Wieder zurück von der Juli- Tour

Wir sind wieder in Bayern gelandet nach einer schönen, anstrengenden, aber fröhlichen Tour zu Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus).

Auf dem Foto seht Ihr einen Teil des Futters, dass wir dank Eurer tollen Unterstützung mitnehmen konnten. Vielen Dank an alle Spender & Unterstützer!!! Wir hatten eine gute Reise – zum Glück nicht zu heiß, also musste die Klimaanlage nicht so ackern…

Nach der – wie immer- viel zu langen Fahrt kommen wir endlich an: Großes Hallo, Begrüßung, auspacken, dann einen Kaffee und danach gleich kalte Getränke 😉 … alle alten und neuen Fellgesichter werden begrüßt, bekommen etwas zu naschen und einen Spaziergang. Dann erstmal “Lagebesprechnung”: Was ist passiert? Was sind die nächsten Projekte? …und dann einfach Zeit mit den Hunden verbringen. Wenn man Zeit hat ( und selbst die Ruhe) lernt man sie noch ganz anders kennen… und wenn man ganz leise ist, erzählen sie einem aus ihrem Leben 😉 …

Rechts auf dem Foto seht Ihr Martha in ihrem Element. Sie kümmert sich großartig um alle Hunde und es wird ihr mit vielen feuchten Hundeküssen gedankt. …zu den Fotos: Unten in der Mitte seht Ihr den frischen Nachwuchs: 4 Lobrador- Welpen, deren Mutter gestorben ist- sie erholen sich jetzt und werden mit Marthas Pflege groß. Und links seht Ihr die Glückspilze, die eine Fahrkarte in ein neues Leben bekommen haben.

Fazit: Wir planen die neue Tour und hoffen wieder auf Eure Hilfe, damit kein Bäuchlein hungrig bleibt. Sonnige Grüße…

Wieder zurück von der Mai- Tour

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und hatten eine anstrengende, aber gute Tour: Der Wetter- und der Verkehrs- Gott haben es gut mit uns gemeint. …richtig aufgeregt waren wir, als wie wieder nach einer gefühlten Ewigkeit in die Auffangstation durften. Unglaublich- durch die Sperrzone durfte kein nicht- Anwohner diese Zone betreten. Zum Glück haben wir für diese Fahrt eine Sondergenehmigung bekommen 😉 : Martha hat trotz vielen Hunden; Welpen und einigen Katzen alles gut “im Schuß” .

Nach dem ersten Hallo, gibt es erstmal ein Frühstück mit Besprechung. Dann haben wir viel Futter ausgeladen. Ihr habt uns wieder super ausgestattet- DANKE dafür! Und dann haben wir über alte und neue Schützlinge gesprochen… überlegt, wie man sie weiter fördern kann. ( Über einzelne Hunde berichte ich in den nächsten Blogs… ) Große und kleine Spaziergänge mit den Hunden zum kennenlernen außerhalb der Station oder zum Freundschaft vertiefen… jede Seele ist froh über eine Zeit exclusiv nur für sich mit einem kleinen Erlebnis, schnuffeln & Leckerlies…

Und dann ging es in den Kindergarten… sooo süß, aber auch sooo viel Arbeit. Aber die kleinen Mäuse sind jede Anstrengung wert! …wie immer läuft die Zeit schnell und am Sonntag um 7 Uhr machen wir uns wieder auf den Heimweg- gemeinsam mit zwei Hunde- Mädels, die in ein neues (richtiges) Zuhause ziehen dürfen.   …so vergehen vier Tage sehr schnell und uns bleibt ein dickes Danke zu sagen an Martha ( ich weiß manchmal nicht, wie Du das schaffst!), Lena und Gary ( die uns wieder super vor Ort geholfen haben) und alle Unterstützer & Daumen- Drücker 😉

Und los geht die wilde Fahrt…!

…sagt der Sprecher am Karussell …und ein bißchen fühlen wir uns auch so 😉 : Am Donnerstag, 12. Mai starten wir wieder in unsere Auffangstation in Bialowieza, ( Ostpolen, kurz vor Belarus ) Im Gepäck haben wir viiiele tolle Spenden von Euch ! Einen Teil seht Ihr auf dem Foto, links. Ein herzliches Dankeschön dafür an: Gerti R., Tanja M., Doris & Bernd F., Peter S., Sandra E., Monika S., Marion A., …wir kommen also nicht mit leerer Pfote. Und das ist auch gut so, denn es gibt neue Bewohner in der Station und natürlich einige Mütter mit ihren kleinen Familien und alle wollen fressen. Deshalb speziell Danke nochmal für Welpenfutter/ -Milch, die im Moment sehr begehrt ist.

Und rechts auf dem Foto? Was ist das??? … tärättettä: Das ist unsere Sondergenehmigung! Wir dürfen nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder in unsere Auffangstation!!! Durch das Kriegsgeschehen hört man im Moment kaum noch etwas von der Sperrzone, aber sie besteht immer noch. Immer noch dauern die Bauarbeiten für den Zaun zwischen Polen und Belarus an und man kann diesen Bereich ( in dem unsere Station ja liegt) nicht betreten. – Die letzte Meldung ist, dass es ab Juni wieder normal werden soll… allerdings war das Ende schon dreimal in greifbarer Nähe ….Umso schöner dass wir “rein” dürfen. …viele gute Seelen haben daran gewirkt. Dankeschön dafür!!!

Nach unserer Tour berichten wir, was es so neues gibt… also: auf geht`s!

Wieder zurück…

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet von einer besonderen Tour in unsere Auffangstation in Bialowieza / Ostpolen: Besonders, weil wir mit einem mulmigen Gefühl gefahren sind… viele Freunde sagten: Wollt Ihr jetzt da hin? …Natürlich ist jeder froh, Abstand zwischen sich und dem Krieg zu haben, aber wir haben auch gesagt: Grüner wird`s nicht! – Auf der Hinfahrt sind parallel mit uns unheimlich viele Hilfstransporte gefahren. – Auf der Rücktour war jedes zweite Auto ein ukrainisches. Voll gestopft bis zum überlaufen auf der Flucht vor dem Krieg … und das mitten in Europa!

