Zurück von der Februar- Tour…

…sind wir wieder im heimischen Bayern angekommen. Es war eine von den einfacheren Touren- gut, es ist immer anstrengend: in 4 Tagen 3000 km zu fahren, dann die Emotionen vor Ort ( ohne Herz kann man es halt nicht machen 😉 und wir starten ja auch aus unseren normalen Arbeits- Wochen… aber der Wetter- und Verkehrs- Gott haben es wirklich gut mit uns gemeint. Meistens trockene Strassen, einstellige Plusgrade,… machen es schon angenehm.

Und wir konnten wieder viele Spenden ( DANK EURER HILFE ) mitnehmen und so gibt es erstmal wieder gestopfte Mäulchen. Zwei Glückspilze durften die Fahrt in ein neues Zuhause antreten und somit war die Tour ein voller Erfolg! …die Tage flogen wie immer: Ein gutes Frühstück bei Martha am frühen Samstagmorgen, dann Besprechnung ( die es dieses Mal in sich hatte: Unsere Übersetzerin hatte dieses Mal keine Zeit und somit ging es mit google translate, Händen & Füßen- leider gibt es ( am östlichen Rande von Europa ein recht launiges Wlan :-))) …aber es hat funktioniert. Hunde- Spaziergänge, Projekte besprechen… und zack wurde es auch schon dämmrig und wir haben Martha und ihren Freund zu einem leckeren Abendessen eingeladen. Abendessen- früh ins Bett, denn um 6 Uhr ging es schon wieder los Richtung Süd- West. Die Rückfahrt war super- einzig vor der Grenze zu Deutschland haben wir lange gestanden. Im Moment gibt es bei der Einreise lange Kontrollen, weil es wieder große Flüchtlingsströme gibt… mei, was für Zeiten… Aber am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende 😉

Los geht`s… erste Tour 2024

Heute am Donnerstag starten wir wieder zur Tour in unsere Tier- Auffangstation nach Bialowieza. Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Belarus. Und wieder sind wir voll gepackt bis obenhin 😉 Ein herzliches Dankeschön jetzt schon an Sandra, Linda, Familie M.-B., Steffi, Jutta, … Wir hoffen, dass es Wetter- und Verkehrs-technisch eine leichte Tour wird ( trotz der 1428 je Strecke ) und wir es durch die rosarote Brille sehen- wie auf dem Foto ;-)…

Nach der Tour melde ich mich mit Infos und Erlebnissen von der Tour zurück…

Wieder glücklich zurück :-)

Ihr Lieben, entschuldigt bitte, dass ich mich erst jetzt bei Euch melde! – Die Tour ist gut gelaufen und gleich danach war hier sooo viel los… echt irre: Ich habe für meine Firma viel zu tun ( und das ist auch wichtig, denn sonst kann man sich den Tierschutz einfach nicht leisten!) und eine fiese Erkältung hat mich nach der Tour aus den Socken gehauen…

Aber der Reihe nach: Es hat alles super geklappt! Ich konnte eine riesige Menge Futter ( Für Hunde und Katzen :Dosenfutter, Trockenfutter, Kausachen & Medizin, Spielsachen, Einmal- Unterlagen, eine Einstieghilfe… und , und, und…) mitnehmen und somit sind die nächsten Wochen erstmal gesichert. Und das Wichtigste: Vielen, vielen Dank an so viele liebe Spender & Unterstützer: DANKE an Linda und ihre Spender, DANKE an Sandra, DANKE an Tanja, DANKE an Doris & Bernd, DANKE an Claudi, DANKE an Ingrid für selbstwärmende Decken, …falls ich eine liebe Seele vergessen habe, ist das keine böse Absicht 😉

Die Fahrt war gut, mein Auto war hemmungslos überladen und trotz dem Gewicht, was das Auto und der Inhalt auf die Waage bringen, hat es mich heftig durch- geschüttelt. Auf der Hinfahrt gab es so einen heftigen Sturm ab Lodz, dass mir abends die Handgelenke weh taten, vom Lenkrad festhalten… Ansonsten können wir alle miteinander sehr froh sein, wie gut die Station läuft: alles stellt sich langsam auf den Winter ein, die Welpen sind groß geworden, es gibt wieder neue Schützlinge, die Hilfe brauchen… halt “normales” Tierschutzleben. …mit Besprechnungen, kuscheln der 4Pfoter und Spaziergängen verflog die Zeit wie immer rasant.

Und es gibt eine sehr gute Entwicklung: Nach den Jahren, die wir Tierschutz in Bialowieza machen, gibt es jetzt langsam eine gute Akzeptanz von den örtlichen Behörden. Das bedeutet, dass bei Fällen von Tierleid/ schlechter Haltung Martha gleich offiziell angerufen wird… und sie helfen kann. – Früher waren wir als Tierschützer ja ehr der Feind des Staates… aber jetzt arbeiten wir langsam miteinander. Und DAS ist allein Marthas Erfolg! Danke Dir, dass Du immer für die Tiere da bist !!!

Nochmals ein riesiges, dickes Danke an alle Helfer, Unterstützer & Spender!!!

Jetzt startet die November- Tour :-)

Und wieder geht`s los: Die November- Tour startet am Donnerstag, 2. …im Gepäck haben wir jeeede Menge Futter, dank Eurer guten Versorgung!!! , eine Einstiegsrampe, Halsbänder, Näpfe, Spielsachen und zwei Körbchen… und viel Vorfreude, alle lieben 2- und 4- Pfoter zu sehen.

Und zwei Hunde können schon mal anfangen, ihre Koffer zu packen- sie haben einen reservierten Platz auf dem Rückweg 😉

Also, sendet uns bitte gute Wünsche für unsere Tour und danach schreibe ich wie immer, was so los war und passiert ist .

…zurück von der September- Tour

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und haben viel erlebt. Aber der Reihe nach: Auf dieser Tour hatten wir wunderschönes Herbst- Wetter und die Stunden in der Auffangstation konnten wir sehr genießen! – Los ging es mit dem beladen des Autos: Wie immer wurde jede noch so kleine Ritze genutzt, um keinen Platz zu verschenken… sicherlich waren wie ( wieder mal 😉 überladen. Für das viele Gewicht sind verantwortlich: Doris & Bernd, Sandra, Linda, Nikolaus F., Jaqueline, Familie Z. aus A.,… VIELEN DANK an Euch alle für das viele Futter & co !!!

