Zurück von der Oktober- Tour

Und wieder mal sind wir zurück von einer sehr anstrengenden Tour: Wir ich ja bereits im letzten Blog schrieb, gibt es vor Ort in Bialowieza Probleme: Polen schottet sich durch einen xxl- Zaun zu seiner Ost- Grenze nach Weissrussland ab. Die Bauarbeiten behindern das tägliche Leben vor Ort sehr ( Beispiel: Auch Polen mit einem Wohnsitz vor Ort werden bei jeder Fahrt mit dem Auto kontrolliert, damit sie keine Flüchtlinge aufnehmen/ transportieren ). Und so lange der Zaun nicht “dicht” ist, wird es auch erstmal so bleiben.  …und ein 240 km langer Zaun baut sich nicht schnell…

Wir waren schon echt verzweifelt, aber ganz ehrlich- wir haben gemeinsam mit Martha schon so viel geschafft, da halten uns läppische Bauarbeiten nicht ab … und schließlich haben unsere Schützlinge Hunger und zwei Hunde möchten in ihr Zuhause.

Also, wieder die Monster- Tour: Hinfahren ( einfache Tour 1428 km ), wir haben uns vor der Sperrzone mit Martha getroffen. Begrüßen, einen Kaffee aus der Thermoskanne und Kuchen auf der Stoßstange, Futter aus unserem Auto in Marthas, Hunde in unser Auto und wieder zurück!   …und zu der Textstelle “Futter aus dem Auto”: Vielen Dank an alle Spender, die unser Auto wieder gut voll gemacht haben!!! Dankeschön an : Doris & Bernd, Sandra & Familie, Marion & Peter und an die Tierarzt- Praxis Drechsel!!!

Es hat alles gut geklappt, aber nach so einer Tour ohne Schlaf mit dieser langen Strecke fühlt man sich immer sehr alt 😉 … wir hoffen sehr, dass die nächste Tour wieder mit mehr Zeit und Ruhe stattfinden kann. Mal sehen…

Wir starten wieder… dieses Mal unter erschwerten Bedingungen…

Jetzt dachten wir eigentlich, wir hätten die Corona- Unwegbarkeiten einigermaßen umschifft und unsere Touren zu unserer Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland )  würden wieder normal laufen, da kommen schlechte politische Nachrichten:

Präsident Duda lässt einen Zaun gegen Flüchtlinge bauen. Der Zaun zieht sich von Norden nach Süden auf einer Strecke von 240 km, entlang des Grenz- Streifens zwischen Polen und Weissrussland. ( Nun muss man wissen, das das Grenzgebiet sehr waldig ist. Teilweise gibt es nur auf einem Feldweg eine kleine Tafel und man ist in Polen bzw. Weissrussland. Diese Route nutzen viele Flüchtlinge aus Syrien & co. ) Ein 5 km breiter Streifen parallel zur Grenze ist gesperrt- und das betrifft auch unsere Auffangstation in Bialowieza. Alle nicht -vor -Ort -Lebenden werden für 30 Tage ausgewiesen. Es gibt sog. Notfall- Berechtigungs- Scheine, aber aus Tierschutz- Gründen werden die natürlich nicht ausgestellt 🙁 .

Also “hageln” wir uns jetzt so durch, denn wir möchten unbedingt fahren, Futter & co bringen und zwei liebe Seelen in ein neues Leben bringen. Mögen die nächsten Touren wieder einfacher werden!!! , denn es ist sowieso schon immer anstrengend, auch wenn einem keine “Knüppel zwischen die Beine geworfen werden”.

Vielen Dank an alle Unterstützer & Spender!!! – Nach der Tour werden wir , wie immer, berichten. Bis dahin: Bitte Daumen drücken 😉

(Vielen Dank für das Foto. Es stammt von D. Zarzycka / imago images)

Wieder gut zurück mit vielen Pfoten…

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und haben eine anstrengende, aber auch wunderschöne Tour hinter uns gebracht. Hier ein kleiner Einblick über die letzten Tage:

Gestartet sind wir mit meinem über und über vollen H1. Ihr habt uns so super mit Spenden versorgt ( dieses Mal zum ersten Mal mit sehr viel Katzen- Spenden… ich berichtetet in den vorgehenden Blogs.) Vielen, vielen Dank an alle Unterstützer und Spender!!! DANKE …der Kofferraum war hoch bis zur Decke gepackt und es konnte nichts verrutschen 😉 Dosenfutter bildete den Unterboden im Innenraum, wegen der Gewichts- Verteilung… und wie immer das Motto für uns: schmales Gepäck!

Angekommen sind wir dann um Mitternacht, ein bißchen schlafen, ein herrliches Frühstück bei Lena & Gary und dann los zur Auffangstation: Ausladen, begrüßen, sortieren, verräumen, alle Hunde – neue und alte- begrüßen, kuscheln, spielen, … Besprechnung :was war los/ was kommt?/ was sind die nächsten Projekte?/ wie entwickelt sich die Situation mit den Katzen?( dazu mehr im nächsten Blog) /wie kommen die Sterilisationen in den Dörfern voran?… ach, es gibt immer so viel zu beratschen… dann ein BBC in Garten der Station, was Martha ganz liebevoll gerichtet hat…

Dann kamen erstmal unsere Hunde dran. Großer Spaziergang durch den Urwald von Bialowieza ( einem der letzten Urwälder Europas ), wieder zurück zur Station und abends völlig fertig, aber froh ins Bett fallen. Ganz früh am Sonntag ging es dann los auf unsere “kleine” Tour von 1428 km zurück…

Vielen Dank an alle Unterstützer, An-uns-Denker, Daumen- drücker und natürlich alle vor Ort, die sich engagieren und gemeinsam gegen Tierleid kämpfen!

