Miki grüßt aus ihrem neuen Zuhause

Hier sendet die kleine Miki liebe Grüße aus ihrem neuen Zuhause in München! Und schaut mal, wie gut es ihr geht 😉 …aber von vorn: Miki ist eine sehr zarte, freundliche Hündin, die eigentlich nur ein Hobby hat: KUSCHELN!

Leider hatte sie nicht immer Glück: Die Kleine kommt aus Odessa und hat den Krieg mit erlebt… und dann starb auch noch ihr altes Frauli. Für Miki brach eine Welt zusammen. Zum Glück nahm unsere Helferin vor Ort, die Julia, sie auf und sorgte für sie. Nach der beschwerlichen Reise nach Bayern suchten wir ein Zuhause für die kleine Zuckerpuppe…. und dann kam der perfekte Anruf: Genau so eine Hündin suche ich und möchte mit ihr leben!

Gesagt, getan: Nun lebt Miki zusammen mit Frauli in ihrem Haus in München und sie genießen ihr Leben miteinander, die Spaziergänge, die Kuschelzeiten,… Liebe Miki, wir freuen uns so sehr, dich in ein so schönes Zuhause bringen zu können. Jetzt fängst du nochmal neu mit LEBEN an… und dieses Mal für immer!

Links: Spaziergang mit Frauli, rechts oben: Feierabend mit Fernsehzeit auf dem Sofa, unten: MEIN Garten 😉

Wer kann helfen ???

…wie ich im letzten Blog, ja schon berichtete, möchte ich von unseren Sorgen berichten: Unsere Martha ( die, die Auffangstation für uns leitet/ schmeißt/ organisiert ) ist leider krank. Es geht ihr schon länger nicht gut, aber jetzt ist sie nach ewigem hin- und- her endlich zum Arzt gegangen !

Leider hat sie ein Problem an den Venen/ Artherien und muss sich einer Operation unterziehen. Also muss sie für ungefähr eine Woche ins Krankenhaus und danach zwar wieder heim; muss sich aber schonen. ( Später gibt es dann eine Reha- die federn wir ab und haben unsere nächste Tour so geplant.)

Wer hilft uns, eine Hilfe vor Ort für die Auffangstation zu zahlen??? Wir haben eine Frau, die Martha schon öfter mal geholfen hat und sich auskennt. Sie würde für die drei Wochen einspringen. Natürlich bräuchte sie einen kleinen Lohn. Ihr Aufgabe ist: Alle Hunde und die Katzen zu versorgen, füttern, sauber machen, kümmern, beschäftigen, einfach “da” sein, eventuell zum Tierarzt fahren,…

Sie möchte 6, 50 Euro pro Stunde haben. Somit wäre ein Tag bei 39,- Euro… Wer kann quasi die Betreuung vor Ort übernehmen?

– 1 Tag     39,00 Euro

– 2 Tage   78,00 Euro

– 3 Tage 117,00 Euro

…wir brauchen 20 Tage. Schaffen wir das ????? Bitte helft uns, die Schützlinge vor Ort zu versorgen …

…wieder zurück :-)

Wir , bzw. Achim ist wieder zurück von der Tour nach Bialowieza in unsere Auffangstation. …aber von vorn: Diese Tour war wie immer ganz normal geplant: Wir zwei fahren zusammen mit unseren alten Hunden das Futter in die Station, Aufenthalt dort, und nach zwei Tagen wieder `gen Heimat. ( Unsere jüngeren Hunde sind in der Tierpension, während der Fahrt.)    Diese Tour sollte jedoch anders werden, denn wir haben einen traurigen Grund: Unsere alten Enja wird nimmer lange leben. Wie haben im Vorfeld hin und her- überlegt, wie wir es machen können. Schließlich wollten wir sie auf ihren letzten Tagen nicht ducrh halb Europa zerren… und wir hatten auch schlicht weg die Angst, dass sie uns unterwegs stirbt…

So sind wir zu dem Schluß gekommen, dass Achim allein fährt und ich ( Lela ) mit den Hunden in Weidenbach bleibe. So hatte Enja ihren Garten und ihre gewohnte Umgebung… und Ruhe!

Also ist Achim los gefahren, denn es war bitter nötig. Die Auffangstation war zusammen- gefressen! Im Kofferraum, unter dem Kofferraum, auf der Rückbank, den Fußräumen 😉 jede Menge Futter!!! Vielen Dank an all unsere tollen Spender!!! So blieb Achim nur der Beifahrer- Sitz für Gepäck und eine Freßtüte… sogar der Beifahrer- Fußraum war belegt 😉

Ansonsten gleiches Programm: 1428 hin zur Station, dort ausgeladen, Kaffee getrunken, Neuzugänge begrüßt, alte Gesichter begrüßt, Lageplan- Besprechnung, Marthas Sorgen angehört ( mehr dazu im nächsten Blog) und, und, und,… und wieder die Rolle rückwärts: 1428 km zurück nach Weidenbach mit einem leeren Auto.

Achim, du hast das super gemacht! Vielen Dank für deinen Einsatz, deine Konzentration, die Rückenschmerzen und die roten Augen … und ich (Lela ) konnte mich in Ruhe um unsere kleine Enja kümmern.

Ein dickes, dickes Dankeschön an unsere großartigen Spender: Doris & Bernd, Tanja, Sandra, Ingrid & Angelika, Linda und ihre Spender, Monika & die Firma M.W. DANKESCHÖN!