Und dann noch “besonders” weil  wir immer noch nicht in unsere Auffangstation fahren können. Die Sperrzone ( 3 km breit parallel zur Grenze zu Belarus) ist immer noch aufrecht und kein nicht- ortsansässiger darf die Sperrzone betreten. ( Polen baut einen gigantischen Grenzzaun um sich vor den syrischen Flüchtlingen aus Belarus zu schützen.) Also hieß es wieder davor treffen- da sind wir ja schon erfahren 😉 . Futter und co umpacken ( Martha musste zwei mal fahren, weil wir so viel Futter mithatten.) An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an Tanja, Sandra, Doris & Bernd und viele andere Unterstützer!!! …ja, mein Bus war echt voll bis auf die letzte Ritze!    …und auch noch “besonders”, weil es in unserer ganzen Pfotenhoffnungs- Geschichte die teuerste Tour vom Benzin- Verbrauch her war… unglaublich!!!

Die Neuankömmlinge hat Martha einfach mitgebracht, damit wir sie kennen lernen. Im Tierschutz muss man eben flexibel sein! Dann gab es noch einen Kaffee, Kuchen, Brötchen  und eine Lagebesprechnung: – Aus welchen Tierheimen in grenznähe zur Ukraine übernehmen wir Hunde? Wieviele?   – Die Spenden- Lieferungen zusammen mit Gooding haben super geklappt! – Wie haben sich alte und neue Bewohner unserer Auffangstation entwickelt? – Was ist noch zu besprechen? Ist etwas kaputt ? …oder heil? – Ja, Marthas Auto ist nach ihrem kleinen Crash im Februar bei Glätte wieder ganz! …und, und, und…

So verliefen drei Tage wie im Flug und auf der Rücktour durften zwei Fellnasen, die schon gepackt hatten mitkommen und in ihr neues Leben reisen.

Zu der Collage: Oben links: So schaut es im Moment in der Station aus- es hat nochmal geschneit/ Daneben: Futterlieferung aus dem Februar/ Unten, links: Ricky hilft beim verräumen der Schätze in der Auffangstation/ Oben rechts: Ohne Worte 🙁 / Unten rechts: Piesel- & Kuschel-Pause auf dem Weg in ein neues Leben

Und wieder starten wir nach Ostpolen…

Ja, die nächste Tour steht vor der Tür. Wir starten am Donnerstag in unsere Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus). Allerdings werden uns wieder mal mehrere “Knüppel zwischen die Beine” geworfen: Erstmal die gesamte, beunruhigende Lage und dann haben wir nach wie vor mit dem Ausnahme- Zustand wegen des polnischen Grenzbaus zu Belarus zu kämpfen.

Das bedeutet, dass wir nicht in die Station fahren können. Bialowieza ist für nicht- ortsansässige nicht zugänglich. Mit Martha treffen wir uns an einem Platz, zu dem wir noch fahren können. ( Sie kann ja quasi “rein und raus” wie sie mag; ihr Wohnsitz ist ja in Bialowieza)

…alles schlechte Vorzeichen, aber wir müssen fahren: Die Station braucht Hunde- und Katenfutter, zwei Hunde möchten in ihr neues Zuhause und wir haben Sehnsucht, Martha und die anderen lieben Geister vor Ort mal wieder in den Arm zu nehmen. …bitte drückt die Daumen, dass wir gut hin- und zurück kommen! Also: Auf geht`s!

Tour abgesagt, Winter-Wonderland & Feed a dog :-)

Ihr Lieben, es gibt viel zu berichten: Erstmal, schaut mal auf das Foto… so schaut es im Moment in unserer Auffangstation aus. Das reinste Winter- Wonderland! Allerdings bringt das verzauberte Wetter auch tiefe Temperaturen mit sich… wohl Dem, der genug zu fressen hat.

Da kommen wir zum nächsten Thema: Fressen, Nachschub und unsere Tour. Ja, leider mussten wir unsere Tour absagen. Eigentlich wären wir ja an diesem Wochenende vor Ort. Die Mischung aus der politischen Situation, keine Unterkunft vor Ort- also wieder hin- und sofort zurück und den Witterungsverhältnissen machen die Situation unmöglich. …nicht falsch verstehen, wir sind nicht zimperlich im nehmen, allerdings haben wir in diesem Jahr so viele Touren hin- und sofort zurück gefahren ( insgesamt knapp 3000 km), Das dann noch bei diesen Witterungs- und Strassenverhältnissen durch die Nacht. NEIN ! … aber der Hunger unserer Mäuse vor Ort bleibt und in unserem Keller stapelt sich das Futter- DANKESCHÖN an unsere fleißigen Spender. Also, es gibt einen guten Plan: Lena und Gary ( Freunde aus Polen und die ehemaligen Betreiber des Tierheimes, als es noch gut lief), besuchen Garys Mama in Deutschland. Mit ihnen treffen wir uns und sie nehmen eine Kofferraumladung Futter mit. …also: Die Kuh ist vom Eis!