Und wieder geht`s los…

Am Donnerstag starten wir wieder in unsere Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Weissrussland ). Und dieses Mal ist es ein XXL- Transport: Neben der Versorgung der Hunde, haben wir auch viele Welpen und so viele kleine Kätzchen, wie noch nie. Die Station ist zum zerbersten voll und Martha arbeitet wie wild, um alle Schützlinge zu versorgen. Und jetzt sind wir / Ihr gefragt, um auch in den nächsten Wochen alle Näpfe zu füllen…

Ein dickes Dankeschön an so viele liebe Spender, die und wieder mit Hund- und Katzenfutter- Spenden reich versorgt haben! Sehr großes Dankeschön dafür!!! Unsere Herausforderung ist es jetzt, alles ins Auto zu bringen… da sind Pack- Künstler gefragt 😉 …und dann reisen viele, liebe Seelen mit zurück…

Ein besonderer Dank geht an Tanja! Herzlichen Dank, dass Du spontan Hilfe angeboten hast, Dein Wäsche- Zimmer geopfert hast und einfach viel Zeit und Liebe investierst, um eine Kitten- Familie in gute Zuhause zu bringen. DANKESCHÖN !!!

…diese Mal ist so viel los, dass wir wohl nach der Tour zwei Blogs brauchen, um alles zu berichten… Bitte Daumen drücken für eine staufreie Fahrt und nicht zu heißes Wetter.

P.S.: Den kleinen Kerl auf dem Foto hat Martha aus einem Verschlag befreit und wir freuen uns u.a. ihn kennen zu lernen. ( Nicht dass jemand denkt “so” etwas gibt es bei uns in der Station!)

Zurück von der Juni- Reise

Wir sind wieder gesund und mit allen Pfoten zurück von unserer Reise in unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ). Unser Trip war anstrengend, warm, erfolgreich und kuschelig 🙂 : Anstrengend, weil die Reise einfach immer sehr weit ist und wir ja auch aus einer vollen Arbeitswoche kommen; Warm, weil wir außer nachts nur Sonnenschein hatten mit Temperaturen um 34 Grad ( die Klimaanlage musste ordentlich ackern- was wir allerdings mit einer Erkältung bezahlt haben) , erfolgreich, weil wir dank Euer tollen Spenden die Station wieder mit Futter & co ausstatten konnten. Erstmal wir da keiner Hunger haben! …und weil wir zwei tolle Hunde in ihr neues Zuhause bringen konnten. …und kuschelig, weil die Situation in der Station einfach mit dem Wort WELPEN- ALARM zu umschreiben ist!

Beim Frühstück mit Besprechung und dem Thema “Was ist so alles passiert/ Was gibt`s zu regeln” hat Martha uns dann das ganze Ausmaß der Tragödie erzählt: In der Station sind unglaublich viele Hunde- und Katzen- Welpen. Teilweise mit Mama, teilweise von Menschen gebracht, die sie irgendwo gefunden haben,… Der Löwenanteil der Hunde ist in einem guten Zustand. Bei den Katzen schaut es anders aus: Viele sind krank, haben schlimmer Entzündungen,… es ist ein Jammer.

Nun fing das Überlegen an: Eigentlich kümmern / vermitteln wir uns ja nur um Hunde. ( Unsere Idee war immer: Ältere Hunde, die es nicht gut hatten nochmal in ein gutes Zuhause bringen… und die jungen Hunde vor Ort sterilisieren, damit man langsam Herr der Lage wird. Meistens war der jüngste Hund auf unserer Seite Minimum 2 Jahre.) Aber was soll`s? warum auf Prinzipien herum- reiten. Schließlich sind wir ein Tierschutzverein und Pfote ist Pfote!

Also gibt es bald eine Menge Hunde- und Katzen- Welpen auf unserer Seite unter den “Vermittelbaren Hunden”. Bitte schaut sie Euch an und vielleicht trefft Ihr jemand, der einem Welpen sucht… dann bitte unsere Adresse weiter geben. Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus! …wir können sie wirklich brauchen!

Und wieder geht`s los :-)

Morgen, am Donnerstag starten wir wieder zu einer Tour in unsere Auffangstation ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland) und es fühlt sich fast an, wie in alten Zeiten: Ohne Test, unabhängig vom Inzidenz- Wert… es war schon eine blöde Zeit und jetzt wird es hoffentlich wieder leichter für uns alle!

Wir starten voll gepackt mit vielen Spenden ( siehe letzter Blog … VIELEN DANK an Euch Lieben! ) und großer Sehnsucht nach Martha, unseren Schützlingen und der Auffangststion.   Und zwei Hunde sind schon dabei ihre Koffer zu packen, denn sie kommen mit, in ein neues, schönes Leben in einem guten Zuhause. Also: auf geht`s!

P.S.: Vielen Dank für die Fragen nach der relativ langen Zeit, ohne “frischen” Blog. Wir hatten einen privaten Trauerfall in unserer Familie: Unsere alte Hündin Fanny mussten wir leider gehen lassen. Wir sind sehr traurig und mir stand in der ersten Zeit einfach nicht der Sinn danach, zu bloggen. … ich schreibe wieder, wenn wir zurück sind.