Hochsommertour

Und wieder geht`s los: Auf zur Tour nach Bialowieza in unsere Auffangstation. Wir starten wieder voll gepackt um alle hungrigen Mäulchen zu stopfen. …wenn ihr diesen Blog lest, sind wir schon vor Ort. Beschäfigt mit Spenden ausladen, verstauen, frühstücken, Lageplan- Besprechnung, alle alten Fellnasen begrüßen, die Neuzugänge kennenlernen, bürsten, Zeit verbringen, spazieren gehen, und, und, und…

Bitte drückt uns doll die Pfote für eine staufreie Fahrt und nicht ganz so heiße Temperaturen. Danach schreibe ich, wie immer, einen Bericht, damit ihr wisst, was so vor Ort los war… In diesem Sinne- ein schönes Wochenende

Update zur behinderten Sara…

Und hier kommen mal wieder ein paar News zur Sara: Vielleicht erinnert ihr euch? – Sara stammt aus einem kleinen, privaten Tierheim in der Nähe von Odessa. Im November würde das Tierheim mit Drohnen, die mit Säure gefüllt waren, angegriffen. Leider ist Sara da durch gelaufen und hatte an allen Pfoten schlimme, chemische Verbrennungen.

Alle Zehen und teilweise die Ballen ( an allen vier Pfoten!) wurden am 21. November amputiert. Anfang Dezember haben wir die große Maus dann abgeholt. Seit dieser Zeit ist sie bei uns ( Lela & Achim ) und wir pflegen sie. In der ersten  Wochen war es echt zäh: Offene Wunden, Eiter, verzögerte Wundheilung… das volle Programm. Wir mussten sie tragen, was mein Rücken bald auch mit Dauer- Rückenschmerzen quittiert hat. Unzählige Verbände und Arzt- Besuche später haben wir einen kleinen, schönen Erfolg:

Sara kann kleine Strecken durch den Garten gehen! Sie trägt zwar noch Verbände ( und Baby- Socken drüber ;-), damit die zarte, frisch- gewachsene Haut Schutz hat, aber wir sind auf dem aufsteigenden Ast! …Es gab viele Rückschläge und auch die Frage: Macht das Sinn? Wird sie jemals wieder alleine gehen können?

Heute wissen wir, es war die richtige Entscheidung. Wir brauchen nur noch Geduld, die zarte Haut muss stabiler werden und dann läuft das Mädl wieder !!! Ziel ist es, das sie in einem Garten, sowie kleine Strecken gehen kann. ( Dann später mit Prothesen.)

Ein dickes, fettes Dankeschön an die Tierarztpraxis Drechsel!!! Ihr habt uns immer mit Rat und Tat, Verbänden und Tipps geholfen.

Sara, wir sind ganz stolz diesen Weg bis hier gemeinsam geschafft zu haben. Danke für dein Vertrauen! …jetzt brauchen wir weiterhin Glück, eine gute Heilung und eine quasi “Hornhaut”, damit das laufen leichter wird. Also bitte weiterhin die Daumen drücken 🙂

Pierre grüßt aus seinem neuen Zuhause

Hier sendet der liebe Pierre Grüße aus seinem neuen Zuhause. Und er hat viel zu berichten: Nach einer ewig langen Fahrt kam er endlich bei uns in Weidenbach an. Und die lange Fahrt hat sich gelohnt. Endlich raus aus dem Kriegsgebiet ( auch Pierre stammt aus Odessa ) und Ankunft hier im Frieden… Und dann rief auch bald sein neues Frauli an. Sie war ganz fasziniert von seiner besonders schönen Optik… da wusst sie noch nicht, dass Pierre`s Wesen/ Charakter noch schöner ist 😉

Und schon bald durfte der in sein neues Zuhause, gar nicht weit weg von uns, ziehen. Ein gemütliches Haus in einem kleinen Dorf; zusammen mit Frauli und der Kätzin- was für ein Hundeleben. Und JA, DAS hat er auch verdient!

Jetzt genießen die Spaziergänge, die Natur und das Zusammensein… Lieber Pierre, du wunderbare Seele, lass mal wieder von dir hören und genieße dein Leben! Danke für dein Vertrauen!

Happy Birthday… oder weiter geht`s ;-)

Hier kommt mal ein Beitrag in eigener Sache… und vielleicht eine schöne Inspiration:

Ich (Lela) hatte Anfang Mai einen runden Geburtstag & wir haben uns entschieden, mal wieder richtig schön zu feiern. Und was soll ich sagen? – Es war herrlich!!! …und statt noch einem Buch, einem Tuch, Blumen oder, oder, oder als Geschenk … haben wir uns entschieden für die Pfotenhoffnung zu sammeln.

So viele liebe Gäste haben Futter- und große und kleine Geldspenden mitgebracht. Vielen, lieben Dank euch Allen für die tollen Abende und natürlich die Spenden für die Vereinskasse. 1000 Dank !!!

Auf dem Foto seht ihr links eine “Torte” aus Rinti- Dosen, oben dekoriert mit Leckerlies… rechts ein Rahmen, in dem sich eine Spende verbirgt… :-)))

 

Jola & Sammy brauchen Hilfe !

Hier fragen zwei kleine Hunde nach Hilfe: Jola & Sammy

Beide Hunde hat unsere Helferin vor Ort, Yulia, an einer Schnellstrasse gefunden. Dort haben sie sich in einem verlassenen Gebäude versteckt. Wo sie herkommen wissen wir nicht- kein Halsband, kein Futter, aber sooo viel Liebe für Menschen. Wahrscheinlich wurden die beiden Hunde ausgesetzt… Auf dem rechten, oberen und unteren Bild sieht man, wie Yulia sie vorgefunden hat.

Seit dem Tag füttert sie sie täglich und gibt ihnen frisches Wasser. Aber so kann es nicht weiter gehen. Es ist viel zu gefährlich an der sehr! belebten Strasse. Also nahm sie beide Hunde mit nach Hause. Jetzt brauchen beide Fellmäuse aber jeweils eine Operation: Sammy muss kastriert werden. Jola kann ihre Augen nicht richtig öffnen ( man sieht es auf dem rechten Foto. Ihre Wimpern wachsen nach innen und verletzten so immer die Netzhaut, was zu stark tränenden Augen führt. Außerdem hat sie einen Nabelbruch und muss sterilisiert werden.