Kurz zur politischen Lage: Leider unverändert! Die Sperrzone an der Grenze zu Weissrussland ( 3 km breit entlang der Grenze ) bleibt unverändert und alle Menschen ohne Anwohner- Pass haben keinen Zutritt. Zu groß ist die Angst der polnischen Regierung, dass man einen Flüchtling mitnimmt oder ihm hilft. Das Ganze ist verlängert bis zum 1.3.2022. Ja, Scheiße! …aber wir werden schon einen Weg finden…

Und dann darf ich noch stolz berichten , dass wir an diesem Sonntag der vorgestellte Verein von “Feed a dog”/ Gooding sind. Juhuuu! Wir stehen mit dem Spendenaufruf aktuell bei 65%- mögen es möglichst schnell 100% werden!!! Das wäre wunderbar, es gäbe volle Mäulchen und durch mehr Aufmerksamkeit findet vielleicht noch ein weiterer Hund ein schönes Zuhause 😉

Zurück von der Oktober- Tour

Und wieder mal sind wir zurück von einer sehr anstrengenden Tour: Wir ich ja bereits im letzten Blog schrieb, gibt es vor Ort in Bialowieza Probleme: Polen schottet sich durch einen xxl- Zaun zu seiner Ost- Grenze nach Weissrussland ab. Die Bauarbeiten behindern das tägliche Leben vor Ort sehr ( Beispiel: Auch Polen mit einem Wohnsitz vor Ort werden bei jeder Fahrt mit dem Auto kontrolliert, damit sie keine Flüchtlinge aufnehmen/ transportieren ). Und so lange der Zaun nicht “dicht” ist, wird es auch erstmal so bleiben.  …und ein 240 km langer Zaun baut sich nicht schnell…

Wir waren schon echt verzweifelt, aber ganz ehrlich- wir haben gemeinsam mit Martha schon so viel geschafft, da halten uns läppische Bauarbeiten nicht ab … und schließlich haben unsere Schützlinge Hunger und zwei Hunde möchten in ihr Zuhause.

Also, wieder die Monster- Tour: Hinfahren ( einfache Tour 1428 km ), wir haben uns vor der Sperrzone mit Martha getroffen. Begrüßen, einen Kaffee aus der Thermoskanne und Kuchen auf der Stoßstange, Futter aus unserem Auto in Marthas, Hunde in unser Auto und wieder zurück!   …und zu der Textstelle “Futter aus dem Auto”: Vielen Dank an alle Spender, die unser Auto wieder gut voll gemacht haben!!! Dankeschön an : Doris & Bernd, Sandra & Familie, Marion & Peter und an die Tierarzt- Praxis Drechsel!!!

Es hat alles gut geklappt, aber nach so einer Tour ohne Schlaf mit dieser langen Strecke fühlt man sich immer sehr alt 😉 … wir hoffen sehr, dass die nächste Tour wieder mit mehr Zeit und Ruhe stattfinden kann. Mal sehen…

Wir starten wieder… dieses Mal unter erschwerten Bedingungen…

Jetzt dachten wir eigentlich, wir hätten die Corona- Unwegbarkeiten einigermaßen umschifft und unsere Touren zu unserer Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland )  würden wieder normal laufen, da kommen schlechte politische Nachrichten:

Präsident Duda lässt einen Zaun gegen Flüchtlinge bauen. Der Zaun zieht sich von Norden nach Süden auf einer Strecke von 240 km, entlang des Grenz- Streifens zwischen Polen und Weissrussland. ( Nun muss man wissen, das das Grenzgebiet sehr waldig ist. Teilweise gibt es nur auf einem Feldweg eine kleine Tafel und man ist in Polen bzw. Weissrussland. Diese Route nutzen viele Flüchtlinge aus Syrien & co. ) Ein 5 km breiter Streifen parallel zur Grenze ist gesperrt- und das betrifft auch unsere Auffangstation in Bialowieza. Alle nicht -vor -Ort -Lebenden werden für 30 Tage ausgewiesen. Es gibt sog. Notfall- Berechtigungs- Scheine, aber aus Tierschutz- Gründen werden die natürlich nicht ausgestellt 🙁 .

Also “hageln” wir uns jetzt so durch, denn wir möchten unbedingt fahren, Futter & co bringen und zwei liebe Seelen in ein neues Leben bringen. Mögen die nächsten Touren wieder einfacher werden!!! , denn es ist sowieso schon immer anstrengend, auch wenn einem keine “Knüppel zwischen die Beine geworfen werden”.

Vielen Dank an alle Unterstützer & Spender!!! – Nach der Tour werden wir , wie immer, berichten. Bis dahin: Bitte Daumen drücken 😉

(Vielen Dank für das Foto. Es stammt von D. Zarzycka / imago images)

Wieder gut zurück mit vielen Pfoten…

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und haben eine anstrengende, aber auch wunderschöne Tour hinter uns gebracht. Hier ein kleiner Einblick über die letzten Tage:

Gestartet sind wir mit meinem über und über vollen H1. Ihr habt uns so super mit Spenden versorgt ( dieses Mal zum ersten Mal mit sehr viel Katzen- Spenden… ich berichtetet in den vorgehenden Blogs.) Vielen, vielen Dank an alle Unterstützer und Spender!!! DANKE …der Kofferraum war hoch bis zur Decke gepackt und es konnte nichts verrutschen 😉 Dosenfutter bildete den Unterboden im Innenraum, wegen der Gewichts- Verteilung… und wie immer das Motto für uns: schmales Gepäck!

Angekommen sind wir dann um Mitternacht, ein bißchen schlafen, ein herrliches Frühstück bei Lena & Gary und dann los zur Auffangstation: Ausladen, begrüßen, sortieren, verräumen, alle Hunde – neue und alte- begrüßen, kuscheln, spielen, … Besprechnung :was war los/ was kommt?/ was sind die nächsten Projekte?/ wie entwickelt sich die Situation mit den Katzen?( dazu mehr im nächsten Blog) /wie kommen die Sterilisationen in den Dörfern voran?… ach, es gibt immer so viel zu beratschen… dann ein BBC in Garten der Station, was Martha ganz liebevoll gerichtet hat…

Dann kamen erstmal unsere Hunde dran. Großer Spaziergang durch den Urwald von Bialowieza ( einem der letzten Urwälder Europas ), wieder zurück zur Station und abends völlig fertig, aber froh ins Bett fallen. Ganz früh am Sonntag ging es dann los auf unsere “kleine” Tour von 1428 km zurück…

Vielen Dank an alle Unterstützer, An-uns-Denker, Daumen- drücker und natürlich alle vor Ort, die sich engagieren und gemeinsam gegen Tierleid kämpfen!