Zurück von der Blitz- Tour

Im vorherigen Blog habe ich ja schon berichtet, wie schwierig es im Moment ist, nach Polen zu fahren… und ab und zu müssen wir ja, weil die Station immer wieder frisches Futter braucht, damit niemand der Bewohner Hunger leiden muss. Weil vermittelte Hunde in ihr Zuhause möchten und nicht weil wir müssen, sondern immer wieder da sein wollen, alles mit Martha ( die Leiterin unserer Auffangstation in Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland) besprechen, Neuankömmlinge kennen lernen und, und, und…

Zu Corona- Zeiten ist der Grenzverkehr noch schwieriger und die ohnehin schon immer sehr anstrengende Tour ( von Haustür zu Haustür 1426 km- einfache Strecke ) wird fast unmöglich. Jetzt gab es zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins Pfotenhoffnung e.V. eine Single- Tour. Achim hat sich geopfert und ist hingefahren, ein paar Stunden geschlafen, Futter gegen Hunde getauscht und wieder zurück. ( Ich, Lela, konnte leider nicht mitfahren, weil ich nicht in Quarantäne gehen kann.) – Wenn man die Tour hin und zurück innerhalb von 24 Stunden schafft, benötigt man keine Quarantäne… wenn nicht, doch)

Ein Riesenlob an Achim, der die Tour super gemeistert hat! Die Station hat wieder Futter und es gab wieder einen Hunde- Shuttle nach Bayern 🙂 …außer einem schnellen Hallo zu den vorhandenen Hunden, gibt es noch wieder einen Neuzugang. Der kleine, alte Ari ist ein echtes Sorgenkind, da er blind ist. Mal sehen, wie er sich entwickelt… dann gibts weitere Infos.

Los geht`s… dieses Mal ganz überstürzt

Alle lieben Unterstützer und Spender wissen aus dem Jahresbericht, wie schwierig Tierschutz in Corona- Zeiten ist…Wir möchten gerne im März in unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 5 km vor der Grenze zu Weissrussland ) fahren. Die Station benötigt dringend Futter , aber das ist gar nicht so einfach:

Im Moment kommt man zwar recht leicht über die Grenze nach Polen- das Problem ist der Rückweg! Polen wird von unserer Regierung als Risikogebiet eingestuft. Bei der Wieder- Einreise muss man ( wenn man nur 24 Stunden in Pl war ) in Quarantäne gehen. ( Was man alles erledigen muss, wenn man länger als 24 Stunden dort bleibt, würde den Rahmen dieses Blogs sprengen.)

Somit gab es verschiedene Gründe, jetzt ganz schnell zu fahren: Am kommenden Wochenende starten wir also mit viel Futter über die Grenze und schnappen uns die Heimfahrer in ihr Zuhause auf der Rücktour… möge dieser ganz Krampf bald eine Ende haben! Bitte Daumen drücken 😉

Zurück von der Monster- Tour

Am letzten Wochenende war es wieder so weit: Wir wollen in die Auffangstation fahren, denn Futter- technisch ist die Station ziemlich abgebrannt… und zwei liebe Rüden möchten Weihnachten daheim feiern. Also: Drei triftige Gründe für eine Tour!

Allerdings sahen wir sehr lange ( wegen den Corona- bedingten Einschränkungen im Grenzverkehr ) wenig Möglichkeiten. Es gibt die Variante nach Polen zu fahren; ab dem Grenzübertritt wieder nach Deutschland muss man jedoch 10 Tage in Quarantäne gehen. ( Anmerkung von uns/ Achim & Lela: Wir investieren sehr viel Zeit und Geld in den Tierschutz und 10 Tage nicht arbeiten/ Lohnverzicht, weil Reise in dein Risiko- Gebiet ist einfach zu viel !)

Also schied diese Möglichkeit aus. …nach langem Studieren der Seiten des auswärtigen Amtes sind wir dann auf eine Möglichkeit im sehr klein Gedruckten gestoßen: Man darf maximal 24 Stunden in Pl bleiben, wenn man über den Grenzübergang Frankfurt/ Oder fährt, muss nicht in Quarantäne. Also haben wir uns angeschaut und gesagt: Das schaffen wir 😉       ….( über die Sinnhaftigkeit dieser Regel möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen.)

Also, alles in Bayern eingepackt (214 kg Dosenfutter, 285kgTrockenfutter,Halsbänder,Leckerlies,einen Fernseher für Martha und ein paar Kissen/ Körbchen ) , in Erfurt nochmal geschlafen, damit es nicht zu hart wird. Dann dort gestartet, hingefahren nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland), ausgepackt, Kaffee getrunken, alles besprochen ( u.a. auch über die kranke Maus- siehe nächster Blog ), Hunde eingepackt und wieder zurück. …es geht, ist aber echt hart!    Aber die Auffangstation ist mit Futter ausgestattet und keiner braucht hungern und das ist wichtig! …knapp 3000 km in 1,5 Tagen …

Ein dickes, dickes Dankeschön an die Sponsoren für Futter: Doris & Bernd F. Sandra E. ,TanjaM., Nikolaus F. …dann vielen Dank an Martha für Deine großartige Arbeit mit den Hunden an jedem Tag und das feine Lunch- Paket, dass Du uns gemacht hast! Herzlichen Dank an den Wettergott für trockene Straßen und einstellige Plus- Grade und an meinen wunderbaren Hyundai H1, der wieder einen super Job als Lastenesel gemacht hat! …jetzt gehe ich (Lela) erstmal schlafen 😉