Für alle Behandlungen benötigen wir 280 Euro. Wer hat ein paar Taler über und kann den Mäusen in ein neues Leben helfen???

Sarah, jetzt Tammy im Glück

Sarah war in der Auffangstation unsere sanfte Riesin. Ein wunderbare Hündin, klug und überlegt, freundlich und neugierig… Auch sie war “plötzlich” da und streifte durch ein Dorf auf der Suche nach Futter und einem sicheren Schlafplatz…

Martha holte sie dann in die Auffangstation und Sarah war sehr froh, erstmal angekommen zu sein. Sie konnte ja nicht wissen, dass es noch so viel besser wird! – Denn dann kam die perfekte Anfrage für sie. Und zwar bei unglaublich lieben und sanften Freunden von uns ( Lela & Achim), die wir seid vielen Jahren kennen und schätzen. Dazu kommt, dass sie schon so vielen Hunden als Pflegestelle geholfen haben und quasi Sprungbrett in ein neues Leben waren. Danke dafür!!!

Dieses Mal sollte es aber ein Sprungbrett in die eigene Familie sein! Tammy kam also an, schaute sich ganz ruhig um, wurde stürmisch von Kathi begrüßt und begonn endlich ein Lieben in Frieden und Liebe. Es ist so wunderbar, dass Sarah/ Tammy bei euch sein darf!!! …und sie ist eine tolle Mischung: Optisch und vom Charakter her ist sie eine Mischung aus euren zu letzt verstorbenen Hündinnen- sicherlich haben sie miteinander gesprochen 😉

Bei dir Tammy, schreibe ich nicht: Lass von dir hören; wir sehen uns ja sowieso immer wieder! … Auf den Fotos links seht ihr, wie Tammy und Kathi busseln & rechts wird sich ausgiebig auf dem Rasen gewältzt…

Cindy Lauper & wieder zurück von der April- Tour…

…mit vielen Erinnerungen und Erlebnissen. Aber von vorn: Zuerst haben wir ja, wir ihr es von uns kennt, unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus) besucht. Wenn wir ankommen ist erstmal ein großes Hallo mit Begrüßungen, auspacken, Frühstück, Neuzugänge, und, und , und… viele Gespräche mit Martha… Die Zeit verfolg wie im Wind und zack: Schon war Sonntag und wir fahren durch Polen nach Bayern in unser Zuhause.

Dort angekommen ging es auch quasi schon wieder los: Neu packen, einmal richtig ausschlafen, Futter und co packen und verstauen und los gehts. Dieses Mal, um uns mit Freunden, die ein kleines, privates Tierheim in der Nähe von Odessa betreiben, zu treffen. Sie beherbergen mehr schlecht als recht 40 Hunde in dem improvisierten Tierheim. Durch den Krieg gibt es kein fliesendes Wasser. Das bedeutet, das die Helfer vor Ort jeden Tag das Wasser für die Hunde hin- schleppen. Ebenso mit dem Futter: Der Lagerraum ist zerbombt und somit gibt es keinen Schutz. Die Helfer dort leisten wirklich Großartiges! …deshalb haben wir ihr Bitten um Futterhilfe auch ernst genommen.

Der Plan ist also, sich quasi “in der Mitte” zu treffen; am östlichsten Zipfel von Polen/ Grenzübergang zur Ukraine. Leider herrschen dort Willkür und Chaos, so dass sich die Übergabe ( Futter gegen Hunde ) als sehr schwierig erwies. Es dauerte unzählige Stunden und ist nicht einfach von der EU in ein sog. Drittland ein- und auszureisen. ( Genauer möchte ich hier dazu keine Stellung nehmen- die Gefahr, dass ich unschöne Wörter verwende ist zu groß 😉

Das Fazit: Knapp 6000 km an zwei Wochenenden gefahren, Rückenschmerzen, denn das packt auch der beste Autositz nicht, viel zu viel genascht… ABER: Viele Hunde in Polen und der Ukraine glücklich gemacht & drei Hunde starten in ein neues Leben!!!

Danke, danke, danke an alle Spender & Unterstützer!!! …und hier noch die Fotos im Uhrzeigersinn: Futter & co für das Tierheim in Odessa – entspannte Stimmung in der Station – Achim im Kuschel- Modus – Julia kümmert sich um eine Strassenhündin – Futter für die Auffangstation – Rex und ich auf einem sonnigen Spaziergang

…und warum CindyLauper? Ihr wisst ja, kurz vor dem Wahnsinn wird`s nochmal lustig: Irgendwo auf der Rückfahrt, wir konnten echt nimmer, kam im Radio Cindy Lauper mit “I drove all night…” , was wir sehr, sehr laut und ebenso schlecht mitgesungen haben ;-)))

Die nächste xxl- Tour…

…steht vor der Tür: Heute starten wir wieder – erst zu unserer Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen ). …nach dem Wochenende dort, wieder heim, Wäschewechsel, neu packen und auf in die Ukraine.

Viele von euch wissen, wie schwierig die letzte Tour war und wir waren fest überzeugt “das so schnell nicht wieder zu machen” … aber wie Churchill schon sagte: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern ?! … Die Hilflosigkeit der Helfer vor Ort ( Wasser und Strom gibts ja schon lange nimmer, das Futter ist zu Ende, sie wissen nicht, was die Hunde essen können… es gibt vor Ort auch nur kleine Portionen zu kaufen… Und auch Alternativen wie Brot sind nur schwer kaufbar…) hat und motiviert wieder zu fahren.

UND Dank eurer Spenden haben wir richtig viel Futter für das kleine Tierheim in Odessa… und zwei Hunde- Mäuse kommen mit gepackten Koffern… Also, drückt uns bitte die Daumen für Wetter, Verkehr, Wetter und natürlich eine sichere Fahrt!