Also, angekommen, Frühstück, viel Zeit mit den Hunden in der Station verbracht, ausgeladen & verräumt, die letzten Wochen besprochen, und, und, und… als letzten Tagesordnungspunkt sind wir mit Martha zu zwei verlassenen Hunden, die allein auf einem Grundstück leben gefahren. Ihr Frauli ist verstorben und sie sind auf dem Grundstück angekettet. Wir haben die kennen gelernt und mit ihren ( Susi & Strolch) einen Spaziergang in der Abendsonne gemacht. ( siehe mittleres Foto, unten) und dann gemeinsam beschlossen, dass sie mit in die Station kommen. ( Eiegntlich ist die Station im Moment schon zu voll, aber was soll`s…. die zwei Kleinen bekommen wir auch noch satt!)

Und dann enden die zwei Tage schon wieder mit der endlosen Heimfahrt und dem Gefühl, die Zeit sinnvoll genutzt zu haben. Danke an Euch alle, dass wir immer wieder ein bißchen Sonnenschein zu den Vierpfotern bringen können!

…wieder zurück von der Juli- Tour

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und haben viel erlebt.  Aber der Reihe nach: Bei heißem Wetter sind wir gestartet und um soviel zu sagen… gefroren haben wir an allen Tagen nicht. Trockenes, sonniges, teilweise heißes Wetter mit wunderschönen Abenden zum draußen genießen.

Wir kommen also in die Auffangstation und entdecken als Erstes, neue tierische Bewohner. Allerdings haben die kein Fell, sondern Federn 😉 …an der Ecke zur Strasse hat ein Storchenpaar genistet und es sich bequem gemacht. 3 “kleine” Störche sind geschlüpft und klappen um die Wette. Was ein schöner Anblick!

Jetzt aber hinein, alle begrüßen und umarmen, streicheln und kuscheln. Dann erstmal ein -wie immer zu reichhaltiges Frühstück- Martha meint es immer zu gut und denkt, wir wären die Strecke gelaufen 😉 Dann erstmal auspacken: Wir sind – dank Eurer großen Hilfe und Spendenbereitschaft – nicht mit leerer Hand bzw. Kofferraum gekommen . Hunde- und Katzenfutter in feucht und trocken werden ausgeräumt, Halsbänder, Frontline, Desinfektionsspray, viele Artikel für die Krankenstation, und, und , und werden von Martha auf dem Tisch “dekoriert” ( siehe mittleres Foto).

Ein dickes Dankeschön an Doris & Bernd, Linda, Tanja, Sandra, Tatjana, Claudi, Nikolaus, Peter !!! So super, dass Ihr unsere Schützlinge nicht vergesst- ich weiß, im Moment ist alles so teuer, umso wertvoller ist Eure Hilfe ! DANKESCHÖN !!!

Die Stunden vergehen wie immer im Fluge mit miteinander sprechen über alte und neue Hunde/ Projekte, Zeit mit den Hunden verbringen, Spaziergänge, Fellpflege, kuscheln,… ach, die Zeit läuft wie doof ! …und dann stürmen alle Hunde, wie vom Affen gebissen, wild bellend zum Tor. Dort steht eine Frau und ruft laut… und was dann passierte, berichte ich Euch im nächsten Blog, denn es wird sonst einfach zu lang.

Daumen hoch für Kanada !!!

Das kanadische Parlament hat ein Gesetz verabschiedet, das Tierleid vermeinden soll: Es dürfen keine neuen Kosmetik- Produkte mehr verkauft werden, für die Tierversuche durchgeführt wurden.

Ist das nicht super???!!! – Da sollte sich unsere ( grüne !) Regierung mal eine Scheibe abschneiden! …noch ein Grund mehr, Kanada mal zu besuchen. Ich fand es schon immer spannend und beeindruckend und diese Nachricht macht das Land noch sympathischer.

P.S.: …noch ein Hinweis in eigener Sache: Wenn ich diesen Blog geschrieben habe und den Rechner runter- fahre, geht es wieder los: Wir starten zu unserer nächsten Tour nach Bialowieza in die Auffangstation. Danach berichte ich Euch wieder von unseren Erlebnissen … In diesem Sinne: Habt ein schönes Wochenende!

Zurück von der April- Tour

Und hier kommt der Reise- Bericht: Wir sind wieder zurück von unserer Tour nach Bialowieza. Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Belarus. Wie immer ist es halt sehr weit und nach Warschau zieht es sich echt… ( Tür zu Tür: 1432 km/ einfache Strecke) … Aber es hat sich wieder sooo gelohnt! Einmal, weil Ihr uns si großzügig mit Futter & co ausgestattet habt. Vielen, vielen Dank dafür!!! Vor ein paar Wochen sah es noch echt “mau” aus, aber nach meinem Hilferuf ging es ab. Ein super- dickes Dankeschön an Linda und ihre Unterstützer, an Dorothea und Bernhard, an Tanja, an Sandra, an Marion, an Claudi und ihre Spender,…

Somit kamen wir wieder mit einem Auto, was eine “gute Strassenlage” hatte… böse Zungen sagen: hoffnungslos überladen war 😉 …und es war dringend nötig, denn im Futterlager war Ebbe und Martha musste in den letzten Tagen schon dazu kaufen. Die nächsten Wochen sind also – dank Euch- gesichert!

Und dann war es wie immer wunderschön, alte und neue Fell-Freunde zu treffen, alle Geschichten zu hören, weitere Behandlungen zu besprechen, Marthas Pläne für das Grundstück zu besprechen… ach, wie immer lief die Zeit so schnell… und auf einmal war schon wieder Sonntagmorgen und wir sind bei “Tag und Tau” gestartet, zusammen mit den Hunden, die ausreisen dürfen in ein neues Leben. – Der Wetter- und Verkehrs-Gott haben es gut mit uns gemeint und somit lief alles super.