Wieder dahoam :-)

Ja, wir sind wieder gut daheim gelandet! Nach einer stau- reichen Hinfahrt sind wir am frühen Morgen in unserem Pensions- Bettchen gelandet. Ein bißchen schlafen und los in die Auffangstation. Mit lautem Gebell und einem herrlichen Frühstück startete dann unser Tag: Auspacken, alle 4Beiner begrüßen, erledigte Projekte anschauen und neue Projekte planen ( schaut doch mal unser neuen Video an, da erfahrt Ihr mehr 😉 … und dann natürlich die felligen Hauptdarsteller: Die “alten” Hunde begrüßen uns ein Schwätzchen mit ihnen halten, streicheln, bürsteln, `was naschen… und die “neuen” Hunde kennen lernen, ein Stück gemeinsam gehen, schauen, wie der Hund sich “so anfühlt”…

Ihr habt uns wieder super mit Feucht- und Trockenfutter ausgestattet, so dass kein Mäulchen leer bleibt. Vielen, vielen Dank dafür!!!

So vergeht der Tag sehr schnell und wir starten wieder Richtung Pension zur wohl verdienten Dusche und einem Abendessen mit lieb gewonnenen Menschen, die sich alle um das Wohl unserer Schützlinge kümmern! Bis ganz bald und vielen Dank Ihr lieben 2- und 4- Pfoter!

Auf geht`s !

Am 10. September gehts wieder los und wir starten zu einer neuen Tour nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ) in unsere Auffangstation. Voll gepackt gehts wieder los mit viel Futter ( trocken und feucht ), Halsbändern, Spielzeug … und den Platz, den das Futter eingenommen hat dürfen zwei Glückspilze auf der Rücktour ausfüllen 🙂

Für sie sind es jetzt auch spannende Tage mit dem letzten Check beim Tierarzt und dann der großen Reise in ein neues Leben…. Wir hoffen auf gutes Wetter und gute Geister, die uns begleiten.

Nach der Reise gibts – wie immer – den Bericht. Bis dahin, habt schöne Herbst- Tage…

Wieder zurück von der Juni- Tour

Wir sind wieder zurück von unserer lang- ersehnten Tour …und es war wieder ein bißchen “wie” nach Hause kommen ;-): Die Station hat sich dank Martha prächtig entwickelt. Das Häuschen wird immer schöner und sie hat einen kleinen Garten angelegt, einen großen Garten für Hunde, wilde Blumen & co und einen Gemüsegarten. Sie sagt, sie liebt es zu garteln und die Hunde beobachten sie/ faulenzen/ spielen um sie herum 🙂 …sie macht es einfach KLASSE!

Unseren Schützlingen in der Auffangstation geht es gut und jeder kann sich in seinem Tempo erholen und wird unterstützt, geliebt, gefordert …oder in Ruhe gelassen- eben jeder wie er mag. Und es ist sehr schön zu sehen, wie ein ganz “normales” Hundeleben, sie aufleben lässt. ( Speziell zu unseren 4 Hunden aus dem üblen Tierheim schreibe ich noch einen extra Blog.)

Der Kofferraum, Innenraum,… waren bis auf die letzte Ritze ausgefüllt mit Dosenfutter, Trockenfutter, … voll und es wird so dringend gebraucht. ( In der Corona- Zeit ist das Futter ausgegangen. Wir schickten Pakete, die dann aber leider nie ankamen… Es musst kein Hund hungern, aber so ist erstmal wieder für volle Näpfe gesorgt!)

Vielen Dank an alle Spender, die uns wieder toll ausgestattet haben. DANKESCHÖN !!! Und ein Dankeschön an das Wetter, die nicht vorhandenen Staus und das leckere Abendessen! Ausdrücklich nicht bedanken möchten wir uns bei den gefühlt 1000 Schnacken, die uns überfallen haben 🙁 ; so haben wir noch eine Weile eine Erinnerung an das Wochenende.

Endlich gehts los !!!!! :-)

Nachdem wir zu monate- langem Nichts- tun verdammt waren geht’s jetzt endlich wieder los: Auch Polen hat als eines der letzten Länder in Europa seine Grenzen wieder geöffnet. …ja, die Corona- Kriese hat so Vieles lahm gelegt und sehr viele Tierschutz- Organisationen ins “off” gestellt.

Aber jetzt starten wir wieder durch: Am Donnerstag, 18. Juni starten wir. Im Gepäck viel, viel Futter, das schon sehnsüchtig erwartet wird. Dankeschön an alle Spender!

Nach der Tour melde ich mich- wie immer- mit allen Neuigkeiten aus der Auffangstation in Bialowieza.

Covid19 … Tour abgesagt :-(

Am ersten April wären wir wieder zu unserer Tour in die Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Weissrussland) gestartet. Auf Grund der Schließung der Grenze zu Polen müssen wir die Tour leider verschieben. Das ist sehr ärgerlich, weil ein ausreisefertiger Hund nach Hause möchte, wir alle Neuankömmlinge begrüßen möchten und ganz wichtig: Die Station brauch DRINGEND Futter. Einfach nur fürchterlich!!!

Wir fahren, beim nächsten, möglichen Termin. Was uns jedoch noch fehlt, ist Dosenfutter für Hunde. Wer kann die Hunde der Auffangstation unterstützen, denn die Winter- Vorräte sind aufgefuttert?