P.S.: Ich melde mich erst nach beiden Touren wieder bei euch 😉

Iris im Glück …

Hier kommt eine ganz besonders schönes Happy End: Die kleine Iris wurde aus Frontnähe in der Ukraine gerettet. Sie musste drei Tage warten ( in einem ausgebombten Haus hinter einem ehemaligen Fenstergitter ), bis unsere Freundin vor Ort sie retten konnte. Der Beschuß war zu stark…

Dann in Sicherheit zeigte sich, was für ein tolles Wesen Iris hat: Sie ist so freundlich, intelligent, verschmust… Und dann kam der perfekte Anruf, ein Kennenlernen … die beiden Damen ( 2- und 4- beinig) haben sich halsüber ineinander verliebt. Ein paar Tage später durfte sie einziehen…

Aus Iris ist jetzt Sira geworden und sie lebt bei einer wunderbaren Dame. Sira kümmert sich um alle Familienmitglieder, sonnt sich für ihr Leben gern, hat Freundschaft mit den Nachbarhunden geschlossen, geht stolz mit Frauli durchs Dorf, schafft es immer Frauli ein Leckerlie abzuschwatzen … und abends wird sich zusammen aufs Sofa gekuschelt!

Auf dem Foto seht ihr Sira in ihrem Bettchen, schon ein bißchen müde… und rechts, völlig aufgedreht im Spiel- Modus…

Liebe Sira, wir sind stolz, dich aus dem Elend geholt zu haben und dich ein Stückchen deines Weges begleiten zu dürfen. Jetzt startest du nochmal neu durch: In Frieden und geliebt…

Frohe Ostern & gute Nachrichten ;-)

Zuerst mal frohe, sonnige & gemütliche Ostertage für alle lieben Helfer, Unterstützer, Förderer & Fellnasen!

Und jetzt zu den guten Nachrichten: Eigentlich dachte ich, ich könnte euch erst später gute Nachrichten bringen… aber er gibt schon jetzt ein positives Feedback:

Erinnerst ihr euch noch an den alten Rex und Rocky? ( aus dem letzten Blog ) Beide sind auf dem Wege der Besserung!!! Aber im Detail:

  •  der alte Rex ist regelrecht aufgeblüht: Mit tierärztlicher Behandlung, viel gutem ( warmen ) Futter, Pflege & Liebe hat Martha ihn super zurück ins Leben gebracht. Zuerst hat er nur geschlafen und gefressen… dann begann er ganz langsam wieder Interesse am Leben zu haben. Er erkundete die Station, freundete sich mit den Hunden an und genießt jetzt jede Zuwendung von Martha. Und er ist sogar so weit, dass er vermittelbar ist. Bitte schaut doch mal unter “den vermittelbaren Hunden”. Also, bitte Daumen drücken für ein gutes, warmes Zuhause für seine letzten 5-6 Jahre! Wer mag dem sanften Riesen ein Zuhause geben?
  • Und jetzt zu Rocky: Ihm hat das Schicksal, bzw ein Idiot  ja übel mitgespielt… Und auch er ist auf dem Wege der Besserung! – Die wichtigste Nachricht: Es sind keine wichtigen Adern, Venen, Speiseröhre durchtrennt, sondern “nur” Fell, Haut und die oberen Schichten. Nach einigen Tagen beim Tierarzt konnte er jetzt wieder zu Yulia kommen. Dort erholt sich Rocky und jeden zweiten Tag gehen sie zum Tierarzt für den Verbandswechsel… wenn alles gut geht, seht ihr ihn in den nächsten Wochen in der Kategorie”Vermittelbar”.

DAS sind doch prima Nachrichten, oder ??? – Und nicht nur Martha und Yulia haben für die beiden Schätzchen gekämpft, sondern auch ihr: Ein ganz herzliches Dankeschön an so liebe Spender, die uns nicht hängen kassen: DANKE an Nikolaus F., Gerti R., Julia & Björn B. & Ulrich B.

So, in diesem Sinne und mit diesem schönen Etappen- Sieg wünschen wir schöne Ostern!

 

 

 

 

Einfach grauenvoll: 2 Rüden in Not …

…immer wenn wir denken, es wird ein bißchen leichter, kommt wieder so ein Hammer: Wir haben zwei Rüden in großer Not aufgenommen und bitte um eine kleine Unterstützung für die Tierarzt- Kosten.

Aber von vorn: Auf dem linken Foto seht ihr den lieben, schon älteren Rex. Martha hat in völlig abgemargert und zitternd auf einem Feld gefunden. Er iste in sehr freundlicher Kerl und war scheinbar dankbar, dass endlich ein Mensch kommt und hilft. Er ist aktuell beim TA in Behandlung und wird wieder aufgepäppelt…

Auf dem mitteleren und rechten Foto seht ihr Rocky. Ein betrunkener Idiot hat probiert ihm den Kopf anzuschneiden. Er hat aber überlebt und ist hier schon in unserer Obhut auf dem Weg zum Tierarzt. …ohne Worte …

  • Wir halten euch über beide Buben auf dem Laufenden in den nächsten Blogs…

Wer kann mit einer kleinen Spende helfen, damit die Behandlungen nicht so große Löcher in die Vereinskasse reißen???

 

Juhuuuu! Er ist fertig

Und da ist er wieder: Unser Jahresbericht 2025

Hier auf dem Foto seht ihr ihn noch in Einzelteilen, bevor ich ihn binde. Und nun ist er fertig und an alle Spender, Unterstützer & co verschickt!

Darin sind viele kleine und große Geschichten, was so im vergangenen Jahr passiert ist, was in der Auffangstation los war, wer adoptiert wurde, und, und, und… UND, wie gekomme ich so einen Jahresbericht ( der übrigens eine wunderbare Sofa- Lektüre ist 😉 : Ganz einfach: Alle Helfer und Spender, die unseren Schützlingen in 2025 geholfen haben und/ oder Fördermitglied sind, bekommen als Dankeschön dieses Booklet.