Martha, herzlichen Dank für Deine wunderbare Arbeit und für Deine Gastfreundschaft… wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch.

Wann kommt Futter ? — HIER KOMMT ES !!!

Und zusammen mit uns geht es wieder los: Morgen starten wir in unsere Auffangstation nach Bialowieza. Voll gepackt mit Futter, Medizin und Pflegemitteln, Anti-Zeckenmittel, Spielzeug, Halsbändern, und, und, und… der Wagen wird wieder eine gute Straßenlage haben 😉

DAS haben wir Euch zu verdanken! Auf unseren Spendenaufruf gab es so liebe Hilfe: DANKESCHÖN !!! Auf Euch kann man sich echt verlassen.

Wenn wir wieder bayrischen Boden unter Füßen und Reifen haben, schreibe ich vom Wochenende… Liebe Grüße…Lela

Wieder zurück von der Tour :-)

Und wir sind wieder gut daheim gelandet! …und hatten eine gute Tour. Auf der Hinfahrt sind wir durch die Nacht gefahren- das zieht man natürlich hinter sich her, wie ein einen alten Mehlsack 😉 , aber die Freude überwog.

Angekommen in der Station gab es wieder viel zu sehen: viele Welpen, neue Hunde, alte Hunde, die einen mit Hurra begrüßen, traurige und fröhliche Geschichten… außer einem guten Frühstück ( danke dir, Martha!) haben wir viel Zeit mitgebracht, um die “Neuen” kennen zu lernen und Zeit mit den “Alten” zu verbringen. Und natürlich kamen wir nicht mit leerem Kofferraum ( wobei, es war nicht nur der Kofferraum 😉 : Ihr habt uns wieder wunderbar mit Futter & co versorgt, so dass es in den nächsten Wochen in der Station keine Futtersorgen gibt.

Wie immer verflog die Zeit viel zu schnell und “plötzlich” war es Sonntagmorgen und die Heimreise stand an… Als wie morgens in die Station kommen stehen da zwei Hunde- Mädls, gekämmt und mit ihrem gepackten Köfferchen. Die haben wir natürlich mitgenommen auf eine lange Fahrt und in ein neues Leben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer, Martha, Lena & Gary …und natürlich an Petrus, der es gut mit uns meinte!

Auf geht`s!

Endlich starten wir wieder zu unserer Tour nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus ) in die Auffangstation. Voll gepackt starten wir los mit Futter, Futter, Futter, einigen Medikamenten und Anti- Zeckenmittel, Spielsachen, Näpfen, Halsbändern, und, und, und…

Wir freuen uns auf die 4-Pfoter, Martha und natürlich alle anderen lieben Seelen vor Ort und hoffen auf eine entspannte Wetter- und Strassenlage …nach der Tour melde ich mich mit Fotos und einem Bericht zur Lage.

P.S.: Für alle, die auf den Jahresbericht warten: Er ist in Arbeit und macht sich in den nächsten Tagen auf den Weg zu Euch 😉

Oktober- Tour nach Bialowieza

Als erstes möchte ich mich entschuldigen, bei allen die auf den Blog gewartet haben, mal nach- gefragt haben, ob alles gut ist …? Ja, es ist alles gut. Nur zurück von der Tour war hier sowohl tierschütz- mäßig, als auch in unseren Berufen und mit unseren eigenen Hunden so viel Positives und Negatives los, dass einfach die Muße fehlte, diesen Blog zu schreiben. … und sonst melde ich mich ja immer relativ zügig nach der Tour… DANKE für Eure Gedanken!

So, jetzt aber los: Wir hatten eine zwar anstrengende, aber gute Tour zu unserer Auffangstation für Tiere in Not nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Belarus). Der Stau- Gott hat es gut mit uns gemeint und wir hatten vor Ort einen herrlichen Indian Summer, der natürlich in der Urwald im Bialowieza ganz besonders farbenprächtig ist. …ja, als Wildtier hat man es dort gut ( viel Natur- wenig Menschen )…

Angekommen in der Station wurden wir von Martha mit einem herrlichen Frühstück begrüßt. ( Sie dachte wohl, wir wären zu Fuß gegangen 😉    Beim Frühstück erzählte Martha uns dann noch Ihre Sorgen; dazu im nächsten Blog mehr … Frisch gestärkt haben wir dann erstmal alle Schätze aus dem Auto gepackt, die Station angeschaut, über Neuankömmlinge & Sorgen- Kinder gesprochen, Spaziergänge und Bürsten- Zeiten mit den einzelnen Hunden gemacht. ( Das schätzen sie sehr! Einfach mal die Nummer 1 zu sein, ein Mensch kümmert sich nur um mich…) Verständlich! Das kann Martha nicht leisten. Sie kümmerst sich großartig um alle Hunde, aber Individualität fällt einfach hinten runter.   …viel zu schnell verging der Tag wieder und am Sonntag ging es schon in aller Frühe wieder heim `gen Westen.

Ein dickes, dickes Dankeschön, an alle Futter- Spender, Medizin- Spender, monatlich Unterhalt- Unterstützer für die Station!!! Ohne Euch könnten wir DAS nicht stemmen- gemeinsam für die Tiere!

So, und jetzt wünsche ich allen Lesern einen gemütlichen Sonntag & gelobe “Besserung”, dass ich wieder schneller/ öfter schreibe … Liebe Grüße… Lela  😉

Heute geht`s los …:-)

Wir starten heute, am Donnerstag zu unserer Herbst- Tour in unsere Auffangstation nach Ost- Polen. Wir freuen uns drauf alle 2- und 4- Beiner wieder zu sehen und hoffen auf gutes Wetter und eine staufreie Fahrt. …wir wünschten, wir wären schon da!

Dank Eurer Spenden kommen wir auch nicht mit leerem Auto : Schon mal ein dickes Dankeschön für alles Futter & co an Linda, Tanja, Sandra, Doris & Bernd !!! – Wenn wir zurück sind, werden wir berichten. Bia dahin… liebe Grüße & ein sonniges Herbst- Wochenende für alle

Wieder zurück von der Juli- Tour

Wir sind wieder in Bayern gelandet nach einer schönen, anstrengenden, aber fröhlichen Tour zu Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus).