Und wieder geht`s los…

Am Donnerstag starten wir wieder in unsere Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Weissrussland ). Und dieses Mal ist es ein XXL- Transport: Neben der Versorgung der Hunde, haben wir auch viele Welpen und so viele kleine Kätzchen, wie noch nie. Die Station ist zum zerbersten voll und Martha arbeitet wie wild, um alle Schützlinge zu versorgen. Und jetzt sind wir / Ihr gefragt, um auch in den nächsten Wochen alle Näpfe zu füllen…

Ein dickes Dankeschön an so viele liebe Spender, die und wieder mit Hund- und Katzenfutter- Spenden reich versorgt haben! Sehr großes Dankeschön dafür!!! Unsere Herausforderung ist es jetzt, alles ins Auto zu bringen… da sind Pack- Künstler gefragt 😉 …und dann reisen viele, liebe Seelen mit zurück…

Ein besonderer Dank geht an Tanja! Herzlichen Dank, dass Du spontan Hilfe angeboten hast, Dein Wäsche- Zimmer geopfert hast und einfach viel Zeit und Liebe investierst, um eine Kitten- Familie in gute Zuhause zu bringen. DANKESCHÖN !!!

…diese Mal ist so viel los, dass wir wohl nach der Tour zwei Blogs brauchen, um alles zu berichten… Bitte Daumen drücken für eine staufreie Fahrt und nicht zu heißes Wetter.

P.S.: Den kleinen Kerl auf dem Foto hat Martha aus einem Verschlag befreit und wir freuen uns u.a. ihn kennen zu lernen. ( Nicht dass jemand denkt “so” etwas gibt es bei uns in der Station!)

Zurück von der Juni- Reise

Wir sind wieder gesund und mit allen Pfoten zurück von unserer Reise in unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ). Unser Trip war anstrengend, warm, erfolgreich und kuschelig 🙂 : Anstrengend, weil die Reise einfach immer sehr weit ist und wir ja auch aus einer vollen Arbeitswoche kommen; Warm, weil wir außer nachts nur Sonnenschein hatten mit Temperaturen um 34 Grad ( die Klimaanlage musste ordentlich ackern- was wir allerdings mit einer Erkältung bezahlt haben) , erfolgreich, weil wir dank Euer tollen Spenden die Station wieder mit Futter & co ausstatten konnten. Erstmal wir da keiner Hunger haben! …und weil wir zwei tolle Hunde in ihr neues Zuhause bringen konnten. …und kuschelig, weil die Situation in der Station einfach mit dem Wort WELPEN- ALARM zu umschreiben ist!

Beim Frühstück mit Besprechung und dem Thema “Was ist so alles passiert/ Was gibt`s zu regeln” hat Martha uns dann das ganze Ausmaß der Tragödie erzählt: In der Station sind unglaublich viele Hunde- und Katzen- Welpen. Teilweise mit Mama, teilweise von Menschen gebracht, die sie irgendwo gefunden haben,… Der Löwenanteil der Hunde ist in einem guten Zustand. Bei den Katzen schaut es anders aus: Viele sind krank, haben schlimmer Entzündungen,… es ist ein Jammer.

Nun fing das Überlegen an: Eigentlich kümmern / vermitteln wir uns ja nur um Hunde. ( Unsere Idee war immer: Ältere Hunde, die es nicht gut hatten nochmal in ein gutes Zuhause bringen… und die jungen Hunde vor Ort sterilisieren, damit man langsam Herr der Lage wird. Meistens war der jüngste Hund auf unserer Seite Minimum 2 Jahre.) Aber was soll`s? warum auf Prinzipien herum- reiten. Schließlich sind wir ein Tierschutzverein und Pfote ist Pfote!

Also gibt es bald eine Menge Hunde- und Katzen- Welpen auf unserer Seite unter den “Vermittelbaren Hunden”. Bitte schaut sie Euch an und vielleicht trefft Ihr jemand, der einem Welpen sucht… dann bitte unsere Adresse weiter geben. Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus! …wir können sie wirklich brauchen!

Und wieder geht`s los :-)

Morgen, am Donnerstag starten wir wieder zu einer Tour in unsere Auffangstation ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland) und es fühlt sich fast an, wie in alten Zeiten: Ohne Test, unabhängig vom Inzidenz- Wert… es war schon eine blöde Zeit und jetzt wird es hoffentlich wieder leichter für uns alle!

Wir starten voll gepackt mit vielen Spenden ( siehe letzter Blog … VIELEN DANK an Euch Lieben! ) und großer Sehnsucht nach Martha, unseren Schützlingen und der Auffangststion.   Und zwei Hunde sind schon dabei ihre Koffer zu packen, denn sie kommen mit, in ein neues, schönes Leben in einem guten Zuhause. Also: auf geht`s!

P.S.: Vielen Dank für die Fragen nach der relativ langen Zeit, ohne “frischen” Blog. Wir hatten einen privaten Trauerfall in unserer Familie: Unsere alte Hündin Fanny mussten wir leider gehen lassen. Wir sind sehr traurig und mir stand in der ersten Zeit einfach nicht der Sinn danach, zu bloggen. … ich schreibe wieder, wenn wir zurück sind.