Und ein Hinweis in eigener Sache: Ich bemühe mich sehr, es sorgfältig zu machen. Falls ich aber einen Unterstützer vergessen habe, ist das wirklich keine böse Absicht! Bitte einfach melden und ich sende ihn gerne zu!

Und ACHTUNG, es hat sich ein FEHLERTEUFEL eingeschlichen: Auf der letzten Seite habe ich, wie immer, die Rubrik ” Wir suchen ein Zuhause” : Die dort vorgestellte Greta ist natürlich 9 Jahre alt und nicht 19.

Ich wünsche gaaaaaaaanz viel Spaß beim Lesen und freue mich auf euer Feedback! Liebe Grüße… Lela

Gekämpft und doch verloren…

Vor kurzer Zeit kam der alte Jack zu uns. Er kam aus ganz schrecklicher Haltung und ist mit Marthas Pflege richtig aufgeblüht: Er hat gefressen, getrunken, hat seinen Sessel zum schlafen genossen, Fellpflege fand er ganz toll… überhaupt ein freundliche, zurückhaltender, alter Kerl.

Bei unserem letzten Besuch sind wir mit ihm spazieren gegangen und haben ihn kennengelernt. Wir haben so gefofft, ihn im Frühling in ein richtiges Verwöhn- Zuhause mitnehmen zu können… Das ist uns leider nicht vergönnt:

In der letzten Woche wollte er nimmer fressen… nach zwei Tagen ging Martha mit Jack zum Arzt… Infusion, Tabletten… wieder in der Station hat sie ihm Hühnchen gekocht, denn das liebte er sehr. Jack fraß ein bißer`l und schlief viel. Dann war sie wieder mit ihm beim Arzt. Er gab ihm eine Infusion mit Elektrolyten und Dextrose, damit er wieder Flüssigkeit bekommt und die Organe “gespült” werden. Also baute sich Martha mit den Decken aus ihrem Auto einen kuscheligen Platz auf dem Boden, denn sie wollte bei Jack sein, während der Tropf einfließt… und dabei starb er. …ganz leise, ganz sanft, … sie dachte, er wäre eingeschlafen… ist er gegangen.

Lieber Jack, wir sind unglaublich traurig, dass wir dich nicht ehr entdeckt haben und retten konnten! Wer weiß, ein, zwei Jahre ehr, wäre deine Geschichte anders ausgegangen… Gleichzeitig sind wir froh und dankbar, dir deine letzten Wochen in der Auffangstation schön gemacht zu haben. Sicherlich hattest das erste Mal Liebe, Wärme und genug Futter … wir denken an Dich!

Wieder zurück nach 6000 km an zwei Wochenenden…

…ja, man ( also wir 😉 müssen schon ein bißchen verrückt sein! Aber von vorn:   Am ersten Wochenende sind wir – wie immer – in unsere Auffangstation nach Bialowieza gefahren. Das war auch dringend nötig, denn die Futter- Vorräte waren auf null. Das Wochenende war wie immer schnell und ereignisreich… es hat alles gut geklappt und wir hatten super- kalte Temperaturen bis minus 25 Grad ( nachts ) und tagsüber auch zweistellig unter null.

Wir waren in Bayern ja eigentlich schon seit Weihnachten im Winter- Training, aber das war nochmal eine andere Nummer. Mit zurück durfte die liebe Sarah kommen. Sie ist eine tolle Seele, die sich trotz Erlebtem ihr liebes Wesen erhalten hat! … dann sind wir wieder heim gefahren: Wäsche- Wechsel, gearbeitet und dann den Anhänger gepackt, damit wir gaaanz viel Futter & co mitbekommen in die Ukraine.

Was sich dort abspielt ist schrecklich- den Menschen geht es schlecht und eben auch den Tieren. Jedoch wird in unserem ( neuen ;-), kleinen  Partner- Tierheim in Odessa GROSSES geleistet. Die Ehrenamtlichen, die es betreiben, haben kein Wasser und keinen Strom vor Ort. Wenn es keinen Beschuß gibt, gehen sie nach der Arbeit hin und versorgen die Hunde. Dafür bringen sie Wasser von Zuhause mit… und die Futter- Ration, die sie für diese Fütterung brauchen. ( Weil es keinen Raum / Lagerraum gibt.) …und dann sind eigentlich “nur” 40 Hunde auch viel zu versorgen.    Deshalb möchten wir die Helfer und die Hunde unterstützen!

Also haben wir uns in Lwiw getroffen, Futter & co umgeladen, Iris in Empfang genommen ( ein bezauberndes Hunde- Mädl ), einen Kaffee getrunken und sind alle wieder umgekehrt nach Hause. – Was sich jetzt so locker- flockig schreibt, war echter Raubbau und wir fühlen uns nach der Doppel- Tour sehr alt!

ABER: Es hat sich gelohnt, denn die armen Knöpfe vor Ort haben so für 1,5 Monate Fressen. Und DAS können wir uns alle hinter den Spiegel stecken! Ihr habt uns so super mit Futter und Hunde- Zubehör ausgestattet! Vielen, vielen Dank für Eure großartige Hilfe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Fotos: oben links: Honigmond in der Nähe von Bialowieza, unten links: Futter- Spenden in der Auffangstation, Mitte: zu erst die blaue Tour/ danach die grüne Tour. Rechts: oben Iris/ unten Sarah

Und was denkt ihr? Schaffen wir es wieder, die ukrainischen Mäulchen mit zu versorgen?