Auf dem Foto seht Ihr einen Teil des Futters, dass wir dank Eurer tollen Unterstützung mitnehmen konnten. Vielen Dank an alle Spender & Unterstützer!!! Wir hatten eine gute Reise – zum Glück nicht zu heiß, also musste die Klimaanlage nicht so ackern…

Nach der – wie immer- viel zu langen Fahrt kommen wir endlich an: Großes Hallo, Begrüßung, auspacken, dann einen Kaffee und danach gleich kalte Getränke 😉 … alle alten und neuen Fellgesichter werden begrüßt, bekommen etwas zu naschen und einen Spaziergang. Dann erstmal “Lagebesprechnung”: Was ist passiert? Was sind die nächsten Projekte? …und dann einfach Zeit mit den Hunden verbringen. Wenn man Zeit hat ( und selbst die Ruhe) lernt man sie noch ganz anders kennen… und wenn man ganz leise ist, erzählen sie einem aus ihrem Leben 😉 …

Rechts auf dem Foto seht Ihr Martha in ihrem Element. Sie kümmert sich großartig um alle Hunde und es wird ihr mit vielen feuchten Hundeküssen gedankt. …zu den Fotos: Unten in der Mitte seht Ihr den frischen Nachwuchs: 4 Lobrador- Welpen, deren Mutter gestorben ist- sie erholen sich jetzt und werden mit Marthas Pflege groß. Und links seht Ihr die Glückspilze, die eine Fahrkarte in ein neues Leben bekommen haben.

Fazit: Wir planen die neue Tour und hoffen wieder auf Eure Hilfe, damit kein Bäuchlein hungrig bleibt. Sonnige Grüße…

Wieder zurück von der Mai- Tour

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und hatten eine anstrengende, aber gute Tour: Der Wetter- und der Verkehrs- Gott haben es gut mit uns gemeint. …richtig aufgeregt waren wir, als wie wieder nach einer gefühlten Ewigkeit in die Auffangstation durften. Unglaublich- durch die Sperrzone durfte kein nicht- Anwohner diese Zone betreten. Zum Glück haben wir für diese Fahrt eine Sondergenehmigung bekommen 😉 : Martha hat trotz vielen Hunden; Welpen und einigen Katzen alles gut “im Schuß” .

Nach dem ersten Hallo, gibt es erstmal ein Frühstück mit Besprechung. Dann haben wir viel Futter ausgeladen. Ihr habt uns wieder super ausgestattet- DANKE dafür! Und dann haben wir über alte und neue Schützlinge gesprochen… überlegt, wie man sie weiter fördern kann. ( Über einzelne Hunde berichte ich in den nächsten Blogs… ) Große und kleine Spaziergänge mit den Hunden zum kennenlernen außerhalb der Station oder zum Freundschaft vertiefen… jede Seele ist froh über eine Zeit exclusiv nur für sich mit einem kleinen Erlebnis, schnuffeln & Leckerlies…

Und dann ging es in den Kindergarten… sooo süß, aber auch sooo viel Arbeit. Aber die kleinen Mäuse sind jede Anstrengung wert! …wie immer läuft die Zeit schnell und am Sonntag um 7 Uhr machen wir uns wieder auf den Heimweg- gemeinsam mit zwei Hunde- Mädels, die in ein neues (richtiges) Zuhause ziehen dürfen.   …so vergehen vier Tage sehr schnell und uns bleibt ein dickes Danke zu sagen an Martha ( ich weiß manchmal nicht, wie Du das schaffst!), Lena und Gary ( die uns wieder super vor Ort geholfen haben) und alle Unterstützer & Daumen- Drücker 😉

Und los geht die wilde Fahrt…!

…sagt der Sprecher am Karussell …und ein bißchen fühlen wir uns auch so 😉 : Am Donnerstag, 12. Mai starten wir wieder in unsere Auffangstation in Bialowieza, ( Ostpolen, kurz vor Belarus ) Im Gepäck haben wir viiiele tolle Spenden von Euch ! Einen Teil seht Ihr auf dem Foto, links. Ein herzliches Dankeschön dafür an: Gerti R., Tanja M., Doris & Bernd F., Peter S., Sandra E., Monika S., Marion A., …wir kommen also nicht mit leerer Pfote. Und das ist auch gut so, denn es gibt neue Bewohner in der Station und natürlich einige Mütter mit ihren kleinen Familien und alle wollen fressen. Deshalb speziell Danke nochmal für Welpenfutter/ -Milch, die im Moment sehr begehrt ist.

Und rechts auf dem Foto? Was ist das??? … tärättettä: Das ist unsere Sondergenehmigung! Wir dürfen nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder in unsere Auffangstation!!! Durch das Kriegsgeschehen hört man im Moment kaum noch etwas von der Sperrzone, aber sie besteht immer noch. Immer noch dauern die Bauarbeiten für den Zaun zwischen Polen und Belarus an und man kann diesen Bereich ( in dem unsere Station ja liegt) nicht betreten. – Die letzte Meldung ist, dass es ab Juni wieder normal werden soll… allerdings war das Ende schon dreimal in greifbarer Nähe ….Umso schöner dass wir “rein” dürfen. …viele gute Seelen haben daran gewirkt. Dankeschön dafür!!!

Nach unserer Tour berichten wir, was es so neues gibt… also: auf geht`s!

Wieder zurück…

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet von einer besonderen Tour in unsere Auffangstation in Bialowieza / Ostpolen: Besonders, weil wir mit einem mulmigen Gefühl gefahren sind… viele Freunde sagten: Wollt Ihr jetzt da hin? …Natürlich ist jeder froh, Abstand zwischen sich und dem Krieg zu haben, aber wir haben auch gesagt: Grüner wird`s nicht! – Auf der Hinfahrt sind parallel mit uns unheimlich viele Hilfstransporte gefahren. – Auf der Rücktour war jedes zweite Auto ein ukrainisches. Voll gestopft bis zum überlaufen auf der Flucht vor dem Krieg … und das mitten in Europa!