So bald ein Termin in Planung ist, teilen wir es mit. …passt gut auf Euch auf!

Zurück von der Tour nach Bialowieza

Wir sind wieder zurück von der Tour zu unserer Auffangstation. Sorry, es hat etwas gedauert, bis dieser Bericht online ging…war viel los. Aber zurück zu unserer Reise:

Wir sind zu einer der schwersten Touren, die wir je gefahren haben aufgebrochen. Im Combi und Anhänger waren ins. über 4 Tonnen! Damit war unser Gespann “etwas” überladen ;-), ging aber alles gut. Dafür haben wir aber viel gebracht. Dabei waren: Unglaublich viel Trockenfutter, denn der nächste Winter kommt bestimmt, viel Dosenfutter, Decken, Plaids, Handtücher für die Krankenstation, Leinen und Halsbänder …und das schwerste Schätzchen: unser ( privater) Kaminofen. Er ist vollständig in Takt, macht pudelwarm und soll ab jetzt im Haus der Auffangstation ( wo Martha wohnt und die Krankenstation untergebracht ist) schön warm machen.

Eine Zentralheizung hat das Haus nicht, aber Holz ist dort kein Problem, weil es nicht viel vor Ort kostet & auf dem ( verwilderten) Grundstück war ja so viel Holz, war wir haben klein schneiden lassen, so dass Martha gewiss zwei Jahre hinkommt.

Die Zeit ging wie immer schnell um: Einmal, weil wir eine noch längere Fahrzeit hatten ( wegen dem Anhänger) und sowieso vergisst man die Zeit, wenn man im Grundstück “im” Rudel unterwegs ist…

Auf den Fotos seht Ihr Saba uns Amadeus, die beide noch ein Zuhause suchen. Oben rechts das ganze Futter, darunter die Auslade- Aktion mit vielen helfenden Händen und den neuen Standort des Ofens. Links unten ist Lilly, die Glückspilzin, die mit in ihr neues Zuhause kommen durfte.

Vielen, vielen Dank an alle Spender, Unterstützer, Daumen- drücker und an Lilly`s wunderbare Adoptantin!!!

Auf geht`s !

Heute, am 24. Oktober geht es wieder los: Wir düsen voll gepackt ( mit Anhänger ) zur Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland ). Im Gepäck haben wir gaaanz viel Trocken- und Nass-Futter, denn der Winter steht vor der Tür, Körbchen in groß und klein, Hundezubehör & Halsbänder, einen Teppich & einen Ofen.

Ja, richtig gelesen: Wir nehmen unseren ( Holz-) Ofen mit, damit es Martha und die Hunde im Haus und in der Krankenstation warm haben. Das Haus hat zwar jetzt Strom und Zu- und Abwasser ( was vorher nicht der Fall war) , aber eben keine Zentralheizung.  …also, wir sind dann mal weg 😉 und berichten Euch von der Tour, wenn wir wieder zurück sind. Auf bald… Lela & Achim

Die nächste Tour zur Auffangstation steht vor der Tür

Und wieder düsen wir zu unserer Auffangstation in Ostpolen, kurz vor Weissrussland. Wie immer- das kennt Ihr schon – 😉 …voll gepackt mit Futter ( nass und trocken), einigem Hunde- Zubehör… und einem besonderen “Mitbringsl” für das Wohnhaus der Auffangstation: 23 qm Fliesen.

Wir haben von einem lieben Unterstützer sehr schöne, neutrale Fliesen bekommen. Sie werden den Boden vom Badezimmer und die Küche zieren. Vielen, vielen Dank dafür! So geht es wieder Stück für Stück weiter.

Nach der Tour melden wir uns mit News, einem kleinen Reisebericht und den glücklichen Fellnasen, die ausreisen durften.

Zurück von der Oktober- Tour

So, wir melden uns wieder zurück und sind wieder im heimischen Weidenbach!

Alles gut geklappt: Wir hatten zwar eine lange ( wegen dem Anhänger/ in Polen darf man mit Trailer nur 80 km/h fahren, auch wenn er für 100 km zugelassen ist) aber sonnige Fahrt. Dann, angekommen in der Auffangstation, haben uns ein paar Probleme erwartet. u.A., dass es noch ungeklärte Eigentums- Verhältnisse zu ( leider noch vorhandenem) Inventar gibt. Das ist ein leidiger Punkt, der jetzt noch geklärt werden muss. Aber das wird schon!!!

Allerdings haben wir uns nicht getraut, den Anhänger- Inhalt ins Haus zu räumen, so lange es noch mehrere Schlüssel gibt… nicht das die Sachen Füße bekommen 😉 Also musst ein B- Plan her, schließlich wollten wir nicht wieder alles mitnehmen. Nun also das ganze Geraffel in die alte Auffangstation zu Martha gebracht. Die hat nicht schlecht gestaunt- jetzt schaut ihre Garage aus wie das Lager einer Zoohandlung…

Aber erstmal Begrüßung, einen Kaffee in Ruhe, ein Schwätzchen mit Händen, Füßen und Google- translate… und dann ausgepackt und neue und alte Bewohner der Auffangstation begrüßt. ( Neue Hunde folgen in den nächsten Tagen unter den vermittelbaren Hunden.)Die Tage vor Ort liefen wie immer im Fluge bei herrlichem Altweibersommer- Wetter und zack ging es wieder zurück. Fazit: Es war eine unserer teuersten Touren ( viel Benzin und mehr Maut wegen dem Anhänger), eine Übernachtung vor Ort mehr,… aber auch eine der erfolgreichsten Touren!