Zurück von der Blitz- Tour

Im vorherigen Blog habe ich ja schon berichtet, wie schwierig es im Moment ist, nach Polen zu fahren… und ab und zu müssen wir ja, weil die Station immer wieder frisches Futter braucht, damit niemand der Bewohner Hunger leiden muss. Weil vermittelte Hunde in ihr Zuhause möchten und nicht weil wir müssen, sondern immer wieder da sein wollen, alles mit Martha ( die Leiterin unserer Auffangstation in Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland) besprechen, Neuankömmlinge kennen lernen und, und, und…

Zu Corona- Zeiten ist der Grenzverkehr noch schwieriger und die ohnehin schon immer sehr anstrengende Tour ( von Haustür zu Haustür 1426 km- einfache Strecke ) wird fast unmöglich. Jetzt gab es zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins Pfotenhoffnung e.V. eine Single- Tour. Achim hat sich geopfert und ist hingefahren, ein paar Stunden geschlafen, Futter gegen Hunde getauscht und wieder zurück. ( Ich, Lela, konnte leider nicht mitfahren, weil ich nicht in Quarantäne gehen kann.) – Wenn man die Tour hin und zurück innerhalb von 24 Stunden schafft, benötigt man keine Quarantäne… wenn nicht, doch)

Ein Riesenlob an Achim, der die Tour super gemeistert hat! Die Station hat wieder Futter und es gab wieder einen Hunde- Shuttle nach Bayern 🙂 …außer einem schnellen Hallo zu den vorhandenen Hunden, gibt es noch wieder einen Neuzugang. Der kleine, alte Ari ist ein echtes Sorgenkind, da er blind ist. Mal sehen, wie er sich entwickelt… dann gibts weitere Infos.

Los geht`s… dieses Mal ganz überstürzt

Alle lieben Unterstützer und Spender wissen aus dem Jahresbericht, wie schwierig Tierschutz in Corona- Zeiten ist…Wir möchten gerne im März in unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 5 km vor der Grenze zu Weissrussland ) fahren. Die Station benötigt dringend Futter , aber das ist gar nicht so einfach:

Im Moment kommt man zwar recht leicht über die Grenze nach Polen- das Problem ist der Rückweg! Polen wird von unserer Regierung als Risikogebiet eingestuft. Bei der Wieder- Einreise muss man ( wenn man nur 24 Stunden in Pl war ) in Quarantäne gehen. ( Was man alles erledigen muss, wenn man länger als 24 Stunden dort bleibt, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.)

Somit gab es verschiedene Gründe, jetzt ganz schnell zu fahren: Am kommenden Wochenende starten wir also mit viel Futter über die Grenze und schnappen uns die Heimfahrer in ihr Zuhause auf der Rücktour… möge dieser ganz Krampf bald eine Ende haben! Bitte Daumen drücken 😉

Zurück von der Monster- Tour

Am letzten Wochenende war es wieder so weit: Wir wollen in die Auffangstation fahren, denn Futter- technisch ist die Station ziemlich abgebrannt… und zwei liebe Rüden möchten Weihnachten daheim feiern. Also: Drei triftige Gründe für eine Tour!

Allerdings sahen wir sehr lange ( wegen den Corona- bedingten Einschränkungen im Grenzverkehr ) wenig Möglichkeiten. Es gibt die Variante nach Polen zu fahren; ab dem Grenzübertritt wieder nach Deutschland muss man jedoch 10 Tage in Quarantäne gehen. ( Anmerkung von uns/ Achim & Lela: Wir investieren sehr viel Zeit und Geld in den Tierschutz und 10 Tage nicht arbeiten/ Lohnverzicht, weil Reise in dein Risiko- Gebiet ist einfach zu viel !)

Also schied diese Möglichkeit aus. …nach langem Studieren der Seiten des auswärtigen Amtes sind wir dann auf eine Möglichkeit im sehr klein Gedruckten gestoßen: Man darf maximal 24 Stunden in Pl bleiben, wenn man über den Grenzübergang Frankfurt/ Oder fährt, muss nicht in Quarantäne. Also haben wir uns angeschaut und gesagt: Das schaffen wir 😉       ….( über die Sinnhaftigkeit dieser Regel möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen.)

Also, alles in Bayern eingepackt (214 kg Dosenfutter, 285kgTrockenfutter,Halsbänder,Leckerlies,einen Fernseher für Martha und ein paar Kissen/ Körbchen ) , in Erfurt nochmal geschlafen, damit es nicht zu hart wird. Dann dort gestartet, hingefahren nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland), ausgepackt, Kaffee getrunken, alles besprochen ( u.a. auch über die kranke Maus- siehe nächster Blog ), Hunde eingepackt und wieder zurück. …es geht, ist aber echt hart!    Aber die Auffangstation ist mit Futter ausgestattet und keiner braucht hungern und das ist wichtig! …knapp 3000 km in 1,5 Tagen …

Ein dickes, dickes Dankeschön an die Sponsoren für Futter: Doris & Bernd F. Sandra E. ,TanjaM., Nikolaus F. …dann vielen Dank an Martha für Deine großartige Arbeit mit den Hunden an jedem Tag und das feine Lunch- Paket, dass Du uns gemacht hast! Herzlichen Dank an den Wettergott für trockene Straßen und einstellige Plus- Grade und an meinen wunderbaren Hyundai H1, der wieder einen super Job als Lastenesel gemacht hat! …jetzt gehe ich (Lela) erstmal schlafen 😉

Wieder dahoam :-)

Ja, wir sind wieder gut daheim gelandet! Nach einer stau- reichen Hinfahrt sind wir am frühen Morgen in unserem Pensions- Bettchen gelandet. Ein bißchen schlafen und los in die Auffangstation. Mit lautem Gebell und einem herrlichen Frühstück startete dann unser Tag: Auspacken, alle 4Beiner begrüßen, erledigte Projekte anschauen und neue Projekte planen ( schaut doch mal unser neuen Video an, da erfahrt Ihr mehr 😉 … und dann natürlich die felligen Hauptdarsteller: Die “alten” Hunde begrüßen uns ein Schwätzchen mit ihnen halten, streicheln, bürsteln, `was naschen… und die “neuen” Hunde kennen lernen, ein Stück gemeinsam gehen, schauen, wie der Hund sich “so anfühlt”…

Ihr habt uns wieder super mit Feucht- und Trockenfutter ausgestattet, so dass kein Mäulchen leer bleibt. Vielen, vielen Dank dafür!!!

So vergeht der Tag sehr schnell und wir starten wieder Richtung Pension zur wohl verdienten Dusche und einem Abendessen mit lieb gewonnenen Menschen, die sich alle um das Wohl unserer Schützlinge kümmern! Bis ganz bald und vielen Dank Ihr lieben 2- und 4- Pfoter!