Und dann noch “besonders” weil  wir immer noch nicht in unsere Auffangstation fahren können. Die Sperrzone ( 3 km breit parallel zur Grenze zu Belarus) ist immer noch aufrecht und kein nicht- ortsansässiger darf die Sperrzone betreten. ( Polen baut einen gigantischen Grenzzaun um sich vor den syrischen Flüchtlingen aus Belarus zu schützen.) Also hieß es wieder davor treffen- da sind wir ja schon erfahren 😉 . Futter und co umpacken ( Martha musste zwei mal fahren, weil wir so viel Futter mithatten.) An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an Tanja, Sandra, Doris & Bernd und viele andere Unterstützer!!! …ja, mein Bus war echt voll bis auf die letzte Ritze!    …und auch noch “besonders”, weil es in unserer ganzen Pfotenhoffnungs- Geschichte die teuerste Tour vom Benzin- Verbrauch her war… unglaublich!!!

Die Neuankömmlinge hat Martha einfach mitgebracht, damit wir sie kennen lernen. Im Tierschutz muss man eben flexibel sein! Dann gab es noch einen Kaffee, Kuchen, Brötchen  und eine Lagebesprechnung: – Aus welchen Tierheimen in grenznähe zur Ukraine übernehmen wir Hunde? Wieviele?   – Die Spenden- Lieferungen zusammen mit Gooding haben super geklappt! – Wie haben sich alte und neue Bewohner unserer Auffangstation entwickelt? – Was ist noch zu besprechen? Ist etwas kaputt ? …oder heil? – Ja, Marthas Auto ist nach ihrem kleinen Crash im Februar bei Glätte wieder ganz! …und, und, und…

So verliefen drei Tage wie im Flug und auf der Rücktour durften zwei Fellnasen, die schon gepackt hatten mitkommen und in ihr neues Leben reisen.

Zu der Collage: Oben links: So schaut es im Moment in der Station aus- es hat nochmal geschneit/ Daneben: Futterlieferung aus dem Februar/ Unten, links: Ricky hilft beim verräumen der Schätze in der Auffangstation/ Oben rechts: Ohne Worte 🙁 / Unten rechts: Piesel- & Kuschel-Pause auf dem Weg in ein neues Leben

Und wieder starten wir nach Ostpolen…

Ja, die nächste Tour steht vor der Tür. Wir starten am Donnerstag in unsere Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus). Allerdings werden uns wieder mal mehrere “Knüppel zwischen die Beine” geworfen: Erstmal die gesamte, beunruhigende Lage und dann haben wir nach wie vor mit dem Ausnahme- Zustand wegen des polnischen Grenzbaus zu Belarus zu kämpfen.

Das bedeutet, dass wir nicht in die Station fahren können. Bialowieza ist für nicht- ortsansässige nicht zugänglich. Mit Martha treffen wir uns an einem Platz, zu dem wir noch fahren können. ( Sie kann ja quasi “rein und raus” wie sie mag; ihr Wohnsitz ist ja in Bialowieza)

…alles schlechte Vorzeichen, aber wir müssen fahren: Die Station braucht Hunde- und Katenfutter, zwei Hunde möchten in ihr neues Zuhause und wir haben Sehnsucht, Martha und die anderen lieben Geister vor Ort mal wieder in den Arm zu nehmen. …bitte drückt die Daumen, dass wir gut hin- und zurück kommen! Also: Auf geht`s!

Tour abgesagt, Winter-Wonderland & Feed a dog :-)

Ihr Lieben, es gibt viel zu berichten: Erstmal, schaut mal auf das Foto… so schaut es im Moment in unserer Auffangstation aus. Das reinste Winter- Wonderland! Allerdings bringt das verzauberte Wetter auch tiefe Temperaturen mit sich… wohl Dem, der genug zu fressen hat.

Da kommen wir zum nächsten Thema: Fressen, Nachschub und unsere Tour. Ja, leider mussten wir unsere Tour absagen. Eigentlich wären wir ja an diesem Wochenende vor Ort. Die Mischung aus der politischen Situation, keine Unterkunft vor Ort- also wieder hin- und sofort zurück und den Witterungsverhältnissen machen die Situation unmöglich. …nicht falsch verstehen, wir sind nicht zimperlich im nehmen, allerdings haben wir in diesem Jahr so viele Touren hin- und sofort zurück gefahren ( insgesamt knapp 3000 km), Das dann noch bei diesen Witterungs- und Strassenverhältnissen durch die Nacht. NEIN ! … aber der Hunger unserer Mäuse vor Ort bleibt und in unserem Keller stapelt sich das Futter- DANKESCHÖN an unsere fleißigen Spender. Also, es gibt einen guten Plan: Lena und Gary ( Freunde aus Polen und die ehemaligen Betreiber des Tierheimes, als es noch gut lief), besuchen Garys Mama in Deutschland. Mit ihnen treffen wir uns und sie nehmen eine Kofferraumladung Futter mit. …also: Die Kuh ist vom Eis!

Kurz zur politischen Lage: Leider unverändert! Die Sperrzone an der Grenze zu Weissrussland ( 3 km breit entlang der Grenze ) bleibt unverändert und alle Menschen ohne Anwohner- Pass haben keinen Zutritt. Zu groß ist die Angst der polnischen Regierung, dass man einen Flüchtling mitnimmt oder ihm hilft. Das Ganze ist verlängert bis zum 1.3.2022. Ja, Scheiße! …aber wir werden schon einen Weg finden…

Und dann darf ich noch stolz berichten , dass wir an diesem Sonntag der vorgestellte Verein von “Feed a dog”/ Gooding sind. Juhuuu! Wir stehen mit dem Spendenaufruf aktuell bei 65%- mögen es möglichst schnell 100% werden!!! Das wäre wunderbar, es gäbe volle Mäulchen und durch mehr Aufmerksamkeit findet vielleicht noch ein weiterer Hund ein schönes Zuhause 😉