Die Mega- Tour startet

Was könnte man Ende Dezember / Anfang Februar machen??? Man könnte zu zwei Tierheimen fahren und sie unterstützen! DAS haben wir uns auch gedacht 🙂

Deshalb fahren wir am 29. los in unsere Auffangstation. Wie immer voll gepackt mit viiiel Futter, Kausachen, und vielen, schönen Sachen… und eine Hündin darf ihr Köfferchen packen und mitkommen!

Und am nächsten Wochenende, wenn wir eigentlich noch mit “Wunden lecken” beschäftig sind, fahren wir in die Ukraine! In Zara`s Tierheim, denn die Not dort ist wirklich groß!!! Nach dem jahrelangen Krieg, selten Wasser oder Strom, den sibirischen Temperaturen ist es vor Ort SCHRECKLICH und wir ziehen tief den Hut vor den Menschen, die probieren, es für die Tiere dort gut zu machen – im Rahmen der Möglichkeiten.

Deshalb möchten wir dort ( mit eurer Hilfe !!!) helfen. – Ich melde mich nach beiden Touren mit einem ausführlichen Bericht, aber es dauert etwas, denn wir müssen mit alle erstmal hier wieder landen und durch- schnaufen.

Also: Bitte Daumen drücken für gutes Gelingen der Touren 😉

Zara… oder “Wenn du es denken kannst, kannst du es auch machen!”

Hier kommt eine von den Geschichten, die das Leben so schreibt ( und es genug verrückte Menschen braucht, es zu tun.): Anfang Dezember erricht uns ein Hilferuf von einem befreundeten Tierheim in der Ukraine. ( Wir haben schon öfter mal ein wenig zusammen gearbeitet, aber jetzt kommts dick:)

Ende November haben russische Drohnen einen Angriff mit ätzender Säure über dem kleinen Tierheim geflogen. Zara war draußen und hat sich alle 4 Pfoten verätzt. So schlimm, dass zwei Tage danach alle (!) Zehen an allen Pfoten amputiert werden mussten und einmal teilweise der Ballen. – Diese schreckliche Operation hat sie überstanden und sie WILL leben! …dann kam das nächste Problem: Witterungsbedingt steht das Tierheim ca 10 cm unter Wasser und Innenräume, wie in deutschen Tierheimen gibt es nicht. SO können die Wunden natärlich nicht heilen!

…um es kurz zu machen: Achim und ich haben uns also tief in die Augen geschaut und sind dann Mitte Dezember in die Ukraine gefahren, um die Maus abzuholen. Natürlich wussten wir nicht, ob wir es schaffen werden… Das Ziel ist ja, das die 5 jährige Zara wieder gehen kann und endlich ihr Leben genießen kann, das bis jetzt nur Schrecklichkeiten für sie bereit hielt. Sie muss ja keine Bergtouren gehen, aber sie sollte selbständig in den Garten gehen können und kleine Spaziergänge machen.

Die letzten Wochen waren also echt spannend! Und jetzt nach unzähligen Verbänden, entzündeten Pfoten, fast aufgeben wollen, meinem ( Lela ) ziemlich ledierten Rücken ( weil wir sie ja zu jedem Geschäft in den Garten tragen, den gehen sollte Zara noch nicht) und einer ( durch den Lampenschirm) zerschrammten Kommode… scheinen wir es aber zu schaffen!

Die Pfoten heilen langsam und es wächst gute Haut nach. Wenn es so weiter geht, wird sie im April auf eigenen Pfoten in den Garten gehen können 😉 …und dann sucht die Süße auch ein Zuhause für immer!

…ich halte euch auf dem Laufenden und werde berichten… und wer noch einen Taler über hat- die Behandlungen/ das Verbandsmaterial reißt eine große Lücke in die Vereinskasse 😉

…so unglaublich viel los !!!

Ihr Lieben, eigentlich hatten wir auf einen ruhigen ( und wie man in Bayern sagt, staden) Jahresstart gehofft, aber Pustekuchen! So viele Notfälle und Bitten um Hilfe- das ist der Wahnsinn ( und auch ein Grund, warum ich länger nicht geblogt habe- es war einfach zu viel Action.)

Aber von vorn: In unserer Auffangstation ist außer tanzenden Schneeflocken auch so viel los: Natürlich die Bestandshunde, dazu kommen Notfälle, kranke Hunde, die vor Ort versorgt werden und ein kaputtes Auto. Das alles bei minus 18 Grad, nachts, und es soll wohl bis Ende Januar so bleiben… ( Foto oben links)

Dann kommt ein neues Projekt dazu, dass noch nicht so ganz spruchreif ist: Ein befreundetes Tierheim aus der Ukraine hat sich mit einem verzweifelten Hilferuf an und gewendet. Sie wurden extrem angegriffen ( mehr dazu und wie, im nächsten Blogs ) und wissen nicht mehr, wie sie es schaffen sollen. Wir haben ihnen schon in einer “Nacht- und Nebel- Aktion” im Dezember geholfen ( ebenfalls mehr bald dazu ) und jetzt möchten wir direkt nach unserer nächsten Tour in die Auffangstation besagtem Tierheim in der Ukraine helfen.

Seid Ihr dabei???  Können wir auf Eure Hilfe zählen ????? …denn unsere “normalen” Spenden reichen leider nur für die Auffangstation in Bialowieza. Wir benötigen Trockenfutter und Dosenfutter für Hunde, ALLES, was Hunde so brauchen können 😉 …und speziell für zwei Notfälle:

– Foto oben, rechts: Der alte Bosi braucht weiches Trockenfutter oder Dosen- Senioren- Futter

– Foto unten, rechts: Tomasz ist ca 5 Jahre alt und braucht Nierenfutter / renal, weil seine Niere nicht richtig arbeitet

– Foto unten, links: Junghunde

Menschen und Tiere sind nach fast fünf Jahren Krieg ausgezehrt und gehen auf dem Zahnfleisch. Schaffen wir es zusammen, dort ein bißchen Licht hinzubringen???

Warum…?