Auf geht`s !

Am 10. September gehts wieder los und wir starten zu einer neuen Tour nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ) in unsere Auffangstation. Voll gepackt gehts wieder los mit viel Futter ( trocken und feucht ), Halsbändern, Spielzeug … und den Platz, den das Futter eingenommen hat dürfen zwei Glückspilze auf der Rücktour ausfüllen 🙂

Für sie sind es jetzt auch spannende Tage mit dem letzten Check beim Tierarzt und dann der großen Reise in ein neues Leben…. Wir hoffen auf gutes Wetter und gute Geister, die uns begleiten.

Nach der Reise gibts – wie immer – den Bericht. Bis dahin, habt schöne Herbst- Tage…

Wieder zurück von der Juni- Tour

Wir sind wieder zurück von unserer lang- ersehnten Tour …und es war wieder ein bißchen “wie” nach Hause kommen ;-): Die Station hat sich dank Martha prächtig entwickelt. Das Häuschen wird immer schöner und sie hat einen kleinen Garten angelegt, einen großen Garten für Hunde, wilde Blumen & co und einen Gemüsegarten. Sie sagt, sie liebt es zu garteln und die Hunde beobachten sie/ faulenzen/ spielen um sie herum 🙂 …sie macht es einfach KLASSE!

Unseren Schützlingen in der Auffangstation geht es gut und jeder kann sich in seinem Tempo erholen und wird unterstützt, geliebt, gefordert …oder in Ruhe gelassen- eben jeder wie er mag. Und es ist sehr schön zu sehen, wie ein ganz “normales” Hundeleben, sie aufleben lässt. ( Speziell zu unseren 4 Hunden aus dem üblen Tierheim schreibe ich noch einen extra Blog.)

Der Kofferraum, Innenraum,… waren bis auf die letzte Ritze ausgefüllt mit Dosenfutter, Trockenfutter, … voll und es wird so dringend gebraucht. ( In der Corona- Zeit ist das Futter ausgegangen. Wir schickten Pakete, die dann aber leider nie ankamen… Es musst kein Hund hungern, aber so ist erstmal wieder für volle Näpfe gesorgt!)

Vielen Dank an alle Spender, die uns wieder toll ausgestattet haben. DANKESCHÖN !!! Und ein Dankeschön an das Wetter, die nicht vorhandenen Staus und das leckere Abendessen! Ausdrücklich nicht bedanken möchten wir uns bei den gefühlt 1000 Schnacken, die uns überfallen haben 🙁 ; so haben wir noch eine Weile eine Erinnerung an das Wochenende.

Endlich gehts los !!!!! :-)

Nachdem wir zu monate- langem Nichts- tun verdammt waren geht’s jetzt endlich wieder los: Auch Polen hat als eines der letzten Länder in Europa seine Grenzen wieder geöffnet. …ja, die Corona- Kriese hat so Vieles lahm gelegt und sehr viele Tierschutz- Organisationen ins “off” gestellt.

Aber jetzt starten wir wieder durch: Am Donnerstag, 18. Juni starten wir. Im Gepäck viel, viel Futter, das schon sehnsüchtig erwartet wird. Dankeschön an alle Spender!

Nach der Tour melde ich mich- wie immer- mit allen Neuigkeiten aus der Auffangstation in Bialowieza.

Covid19 … Tour abgesagt :-(

Am ersten April wären wir wieder zu unserer Tour in die Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Weissrussland) gestartet. Auf Grund der Schließung der Grenze zu Polen müssen wir die Tour leider verschieben. Das ist sehr ärgerlich, weil ein ausreisefertiger Hund nach Hause möchte, wir alle Neuankömmlinge begrüßen möchten und ganz wichtig: Die Station brauch DRINGEND Futter. Einfach nur fürchterlich!!!

Wir fahren, beim nächsten, möglichen Termin. Was uns jedoch noch fehlt, ist Dosenfutter für Hunde. Wer kann die Hunde der Auffangstation unterstützen, denn die Winter- Vorräte sind aufgefuttert?

So bald ein Termin in Planung ist, teilen wir es mit. …passt gut auf Euch auf!

Zurück von der Tour nach Bialowieza

Wir sind wieder zurück von der Tour zu unserer Auffangstation. Sorry, es hat etwas gedauert, bis dieser Bericht online ging…war viel los. Aber zurück zu unserer Reise:

Wir sind zu einer der schwersten Touren, die wir je gefahren haben aufgebrochen. Im Combi und Anhänger waren ins. über 4 Tonnen! Damit war unser Gespann “etwas” überladen ;-), ging aber alles gut. Dafür haben wir aber viel gebracht. Dabei waren: Unglaublich viel Trockenfutter, denn der nächste Winter kommt bestimmt, viel Dosenfutter, Decken, Plaids, Handtücher für die Krankenstation, Leinen und Halsbänder …und das schwerste Schätzchen: unser ( privater) Kaminofen. Er ist vollständig in Takt, macht pudelwarm und soll ab jetzt im Haus der Auffangstation ( wo Martha wohnt und die Krankenstation untergebracht ist) schön warm machen.

Eine Zentralheizung hat das Haus nicht, aber Holz ist dort kein Problem, weil es nicht viel vor Ort kostet & auf dem ( verwilderten) Grundstück war ja so viel Holz, war wir haben klein schneiden lassen, so dass Martha gewiss zwei Jahre hinkommt.

Die Zeit ging wie immer schnell um: Einmal, weil wir eine noch längere Fahrzeit hatten ( wegen dem Anhänger) und sowieso vergisst man die Zeit, wenn man im Grundstück “im” Rudel unterwegs ist…

Auf den Fotos seht Ihr Saba uns Amadeus, die beide noch ein Zuhause suchen. Oben rechts das ganze Futter, darunter die Auslade- Aktion mit vielen helfenden Händen und den neuen Standort des Ofens. Links unten ist Lilly, die Glückspilzin, die mit in ihr neues Zuhause kommen durfte.