Da wir jetzt leider noch nicht so weit sind vor Ort, wie wir gerne wären, denken wir darüber nach, noch zwei Touren dieses Jahr zu fahren. Schließlich möchten wir vor dem Winter die Station zum laufen bringen!

Wir halten Euch auf dem Laufenden! Vielen Dank für Eure guten Wünsche, Spenden & co!!!

Und Action: …. ;-) !

Wir starten zu einer unserer Kilo- intensivsten Touren in die neue Auffangstation … und freuen uns, dass es jetzt richtig weiter geht!

Das haben die Hunde, die durch die Auffangstation in ein neues Leben kommen, Euch zu verdanken!!! Ihr habt uns so fleißig bedacht. Das haben wir zu “spüren” bekommen, als wir den Anhänger geladen haben 😉 Drin befinden sich: Futter, Futter, Futter, denn der Winter kommt bestimmt! , zwei Hundehütten mit Iso- Set, Decken, Handtücher, eine Badewanne, ein Waschtisch, Halsbänder & leinen, Leckerlies, Frontline, und, und, und…

Jetzt schon mal vielen Dank für Euer Engagement!…nach der Tour werden wir Euch Bericht erstatten. Und jetzt bitte Daumen drücken für Wetter, freie Strassen und ein energie- geladenes Aufbauen der Station 😉

Wieder zurück von der Juli- Tour

Und wir sind wieder gut daheim gelandet! Es war ein gutes Wochenende, dass mit planen, füttern, kuscheln, Spaziergängen & co schnell um ging:

Bei der Hinfahrt hatten wir etwas Pech, außer uns wollten scheinbar Alle nach Polen; das in Kobination mit einer gesperrte Grenze und einem Grenzübergang in Bauarbeiten, hat uns viel Zeit gegeben, im Auto zu schlafen, naschen, lesen,… schon nervig, aber was soll`s. Angekommen erstmal ein bißchen schlafen und los geht`s!

Die Pläne mit dem Grundstück sind jetzt sehr konkret und es geht bald los. Eine Formalitäten noch und dann können wir für unsere Schützlinge loslegen. Auch an diesem Wochenende wurde uns wieder vor Augen geführt, wie dringend notwendig das Projekt ist: Martha bekommt einen Anruf, sie soll sich doch mal kümmern. In einem Dorf finden wir in einem Zwinger auf einem ( bewohnten!) Grundstück einen völlig verwahrlosten Hund, der als wir kommen aus seinem Dreckloch kommt und ein bißchen mit dem Schwanz wedelt. Martha stellt die Besitzerin zur Rede, warum sie sich nicht um den lieben Kerl kümmert…ihr Antwort: Sollen wir ihndoch mitnehmen- sie will ihn eh nicht mehr. – Ohne Worte- …und genau für diese Fälle ist es wichtig, die Auffangstation zu haben.

( Die Fotos hiervon möchte ich Euch ersparen… Es gibt Fotos, wenn es uns gelingt, ihn zu holen und ein bißchen aufzubauen…)

Natürlich wollen wir nicht vergessen, DANKE zu sagen: – Für die tollen Spenden, die wir mitnehmen durften! – Für die liebe Bewirtung von Martha; war echt lecker 😉 – Für den Honig, den wir bald genießen werden von Miroslaw…und natürlich für das Vertrauen, dass uns Milky & Pippa geschenkt haben. Sie haben ihre Koffer gepackt und ein Ausreise- Ticket in der Pfote 😉 Ihr ward tolle Mitfahrer!

Auf geht`s… ;-)

Und wieder geht`s los! Heute am 3. Mai starten wir zu einer neuen Tour in unsere Auffangstation nach Polen. Dort betreut unsere Helferin vor Ort – Martha – Hunde, die ein schweres Schicksal hinter sich haben, misshandelt worden, krank sind oder einfach ein Zuhause suchen. Sie päppelt sie auf, zeigt ihnen, wie man als “ganz normaler” Hund lebt, ohne Angst und dann suchen wir ein Zuhause für sie.

Natürlich fahren wir nicht mit leerer Hand, bzw. leerem Kofferraum hin. Dafür haben Doris, Sandra, Bernd und Nikolaus gesorgt. Vielen Dank! Nach der Tour berichten wir Euch davon, von alten & neuen Bekannten und was so los war.

Wir wünschen uns fröhliche Fellmäuse, volle Mäulchen, lange Spaziergänge …und wenn möglich ein bißchen Sonne! …Auf geht`s!

Wieder zurück! …die März- Tour

Am Montag abends waren wir wieder daheim. Alles ist gut gelaufen und wir konnten wieder viel schaffen: Voll gepackt mit Futter hin und zurück mit zwei vermittelten Glückspilzen, die in ihr neues Leben starten können 😉

…aber der Reihe nach: Bis Lodz waren die Strassen ein Traum, danach wurde es schwieriger zu fahren, aber wir sind gut im Tierheim gelandet. Dann gab es viel zu sehen, zu besprechen…und natürlich die Haupt- Akteure, die Hunde kennenzulernen und alte Hunde- Freundschaften zu pflegen. Trotz der lausig kalten Temperaturen haben wir durch unzählige Spaziergänge nicht gefroren. …und ein Grund dafür war natürlich auch die liebevolle Betreuung von Nadia. Danke Dir! …und dabei möchten wir nicht vergessen: Auch ein liebes DANKESCHÖN an Wiktoria und Mikolaj ( Danke für Deinen Auto- Support 😉

Nachdem die Zeit wieder viel zu schnell vergeht, düsen wir noch zu Martha, unserer Pflegestelle. Großes Hallo, Futter & Kausachen abgeben …die Hunde blühen bei ihr wirklich auf… Das ist wunderschön anzusehen.