…zünden wir an Silvester nicht einfach eine Kerze an und stellen sie ans Fenster? Eine Kerze für Frieden, Respekt, Achtung und für die Gesundheit! Wenn sich viele Menschen daran beteiligen, wird es ein unvergesslicher Jahreswechsel!!!

Wir wünschen allen Lieben einen guten Rutsch in ein gesundes, neues Jahr !

Frohe Weihnachten !

Wir wünschen allen Freunden, Unterstützern, Helfern schöne und gemütliche Festtage! …lasst den Streß und die Sorgen hinter Euch und genießt die Weihnachtsgemütlichkeit! …& ganz wichtig! : Verwöhnt Euch, Eure Lieben und Eure 4- Pfoter!!!

Schöne Weihnachten & DANKE für ALLES !!! Lela & Achim

Wieder daheim…

Als erstes möchten wir sagen: Vielen Dank für Eure Geduld! ich weiß, der Blog hat lange auf sich warten lassen… Achim ist krank los gefahren, als wir wieder hier waren, hat es mich aus den Socken gehauen … und diese Tour war auch noch kerniger als die anderen Fahrten in die Auffangstation.

Aber von vorn: Wie immer habt Ihr uns so großartig ausgestattet, dass wir so, so voll gepackt gestartet sind! Danke Euch dafür! ( siehe letzter Blog !) Die “normale” Tour, sprich Weidenbach- Auffangstation in Bialowieza – Weidenbach, sind ja knapp 3000 km. Dieses Mal war es allerdings noch etwas heftiger, weil wir noch einen Abstecher in die Ukraine gemacht haben.

Wir kamen also gegen Mitternacht in Bialowieza an. Erstmal schlafen!!! Dann ein super Frühstück bei Martha in der Auffangstation, Begrüßung von alten und neuen Gesichtern, auspacken, Besprechnung, wie es weiter geht… Camilla, deren Schicksal viele berührt, geht es leider nicht besser und so langsam gehen den Tierärzten vor Ort auch die Idee aus, aber wir kämpfen weiter ! …Dann gibt es einige Neuzugänge ( dazu mehr in den nächsten Wochen, denn sie sind erstmal in Quarantäne) und es begann zu schneien, als wir wieder aufgebrochen sind … und dann sind wir weiter gefahren in die Ukraine. Wer braucht schon Schlaf ???

Es war mega- anstrengend: Die lange Tour… so viele Stunden im Auto… die extremen Wartezeiten an der Grenze von Polen zur Ukraine… eigentlich wären wir weiter gefahren, aber durch die Gefechte im Süden haben wir uns in Lwiw getroffen. Dort haben wir getauscht: Futter gegen eine schwer kranke Hündin, die wir wieder aufpäppeln wollen und ihr dann ein neues Leben schenken möchten… Das Leid vor Ort ist unbeschreiblich… unsere Helferlein vor Ort haben schreckliche Sachen berichtet…

So, und dann wieder zurück: Grenze Ukraine- Polen ( dieses Mal “nur” drei Stunden Wartezeit) , durch Polen, Grenze Polen- Deutschland …und wieder heim…

Deshalb brauchten wir ein bißchen Zeit um wieder gerade zu gehen 😉 …demnächst mehr von unseren Helferlein vor Ort und natürlich der Pflegehündin…

Auf geht`s zur Dezember- Tour

Ja, wir starten wieder zur letzten Tour des Jahres in unsere Auffangstation nach Bialowieza. Und voll gepackt sind wir mit so vielen tollen Spenden von Euch… vielen, vielen, vielen Dank!!! Auf dem Foto seht Ihr in unserem Keller die “Hunde- Ecke”. Dort landen alle Sachen, die schon auf die nächste Tour warten… und man sieht: Es geht bald los 😉 …wir hoffen auf gutes, schnee- und eisfreies Wetter und eine – wenn auch lange, aber entspannte Fahrt.

Ein dickes DANKESCHÖN für die tollen Futter- und co Spenden an: Linda & ihre Spender, Sandra, Tanja, Doris & Bernd, Claudi, Steffi, Familie B. …und falls ich noch einen Namen vergessen habe, bitte nicht böse sein 😉

Also, für alle einen schönen dritten Advent und ich melde mich nach der Tour mit unseren Erlebnissen!

Update zu Camilla

Ihr Lieben, wir freuen uns über Euer Interesse an der armen Camilla! …und möchten hier mal berichten, wie der Status quo ist: Wir kämpfen sehr um die kleine Maus, aber es gibt leider noch keine guten Erfolge. Wobei der Tierarzt meinte, es wäre schon gut, dass sie bis jetzt noch lebt!

Camilla hat eine schwierige Mischung aus einem total schwachen Körper ( sicherlich durch die jahrelange Mangelernährung ), einem kaputten Immunsystem, Reude/ Krätze, die die Haut/ das Fell angreift und einem massiven Problem bei den Blutwerten… Wir bemühen uns sehr, sie zu heilen, aufzupäppeln und dann später zu vermitteln. Camilla soll doch nochmal echte Wärme und Liebe spüren!!!

Deshalb bitte nach wie vor: Daumen drücken, beten und hoffen! … Einen großen Dank und unser tiefer Respekt für Martha, denn sie bemüht sich Camilla und allen anderen Hunden gerecht zu werden. DANKE DIR!!! …und auch ein dickes Danke an Tanja M., die die Behandlung mit einer Spende unterstützt hat!!! -Wer kann noch helfen???

Zu den Fotos: links: Martha sitzt bei Camilla in der Praxis, während der Tropf einläuft. Rechts oben: Der Bluttest. Rechts unten: …auf dem Behandlungstisch

Naschen & spenden :-)

Auch heuer dürfen wir wieder in Peters Salon in München- Schwabing unsere Spenden- Aktion aufbauen. – Lieber Peter, herzlichen Dank dafür !!! …und was gibt es da Schönes? Es gibt 100 g belgische Pralinen ( Fair Trade ), festlich verpackt mit einer goldenen Schleife und unserer Pfotenhoffnungs- Bandarole ( die man jedoch leicht entfernen kann zum weiter schenken) …und das zum Preis von 10 Euro, inkl. Spende.