Vielen, vielen Dank an alle Spender, Unterstützer, Daumen- drücker und an Lilly`s wunderbare Adoptantin!!!

Auf geht`s !

Heute, am 24. Oktober geht es wieder los: Wir düsen voll gepackt ( mit Anhänger ) zur Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ). Im Gepäck haben wir gaaanz viel Trocken- und Nass-Futter, denn der Winter steht vor der Tür, Körbchen in groß und klein, Hundezubehör & Halsbänder, einen Teppich & einen Ofen.

Ja, richtig gelesen: Wir nehmen unseren ( Holz-) Ofen mit, damit es Martha und die Hunde im Haus und in der Krankenstation warm haben. Das Haus hat zwar jetzt Strom und Zu- und Abwasser ( was vorher nicht der Fall war) , aber eben keine Zentralheizung.  …also, wir sind dann mal weg 😉 und berichten Euch von der Tour, wenn wir wieder zurück sind. Auf bald… Lela & Achim

Die nächste Tour zur Auffangstation steht vor der Tür

Und wieder düsen wir zu unserer Auffangstation in Ostpolen, kurz vor Weissrussland. Wie immer- das kennt Ihr schon – 😉 …voll gepackt mit Futter ( nass und trocken), einigem Hunde- Zubehör… und einem besonderen “Mitbringsl” für das Wohnhaus der Auffangstation: 23 qm Fliesen.

Wir haben von einem lieben Unterstützer sehr schöne, neutrale Fliesen bekommen. Sie werden den Boden vom Badezimmer und die Küche zieren. Vielen, vielen Dank dafür! So geht es wieder Stück für Stück weiter.

Nach der Tour melden wir uns mit News, einem kleinen Reisebericht und den glücklichen Fellnasen, die ausreisen durften.

Zurück von der Oktober- Tour

So, wir melden uns wieder zurück und sind wieder im heimischen Weidenbach!

Alles gut geklappt: Wir hatten zwar eine lange ( wegen dem Anhänger/ in Polen darf man mit Trailer nur 80 km/h fahren, auch wenn er für 100 km zugelassen ist) aber sonnige Fahrt. Dann, angekommen in der Auffangstation, haben uns ein paar Probleme erwartet. u.A., dass es noch ungeklärte Eigentums- Verhältnisse zu ( leider noch vorhandenem) Inventar gibt. Das ist ein leidiger Punkt, der jetzt noch geklärt werden muss. Aber das wird schon!!!

Allerdings haben wir uns nicht getraut, den Anhänger- Inhalt ins Haus zu räumen, so lange es noch mehrere Schlüssel gibt… nicht das die Sachen Füße bekommen 😉 Also musst ein B- Plan her, schließlich wollten wir nicht wieder alles mitnehmen. Nun also das ganze Geraffel in die alte Auffangstation zu Martha gebracht. Die hat nicht schlecht gestaunt- jetzt schaut ihre Garage aus wie das Lager einer Zoohandlung…

Aber erstmal Begrüßung, einen Kaffee in Ruhe, ein Schwätzchen mit Händen, Füßen und Google- translate… und dann ausgepackt und neue und alte Bewohner der Auffangstation begrüßt. ( Neue Hunde folgen in den nächsten Tagen unter den vermittelbaren Hunden.)Die Tage vor Ort liefen wie immer im Fluge bei herrlichem Altweibersommer- Wetter und zack ging es wieder zurück. Fazit: Es war eine unserer teuersten Touren ( viel Benzin und mehr Maut wegen dem Anhänger), eine Übernachtung vor Ort mehr,… aber auch eine der erfolgreichsten Touren!

Da wir jetzt leider noch nicht so weit sind vor Ort, wie wir gerne wären, denken wir darüber nach, noch zwei Touren dieses Jahr zu fahren. Schließlich möchten wir vor dem Winter die Station zum laufen bringen!

Wir halten Euch auf dem Laufenden! Vielen Dank für Eure guten Wünsche, Spenden & co!!!

Und Action: …. ;-) !

Wir starten zu einer unserer Kilo- intensivsten Touren in die neue Auffangstation … und freuen uns, dass es jetzt richtig weiter geht!

Das haben die Hunde, die durch die Auffangstation in ein neues Leben kommen, Euch zu verdanken!!! Ihr habt uns so fleißig bedacht. Das haben wir zu “spüren” bekommen, als wir den Anhänger geladen haben 😉 Drin befinden sich: Futter, Futter, Futter, denn der Winter kommt bestimmt! , zwei Hundehütten mit Iso- Set, Decken, Handtücher, eine Badewanne, ein Waschtisch, Halsbänder & leinen, Leckerlies, Frontline, und, und, und…

Jetzt schon mal vielen Dank für Euer Engagement!…nach der Tour werden wir Euch Bericht erstatten. Und jetzt bitte Daumen drücken für Wetter, freie Strassen und ein energie- geladenes Aufbauen der Station 😉

Wieder zurück von der Juli- Tour

Und wir sind wieder gut daheim gelandet! Es war ein gutes Wochenende, dass mit planen, füttern, kuscheln, Spaziergängen & co schnell um ging:

Bei der Hinfahrt hatten wir etwas Pech, außer uns wollten scheinbar Alle nach Polen; das in Kobination mit einer gesperrte Grenze und einem Grenzübergang in Bauarbeiten, hat uns viel Zeit gegeben, im Auto zu schlafen, naschen, lesen,… schon nervig, aber was soll`s. Angekommen erstmal ein bißchen schlafen und los geht`s!