Bevor es wieder zurück geht, gönnen wir uns ein gemütliches Zimmer- Picknick im Hotelzimmer; mit passendem Bier zu unserer Tour ( siehe kleines Foto: Lupus- Bier- original polnisch!) Prost!

November- Tour

Und wieder liegt eine Tour hinter uns. Begleitet von guten Wünschen, Futter und Nasch- Paketen haben wir uns wieder auf den Weg zum Hundeheim in Hajnowka gemacht. 1428 km fahren sich nicht so von selbst, aber der Wetter- Gott hat es gut mit uns gemeint und so war es relativ easy…

Die Stunden im Tierheim laufen immer so schnell: Ausladen, begrüßen, Nasch- Knochen verteilen ( auf dem oberen, rechten Foto raucht Pira keine Zigarre, sondern hat ihren Knochen bekommen, den sie begeistert im Maul weg trägt 😉 , die Krankenstation und besonders Dino besuchen, und, und und…

Und dann die eigentlichen Spaziergänge mit Kraul- und Würst`l- Zeit, worauf sich die Hunde schon sehr freuen. So läuft der Tag wie in Windeseile… Am Sonntagmorgen heißt es Koffer packen! Nicht nur für uns, sondern auch für die ältere, liebe Norka und unser Fuchs- Mädchen Mela. Sie haben beide das große Los gezogen und dürfen in ihr neues Zuhause reisen. ( Die Beiden senden später noch Grüße von daheim.)

Vielen Dank an alle Unterstützer, ob mit Wort, Tat oder Sache!!! Schön war es wieder…und auf ein Neues!

Auf geht`s … ;-)

Am 3. November starten wir wieder unsere Tour ins Hundeheim von Hajnowka. Im Gepäck: Futter, Pakete für unsere Paten- Pfoten …und unsere liebe ( und langjährige!) Unterstützerin Sandra hat uns wieder ein riiiiesen Naschpaket packen lassen. Somit kann die Aktion ” eine Naschsache für jede Fellnase” wieder starten.

Ausserdem sind wir natürlich gespannt, wie es Dino geht. ( Siehe letztem Blog.) …und allen anderen Mäusen. – Bitte drückt uns die Daumen für trockenes Wetter und somit entspannte Strassen- Verhältnisse. Die Winterreifen sind zwar schon am Start, schließlich sind es 1428 km bis kurz vor Weissrussland, aber wir hoffen, dass wir ihre Eigenschaften nicht brauchen.

Danach melde ich mich mit Neuigkeiten ” aus der kalten Heimat” 😉

Haribo, Abba & Fast- Food

Was haben Haribo, Abba und Fastfood gemeinsam? – Es sind alles Bestandteile unserer Touren nach Hajnowka 😉 …Fastfood ist glaube ich klar, Haribo und Abba werden benötigt, wenn wir 100 km hinter Warschau müde werden ( vom durch- die- Nacht- fahren) und einen kleinen Zucker-/ Mitsing- Schub brauchen.    Donnerstag ging es los und wir sind wieder mit Futter & co los- gestartet.

Dann Freitag morgens am Hundeheim in Hajnowka bei schönem Herbstwetter ( das haben wir nicht oft, meistens schüttet es wie aus Kübeln, aber dieses Mal, schönster Altweiber- Sommer) , dann wie immer: Rundgang durch`s Tierheim, alte und neue Bekannte begrüßen, Allen versprechen, später einen schönen, ausgiebigen  Spaziergang zu machen, Krankenstation & co… so verfliegen die Tage unglaublich schnell mit streicheln, zuhören, Nasch-Zeiten,… einfach unglaublich!

Auf den Weg zurück machen wir uns mit zwei Glückspilzen: Leni und Siggi, sie sind oben rechts und unten links auf der Collage. Außerdem oben links Karli, der immer noch ein Zuhause sucht und unten: Eddie und Pira ( auch Pira sucht ein liebes Zuhause für sich).

Und los geht`s… ;-)

Am Wochenende geht’s wieder los: Wir starten zu unserer Tour ins Hundeheim von Hajnowka. Dank des Feiertages in Deutschalnd “lohnt” es sich auch richtig 😉

Voll- gepackt mit Futter, Futter und Leckelies für die Paten- Kinder, und,und, und ziehen wir wieder los. Die Touren im Herbst und im Frühling sind immer die schönsten, weil wir weder mit Hitze, Zecken und Bremsen zu kämpfen haben, noch mit eisiger Kälte…mal schauen.

Wir freuen uns auf die 200 Schwarz- Nasen, sie alle wieder zu sehen und mit ihnen Zeit zu verbringen ist immer ein großes Gut! Bitte drückt uns die Daumen für eine gute, staufreie Fahrt und eine effektive Zeit vor Ort. …bis ganz bald nach unserer Reise…

…in der Kranken- Station

…im Hundeheim von Hajnowka ( Ostpolen- 5 km vor der Grenze zu Weissrussland)

Wie immer besuchen wir die Krankenstation um zu schauen, wer dort ist und welche Schicksale sich dort abspielen: Oben links sind zwei kleine Welpen, allein ins Tierheim gekommen. Wo sie Mama ist, weiß man nicht. Sie wurden herum irrend gefunden. Sie sind hier, weil es einfach suaberer ist, als draußen in den Zwingern. Wenn sie stark genug sind , kommen sie in einen Außen- Zwinger.