Zurück von der Oktober- Tour

Und wieder mal sind wir zurück von einer sehr anstrengenden Tour: Wir ich ja bereits im letzten Blog schrieb, gibt es vor Ort in Bialowieza Probleme: Polen schottet sich durch einen xxl- Zaun zu seiner Ost- Grenze nach Weissrussland ab. Die Bauarbeiten behindern das tägliche Leben vor Ort sehr ( Beispiel: Auch Polen mit einem Wohnsitz vor Ort werden bei jeder Fahrt mit dem Auto kontrolliert, damit sie keine Flüchtlinge aufnehmen/ transportieren ). Und so lange der Zaun nicht “dicht” ist, wird es auch erstmal so bleiben.  …und ein 240 km langer Zaun baut sich nicht schnell…

Wir waren schon echt verzweifelt, aber ganz ehrlich- wir haben gemeinsam mit Martha schon so viel geschafft, da halten uns läppische Bauarbeiten nicht ab … und schließlich haben unsere Schützlinge Hunger und zwei Hunde möchten in ihr Zuhause.

Also, wieder die Monster- Tour: Hinfahren ( einfache Tour 1428 km ), wir haben uns vor der Sperrzone mit Martha getroffen. Begrüßen, einen Kaffee aus der Thermoskanne und Kuchen auf der Stoßstange, Futter aus unserem Auto in Marthas, Hunde in unser Auto und wieder zurück!   …und zu der Textstelle “Futter aus dem Auto”: Vielen Dank an alle Spender, die unser Auto wieder gut voll gemacht haben!!! Dankeschön an : Doris & Bernd, Sandra & Familie, Marion & Peter und an die Tierarzt- Praxis Drechsel!!!

Es hat alles gut geklappt, aber nach so einer Tour ohne Schlaf mit dieser langen Strecke fühlt man sich immer sehr alt 😉 … wir hoffen sehr, dass die nächste Tour wieder mit mehr Zeit und Ruhe stattfinden kann. Mal sehen…

Wir starten wieder… dieses Mal unter erschwerten Bedingungen…

Jetzt dachten wir eigentlich, wir hätten die Corona- Unwegbarkeiten einigermaßen umschifft und unsere Touren zu unserer Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland )  würden wieder normal laufen, da kommen schlechte politische Nachrichten:

Präsident Duda lässt einen Zaun gegen Flüchtlinge bauen. Der Zaun zieht sich von Norden nach Süden auf einer Strecke von 240 km, entlang des Grenz- Streifens zwischen Polen und Weissrussland. ( Nun muss man wissen, das das Grenzgebiet sehr waldig ist. Teilweise gibt es nur auf einem Feldweg eine kleine Tafel und man ist in Polen bzw. Weissrussland. Diese Route nutzen viele Flüchtlinge aus Syrien & co. ) Ein 5 km breiter Streifen parallel zur Grenze ist gesperrt- und das betrifft auch unsere Auffangstation in Bialowieza. Alle nicht -vor -Ort -Lebenden werden für 30 Tage ausgewiesen. Es gibt sog. Notfall- Berechtigungs- Scheine, aber aus Tierschutz- Gründen werden die natürlich nicht ausgestellt 🙁 .

Also “hageln” wir uns jetzt so durch, denn wir möchten unbedingt fahren, Futter & co bringen und zwei liebe Seelen in ein neues Leben bringen. Mögen die nächsten Touren wieder einfacher werden!!! , denn es ist sowieso schon immer anstrengend, auch wenn einem keine “Knüppel zwischen die Beine geworfen werden”.

Vielen Dank an alle Unterstützer & Spender!!! – Nach der Tour werden wir , wie immer, berichten. Bis dahin: Bitte Daumen drücken 😉

(Vielen Dank für das Foto. Es stammt von D. Zarzycka / imago images)

Wieder gut zurück mit vielen Pfoten…

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und haben eine anstrengende, aber auch wunderschöne Tour hinter uns gebracht. Hier ein kleiner Einblick über die letzten Tage:

Gestartet sind wir mit meinem über und über vollen H1. Ihr habt uns so super mit Spenden versorgt ( dieses Mal zum ersten Mal mit sehr viel Katzen- Spenden… ich berichtetet in den vorgehenden Blogs.) Vielen, vielen Dank an alle Unterstützer und Spender!!! DANKE …der Kofferraum war hoch bis zur Decke gepackt und es konnte nichts verrutschen 😉 Dosenfutter bildete den Unterboden im Innenraum, wegen der Gewichts- Verteilung… und wie immer das Motto für uns: schmales Gepäck!

Angekommen sind wir dann um Mitternacht, ein bißchen schlafen, ein herrliches Frühstück bei Lena & Gary und dann los zur Auffangstation: Ausladen, begrüßen, sortieren, verräumen, alle Hunde – neue und alte- begrüßen, kuscheln, spielen, … Besprechnung :was war los/ was kommt?/ was sind die nächsten Projekte?/ wie entwickelt sich die Situation mit den Katzen?( dazu mehr im nächsten Blog) /wie kommen die Sterilisationen in den Dörfern voran?… ach, es gibt immer so viel zu beratschen… dann ein BBC in Garten der Station, was Martha ganz liebevoll gerichtet hat…

Dann kamen erstmal unsere Hunde dran. Großer Spaziergang durch den Urwald von Bialowieza ( einem der letzten Urwälder Europas ), wieder zurück zur Station und abends völlig fertig, aber froh ins Bett fallen. Ganz früh am Sonntag ging es dann los auf unsere “kleine” Tour von 1428 km zurück…

Vielen Dank an alle Unterstützer, An-uns-Denker, Daumen- drücker und natürlich alle vor Ort, die sich engagieren und gemeinsam gegen Tierleid kämpfen!