Die Pläne mit dem Grundstück sind jetzt sehr konkret und es geht bald los. Eine Formalitäten noch und dann können wir für unsere Schützlinge loslegen. Auch an diesem Wochenende wurde uns wieder vor Augen geführt, wie dringend notwendig das Projekt ist: Martha bekommt einen Anruf, sie soll sich doch mal kümmern. In einem Dorf finden wir in einem Zwinger auf einem ( bewohnten!) Grundstück einen völlig verwahrlosten Hund, der als wir kommen aus seinem Dreckloch kommt und ein bißchen mit dem Schwanz wedelt. Martha stellt die Besitzerin zur Rede, warum sie sich nicht um den lieben Kerl kümmert…ihr Antwort: Sollen wir ihndoch mitnehmen- sie will ihn eh nicht mehr. – Ohne Worte- …und genau für diese Fälle ist es wichtig, die Auffangstation zu haben.

( Die Fotos hiervon möchte ich Euch ersparen… Es gibt Fotos, wenn es uns gelingt, ihn zu holen und ein bißchen aufzubauen…)

Natürlich wollen wir nicht vergessen, DANKE zu sagen: – Für die tollen Spenden, die wir mitnehmen durften! – Für die liebe Bewirtung von Martha; war echt lecker 😉 – Für den Honig, den wir bald genießen werden von Miroslaw…und natürlich für das Vertrauen, dass uns Milky & Pippa geschenkt haben. Sie haben ihre Koffer gepackt und ein Ausreise- Ticket in der Pfote 😉 Ihr ward tolle Mitfahrer!

Auf geht`s… ;-)

Und wieder geht`s los! Heute am 3. Mai starten wir zu einer neuen Tour in unsere Auffangstation nach Polen. Dort betreut unsere Helferin vor Ort – Martha – Hunde, die ein schweres Schicksal hinter sich haben, misshandelt worden, krank sind oder einfach ein Zuhause suchen. Sie päppelt sie auf, zeigt ihnen, wie man als “ganz normaler” Hund lebt, ohne Angst und dann suchen wir ein Zuhause für sie.

Natürlich fahren wir nicht mit leerer Hand, bzw. leerem Kofferraum hin. Dafür haben Doris, Sandra, Bernd und Nikolaus gesorgt. Vielen Dank! Nach der Tour berichten wir Euch davon, von alten & neuen Bekannten und was so los war.

Wir wünschen uns fröhliche Fellmäuse, volle Mäulchen, lange Spaziergänge …und wenn möglich ein bißchen Sonne! …Auf geht`s!

Wieder zurück! …die März- Tour

Am Montag abends waren wir wieder daheim. Alles ist gut gelaufen und wir konnten wieder viel schaffen: Voll gepackt mit Futter hin und zurück mit zwei vermittelten Glückspilzen, die in ihr neues Leben starten können 😉

…aber der Reihe nach: Bis Lodz waren die Strassen ein Traum, danach wurde es schwieriger zu fahren, aber wir sind gut im Tierheim gelandet. Dann gab es viel zu sehen, zu besprechen…und natürlich die Haupt- Akteure, die Hunde kennenzulernen und alte Hunde- Freundschaften zu pflegen. Trotz der lausig kalten Temperaturen haben wir durch unzählige Spaziergänge nicht gefroren. …und ein Grund dafür war natürlich auch die liebevolle Betreuung von Nadia. Danke Dir! …und dabei möchten wir nicht vergessen: Auch ein liebes DANKESCHÖN an Wiktoria und Mikolaj ( Danke für Deinen Auto- Support 😉

Nachdem die Zeit wieder viel zu schnell vergeht, düsen wir noch zu Martha, unserer Pflegestelle. Großes Hallo, Futter & Kausachen abgeben …die Hunde blühen bei ihr wirklich auf… Das ist wunderschön anzusehen.

Bevor es wieder zurück geht, gönnen wir uns ein gemütliches Zimmer- Picknick im Hotelzimmer; mit passendem Bier zu unserer Tour ( siehe kleines Foto: Lupus- Bier- original polnisch!) Prost!

November- Tour

Und wieder liegt eine Tour hinter uns. Begleitet von guten Wünschen, Futter und Nasch- Paketen haben wir uns wieder auf den Weg zum Hundeheim in Hajnowka gemacht. 1428 km fahren sich nicht so von selbst, aber der Wetter- Gott hat es gut mit uns gemeint und so war es relativ easy…

Die Stunden im Tierheim laufen immer so schnell: Ausladen, begrüßen, Nasch- Knochen verteilen ( auf dem oberen, rechten Foto raucht Pira keine Zigarre, sondern hat ihren Knochen bekommen, den sie begeistert im Maul weg trägt 😉 , die Krankenstation und besonders Dino besuchen, und, und und…

Und dann die eigentlichen Spaziergänge mit Kraul- und Würst`l- Zeit, worauf sich die Hunde schon sehr freuen. So läuft der Tag wie in Windeseile… Am Sonntagmorgen heißt es Koffer packen! Nicht nur für uns, sondern auch für die ältere, liebe Norka und unser Fuchs- Mädchen Mela. Sie haben beide das große Los gezogen und dürfen in ihr neues Zuhause reisen. ( Die Beiden senden später noch Grüße von daheim.)

Vielen Dank an alle Unterstützer, ob mit Wort, Tat oder Sache!!! Schön war es wieder…und auf ein Neues!

Auf geht`s … ;-)

Am 3. November starten wir wieder unsere Tour ins Hundeheim von Hajnowka. Im Gepäck: Futter, Pakete für unsere Paten- Pfoten …und unsere liebe ( und langjährige!) Unterstützerin Sandra hat uns wieder ein riiiiesen Naschpaket packen lassen. Somit kann die Aktion ” eine Naschsache für jede Fellnase” wieder starten.

Ausserdem sind wir natürlich gespannt, wie es Dino geht. ( Siehe letztem Blog.) …und allen anderen Mäusen. – Bitte drückt uns die Daumen für trockenes Wetter und somit entspannte Strassen- Verhältnisse. Die Winterreifen sind zwar schon am Start, schließlich sind es 1428 km bis kurz vor Weissrussland, aber wir hoffen, dass wir ihre Eigenschaften nicht brauchen.

Danach melde ich mich mit Neuigkeiten ” aus der kalten Heimat” 😉

Archiv