Also: Naschen & Gutes tun! Die Spende ist für den Weiterbetrieb unserer Auffangstation in Bialowieza gedacht … und wir alle Packungen weg sind, bräuchte Martha auch recht dringend im Januar noch Brennholz. Also, schnappt Euch Eure Pralinen und verwöhnt Euch oder Eure Lieben…

Giovanni Hairsalon in der Brienner Strasse in der Landesbank- Galerie ( neben dem Springbrunnen )

Schreck lass nach …

…immer wenn wir denken, es wird gerade etwas heller in unserem Tierschutz- Projekt, kommt wieder so ein Hammer! Schaut mal bitte: Vorgestern hat Martha dieses arme Häufchen Elend zu sich genommen. …Aber von vorn: Eine Nachbarin meldete sich bei Martha und sagte, dass es einer Hündin in ihrem Dorf nicht so gut ging.

Martha ist also ausgerückt und fand diese arme Hündin vor: Essensreste aus einem rostigen Kochtopf, viele kahle Stellen am Körper, abgemagert, eine Eisenkette um den ausgescheuerten Hals, viele Wunden- teilweise offen… Also gab es keine zwei Meinungen, denn Martha konnte mit einem Gespräch mit den Besitzern die Lage  für die Hündin nicht verbessern. …und sie sagte, die waren scheinbar auch ganz froh, denn sie erwarteten sowieso das Ableben der Hündin.

Martha nahm die Hündin ( wir haben sie später Camilla genannt ) mit und versorgt sie in der Krankenstation unserer Auffangstation. Dann gehts zum Tierarzt und wir schauen, wie es weiter geht… Der Traum wäre natürlich, sie aufzupäppeln und dann in ein richtiges, freundliches Zuhause zu vermitteln… mal sehen, ob wir genug Glück haben, denn das brauchen wir … und nicht nur Glück: Wer kann eine kleine Spende für die Tierarzt- Kosten von Camilla beisteuern???

Zu den Fotos: links: So hat sie sie vorgefunden. rechts, oben: Die “Hütte” und das Grundstück. rechts, unten: In Sicherheit in Marthas Auto

Caesar im Glück

Hier sendet der liebe Caesar liebe Grüße aus seinem neuen Zuhause 🙂  Seht Ihr, wie stolz er auf dem rechten Bild schaut? – und er kann auch stolz sein: Er hat ganz schnell sein Frauli und den schon vorhandenen Hund um seine creme- farbene, zottelige Pfote gewickelt 😉

Caesar kam als wilder, ungestümer und ungepflegter Hund in die Station. Schnell wurde klar: Er kann nicht spazieren gehen, weil der durch sein Gewicht und die geballte Lebensfreude die Spaziergänger umreist… auch im Haus war er mehr ein Poltergeist… ABER: Er war stets sehr lieb und wollte lernen.

Also hat Martha mit ihm geübt: Wie wollen wir uns im Haus benehmen? Wie geht man an der Leine, so dass alle Beteiligten Spaß haben? …und nach einigen Wochen, ist der Zottelbär gepflegt und benimmt sich gut. Das ist natürlich Marthas Verdienst- aber auch seinem tollen Wesen zu verdanken! Wenn Caesar nicht mitmachen wollte, hätte es nicht geklappt. Und jetzt gibt es ein Happy End und er genießt sein neues Leben als geliebter Wegbegleiter.

Alles Gute, mein kleiner, großer Bär!!!

Wieder daheim…

Wir sind wieder gut daheim in Weidenbach gelandet und möchten DANKE sagen uns berichten: Danke an alle lieben Spender, die uns so toll unterstützt haben! So konnten wir wieder viel Futter bringen und alle Mäulchen versorgen.

Am Donnerstag ging es wieder los: Eine lange Strecke ( 1428 km von Weidenbach nach Bialowieza ) liegt wieder vor uns. Aber das Wetter spielt gut mit – halt herbstlicher Regen und viele Blätter, aber okay. Auch die Kontrollen an den Grenzen werden einfacher. Dieses Mal haben wir auf der Hin- und Rücktour jeweils nur ca 20 Minuten gestanden… Angekommen geht die Zeit, wie immer, wie im Fluge um: Auspacken, Begrüßung, viele Spaziergänge, Kaffee mit Hörnchen ;-), Besprechnung “Was ist los gewesen?/ Was steht an?”…und, und, und,…

Und plötzlich ist es schon wieder Sonntag und wir fahren durch das herbstliche Polen zurück nach Deutschland. Im “Gepäck” zwei Fellnasen, die sich auf ihr neues ( richtiges) Zuhause freuen.

Die Fotos von oben links im Uhrzeigersinn: Die Auffangstation im Herbst, viiiiiiel Futter! , Spaziergänge auf der Heimfahrt, Louis gewirbt sich um ein Hörnchen ;-)…

Auf geht`s!

Wir starten wieder zu unserer Tour nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus ). Die Auffangstation, bzw. Martha & die Hunde warten auf Futter… Dank eurer tollen Unterstützung fahren wir wieder voll gepackt bis in die letzte Ritze.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Claudi, Sandra, Tanja, Doris & Bernd, Familie Z., Ruth, Linda & ihre Spender,… Vielen Dank an Euch!!!

Wir hoffen auf eine gute Tour ohne Staus…und wenn möglich trockenes Wetter. Leider ist vor Ort Regen angesagt, also ist die Regenjacke schon griffbereit 😉 …nach der Tour gibt´s wie immer, ein Update. …in diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!