Und wieder geht`s los…

Am Donnerstag starten wir wieder in unsere Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Weissrussland ). Und dieses Mal ist es ein XXL- Transport: Neben der Versorgung der Hunde, haben wir auch viele Welpen und so viele kleine Kätzchen, wie noch nie. Die Station ist zum zerbersten voll und Martha arbeitet wie wild, um alle Schützlinge zu versorgen. Und jetzt sind wir / Ihr gefragt, um auch in den nächsten Wochen alle Näpfe zu füllen…

Ein dickes Dankeschön an so viele liebe Spender, die und wieder mit Hund- und Katzenfutter- Spenden reich versorgt haben! Sehr großes Dankeschön dafür!!! Unsere Herausforderung ist es jetzt, alles ins Auto zu bringen… da sind Pack- Künstler gefragt 😉 …und dann reisen viele, liebe Seelen mit zurück…

Ein besonderer Dank geht an Tanja! Herzlichen Dank, dass Du spontan Hilfe angeboten hast, Dein Wäsche- Zimmer geopfert hast und einfach viel Zeit und Liebe investierst, um eine Kitten- Familie in gute Zuhause zu bringen. DANKESCHÖN !!!

…diese Mal ist so viel los, dass wir wohl nach der Tour zwei Blogs brauchen, um alles zu berichten… Bitte Daumen drücken für eine staufreie Fahrt und nicht zu heißes Wetter.

P.S.: Den kleinen Kerl auf dem Foto hat Martha aus einem Verschlag befreit und wir freuen uns u.a. ihn kennen zu lernen. ( Nicht dass jemand denkt “so” etwas gibt es bei uns in der Station!)

Zurück von der Juni- Reise

Wir sind wieder gesund und mit allen Pfoten zurück von unserer Reise in unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ). Unser Trip war anstrengend, warm, erfolgreich und kuschelig 🙂 : Anstrengend, weil die Reise einfach immer sehr weit ist und wir ja auch aus einer vollen Arbeitswoche kommen; Warm, weil wir außer nachts nur Sonnenschein hatten mit Temperaturen um 34 Grad ( die Klimaanlage musste ordentlich ackern- was wir allerdings mit einer Erkältung bezahlt haben) , erfolgreich, weil wir dank Euer tollen Spenden die Station wieder mit Futter & co ausstatten konnten. Erstmal wir da keiner Hunger haben! …und weil wir zwei tolle Hunde in ihr neues Zuhause bringen konnten. …und kuschelig, weil die Situation in der Station einfach mit dem Wort WELPEN- ALARM zu umschreiben ist!

Beim Frühstück mit Besprechung und dem Thema “Was ist so alles passiert/ Was gibt`s zu regeln” hat Martha uns dann das ganze Ausmaß der Tragödie erzählt: In der Station sind unglaublich viele Hunde- und Katzen- Welpen. Teilweise mit Mama, teilweise von Menschen gebracht, die sie irgendwo gefunden haben,… Der Löwenanteil der Hunde ist in einem guten Zustand. Bei den Katzen schaut es anders aus: Viele sind krank, haben schlimmer Entzündungen,… es ist ein Jammer.

Nun fing das Überlegen an: Eigentlich kümmern / vermitteln wir uns ja nur um Hunde. ( Unsere Idee war immer: Ältere Hunde, die es nicht gut hatten nochmal in ein gutes Zuhause bringen… und die jungen Hunde vor Ort sterilisieren, damit man langsam Herr der Lage wird. Meistens war der jüngste Hund auf unserer Seite Minimum 2 Jahre.) Aber was soll`s? warum auf Prinzipien herum- reiten. Schließlich sind wir ein Tierschutzverein und Pfote ist Pfote!

Also gibt es bald eine Menge Hunde- und Katzen- Welpen auf unserer Seite unter den “Vermittelbaren Hunden”. Bitte schaut sie Euch an und vielleicht trefft Ihr jemand, der einem Welpen sucht… dann bitte unsere Adresse weiter geben. Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus! …wir können sie wirklich brauchen!

Und wieder geht`s los :-)

Morgen, am Donnerstag starten wir wieder zu einer Tour in unsere Auffangstation ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland) und es fühlt sich fast an, wie in alten Zeiten: Ohne Test, unabhängig vom Inzidenz- Wert… es war schon eine blöde Zeit und jetzt wird es hoffentlich wieder leichter für uns alle!

Wir starten voll gepackt mit vielen Spenden ( siehe letzter Blog … VIELEN DANK an Euch Lieben! ) und großer Sehnsucht nach Martha, unseren Schützlingen und der Auffangststion.   Und zwei Hunde sind schon dabei ihre Koffer zu packen, denn sie kommen mit, in ein neues, schönes Leben in einem guten Zuhause. Also: auf geht`s!

P.S.: Vielen Dank für die Fragen nach der relativ langen Zeit, ohne “frischen” Blog. Wir hatten einen privaten Trauerfall in unserer Familie: Unsere alte Hündin Fanny mussten wir leider gehen lassen. Wir sind sehr traurig und mir stand in der ersten Zeit einfach nicht der Sinn danach, zu bloggen. … ich schreibe wieder, wenn wir zurück sind.

Zurück von der Blitz- Tour

Im vorherigen Blog habe ich ja schon berichtet, wie schwierig es im Moment ist, nach Polen zu fahren… und ab und zu müssen wir ja, weil die Station immer wieder frisches Futter braucht, damit niemand der Bewohner Hunger leiden muss. Weil vermittelte Hunde in ihr Zuhause möchten und nicht weil wir müssen, sondern immer wieder da sein wollen, alles mit Martha ( die Leiterin unserer Auffangstation in Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland) besprechen, Neuankömmlinge kennen lernen und, und, und…

Zu Corona- Zeiten ist der Grenzverkehr noch schwieriger und die ohnehin schon immer sehr anstrengende Tour ( von Haustür zu Haustür 1426 km- einfache Strecke ) wird fast unmöglich. Jetzt gab es zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins Pfotenhoffnung e.V. eine Single- Tour. Achim hat sich geopfert und ist hingefahren, ein paar Stunden geschlafen, Futter gegen Hunde getauscht und wieder zurück. ( Ich, Lela, konnte leider nicht mitfahren, weil ich nicht in Quarantäne gehen kann.) – Wenn man die Tour hin und zurück innerhalb von 24 Stunden schafft, benötigt man keine Quarantäne… wenn nicht, doch)

Ein Riesenlob an Achim, der die Tour super gemeistert hat! Die Station hat wieder Futter und es gab wieder einen Hunde- Shuttle nach Bayern 🙂 …außer einem schnellen Hallo zu den vorhandenen Hunden, gibt es noch wieder einen Neuzugang. Der kleine, alte Ari ist ein echtes Sorgenkind, da er blind ist. Mal sehen, wie er sich entwickelt… dann gibts weitere Infos.