Dann haben wir im Uhrzeigersinn herum, rechts, einen lieben Rüden. Er kam mit herunter- hängendem Ohr ( nach einer Beißerei) ins Tierheim. Er wirde behandelt und vermisst jetzt sehr einen/ seinen Menschen. Er weint immer, aber noch hat niemand nach ihm gefragt…

Unten rechts ist ein lieber Rüde, der mir seiner jährlichen Impfung nicht klar kam und es gibg ihm schlecht. Er ist auf dem Wege der Besserung und kann wohl bald wieder in die Aussen- Zwinger. …Und unten links das Hunde- Mädel wurde frisch sterilisiert. Deshalb hat sie auch noch das Mäntelchen an, demit die ihre Wunde in Ruhe lässt.

Dies ist also ein kurzes Hospital- Update und auch der Grund , weshalb wir immer wieder um Geldspenden für Tierarztkosten bitten. In solchen Fällen, wie hier, muss man schnell handeln und die Behandlung frei geben, schließlich geht es um ein LEBEN.

Juli- Tour

Wie immer durften wir schöne Tage mit den Hunden von Hajnowka verbringen. Aber von vorn:

Donnerstag abends ging es los, dann die Nacht durch und morgens im Tierheim von Hajnowka. Herrlich! Gutes Wetter, schon warm, trocken …es verspricht ein schöner Tag zu werden… Wie immer erst eine Runde durch Tierheim, alte und neue Bekannte ( 2-und 4-Beiner 😉 ) begrüßen, schnell einen Kaffee, Knochen austeilen, allen einen Spaziergang und Würstchen- Zeit versprechen, …dann in die Krankenstation, die voll belegt ist ( dazu im nächsten Blog mehr) und, und, und,…

Der Tag vergeht wie im Fluge mit vielen Spaziergängen, Bürsten- Zeit, verwöhnen, zuhören,… da vergisst man echt, die Nacht ohne Schlaf. Wir dürfen den Tag mit wunderbaren Wesen verbringen, die so dankbar sind… und zum Schluss ein Gespräch über neue und alte Projekte… auch dazu gibt`s später mehr zu berichten.

Und bei dieser Tour muss ich ein großes Lob an Petrus aussprechen! Meistens regnet es ja, wenn wir in Hajnowka sind…das ist im Hundeheim auch schon der running gag: Wenn die Bürgins kommen, regnet es …dieses Mal: kein Tröpfchen…prima!

Zwei Tage vor Ort vergehen so schnell, wenn man mit den Hunden zusammen ist…einfach wunderbar und traurig zugleich. So viele von ihnen haben es nicht verdient, im Hundeheim zu sitzen! …und zu guter Letzt heißt es Koffer packen für Punkti und Eric. Sie reisen am Sonntag mit uns in ihre neues Zuhause.

Herzlichen Dank an Justyna, Isa, Robert & Slawek ! Bis ganz bald…

Tour zum Hundheim Hajnowka

Heute, am Donnerstag gehts wieder los: Wir starten unsere Tour ins Hundeheim von Hajnowka ( Ostpolen, 5 km vor der Grenze zu Weissrussland), Haustür in Weidenbach zum Tierheim- Gitter: 1428 km    Die Tour ist – wie immer- echt anstrengend, aber wir freuen uns schon sehr auf`s ankommen. Und zwei Tage Zeit zu haben, um sich um die Hunde zu kümmern, mit ihnen zu gehen, Kraft zu spenden, ihnen mal eine Zeit zu geben, in der es nur um SIE geht, …diese Aussicht ist einfach wunderbar!

Dabei wieder Futter & co, Paten-Pakete, … & co. Und für die Rücktour konnen wieder zwei Fellmäuse ihre Koffer packen: Punkti & Eric treten die größte Reise ihres Lebens an 😉

Nach der Reise schreibe ich Euch, wie`s war, was wir erlebt haben und wie es den Hunden geht. Bis ganz bald…

Vorankündigung: Nächste Tour ins Hundeheim

Hier schon mal die nächste Tour: Wir sind vom 28.-30. Juli im Hundeheim von Hajnowka.

Wieder düsen wir zu den ca. 200 Hunden von Hajnowka ( Ostpolen, 5 km vor der Grenze zu Weissrussland)  mit Allem, was eine Hundeseele so braucht: Futter,Futter, Futter, Bürsten, Näpfen, Frontline & co. Wer Lust hat, etwas für die Hunde mit zugeben: Sehr gerne! … Da ich (Lela) schon ehr aus Weidenbach starte, weil ich berufliche Termine habe und mich dann mit Achim in Berlin treffe, hier schon mal der Abfahrt- Termin in Weidenbach, für alle, die uns Patenhund- Pakete mitgeben möchten: Montag, 24. in Weidenbach.

Vielen Dank schon mal an alle “Futter-zu-stecker”, Spender und Unterstützer! …Wir freuen uns auf die Tour zu den Spitzmäusen, ihnen Futter zu bringen und ihre Tage ein bißchen sonniger zu machen.