Los geht`s… dieses Mal ganz überstürzt

Alle lieben Unterstützer und Spender wissen aus dem Jahresbericht, wie schwierig Tierschutz in Corona- Zeiten ist…Wir möchten gerne im März in unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 5 km vor der Grenze zu Weissrussland ) fahren. Die Station benötigt dringend Futter , aber das ist gar nicht so einfach:

Im Moment kommt man zwar recht leicht über die Grenze nach Polen- das Problem ist der Rückweg! Polen wird von unserer Regierung als Risikogebiet eingestuft. Bei der Wieder- Einreise muss man ( wenn man nur 24 Stunden in Pl war ) in Quarantäne gehen. ( Was man alles erledigen muss, wenn man länger als 24 Stunden dort bleibt, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.)

Somit gab es verschiedene Gründe, jetzt ganz schnell zu fahren: Am kommenden Wochenende starten wir also mit viel Futter über die Grenze und schnappen uns die Heimfahrer in ihr Zuhause auf der Rücktour… möge dieser ganz Krampf bald eine Ende haben! Bitte Daumen drücken 😉

Zurück von der Monster- Tour

Am letzten Wochenende war es wieder so weit: Wir wollen in die Auffangstation fahren, denn Futter- technisch ist die Station ziemlich abgebrannt… und zwei liebe Rüden möchten Weihnachten daheim feiern. Also: Drei triftige Gründe für eine Tour!

Allerdings sahen wir sehr lange ( wegen den Corona- bedingten Einschränkungen im Grenzverkehr ) wenig Möglichkeiten. Es gibt die Variante nach Polen zu fahren; ab dem Grenzübertritt wieder nach Deutschland muss man jedoch 10 Tage in Quarantäne gehen. ( Anmerkung von uns/ Achim & Lela: Wir investieren sehr viel Zeit und Geld in den Tierschutz und 10 Tage nicht arbeiten/ Lohnverzicht, weil Reise in dein Risiko- Gebiet ist einfach zu viel !)

Also schied diese Möglichkeit aus. …nach langem Studieren der Seiten des auswärtigen Amtes sind wir dann auf eine Möglichkeit im sehr klein Gedruckten gestoßen: Man darf maximal 24 Stunden in Pl bleiben, wenn man über den Grenzübergang Frankfurt/ Oder fährt, muss nicht in Quarantäne. Also haben wir uns angeschaut und gesagt: Das schaffen wir 😉       ….( über die Sinnhaftigkeit dieser Regel möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen.)

Also, alles in Bayern eingepackt (214 kg Dosenfutter, 285kgTrockenfutter,Halsbänder,Leckerlies,einen Fernseher für Martha und ein paar Kissen/ Körbchen ) , in Erfurt nochmal geschlafen, damit es nicht zu hart wird. Dann dort gestartet, hingefahren nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland), ausgepackt, Kaffee getrunken, alles besprochen ( u.a. auch über die kranke Maus- siehe nächster Blog ), Hunde eingepackt und wieder zurück. …es geht, ist aber echt hart!    Aber die Auffangstation ist mit Futter ausgestattet und keiner braucht hungern und das ist wichtig! …knapp 3000 km in 1,5 Tagen …

Ein dickes, dickes Dankeschön an die Sponsoren für Futter: Doris & Bernd F. Sandra E. ,TanjaM., Nikolaus F. …dann vielen Dank an Martha für Deine großartige Arbeit mit den Hunden an jedem Tag und das feine Lunch- Paket, dass Du uns gemacht hast! Herzlichen Dank an den Wettergott für trockene Straßen und einstellige Plus- Grade und an meinen wunderbaren Hyundai H1, der wieder einen super Job als Lastenesel gemacht hat! …jetzt gehe ich (Lela) erstmal schlafen 😉

Wieder dahoam :-)

Ja, wir sind wieder gut daheim gelandet! Nach einer stau- reichen Hinfahrt sind wir am frühen Morgen in unserem Pensions- Bettchen gelandet. Ein bißchen schlafen und los in die Auffangstation. Mit lautem Gebell und einem herrlichen Frühstück startete dann unser Tag: Auspacken, alle 4Beiner begrüßen, erledigte Projekte anschauen und neue Projekte planen ( schaut doch mal unser neuen Video an, da erfahrt Ihr mehr 😉 … und dann natürlich die felligen Hauptdarsteller: Die “alten” Hunde begrüßen uns ein Schwätzchen mit ihnen halten, streicheln, bürsteln, `was naschen… und die “neuen” Hunde kennen lernen, ein Stück gemeinsam gehen, schauen, wie der Hund sich “so anfühlt”…

Ihr habt uns wieder super mit Feucht- und Trockenfutter ausgestattet, so dass kein Mäulchen leer bleibt. Vielen, vielen Dank dafür!!!

So vergeht der Tag sehr schnell und wir starten wieder Richtung Pension zur wohl verdienten Dusche und einem Abendessen mit lieb gewonnenen Menschen, die sich alle um das Wohl unserer Schützlinge kümmern! Bis ganz bald und vielen Dank Ihr lieben 2- und 4- Pfoter!

Auf geht`s !

Am 10. September gehts wieder los und wir starten zu einer neuen Tour nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ) in unsere Auffangstation. Voll gepackt gehts wieder los mit viel Futter ( trocken und feucht ), Halsbändern, Spielzeug … und den Platz, den das Futter eingenommen hat dürfen zwei Glückspilze auf der Rücktour ausfüllen 🙂

Für sie sind es jetzt auch spannende Tage mit dem letzten Check beim Tierarzt und dann der großen Reise in ein neues Leben…. Wir hoffen auf gutes Wetter und gute Geister, die uns begleiten.

Nach der Reise gibts – wie immer – den Bericht. Bis dahin, habt schöne Herbst- Tage…

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