Und los geht die wilde Fahrt…!

…sagt der Sprecher am Karussell …und ein bißchen fühlen wir uns auch so 😉 : Am Donnerstag, 12. Mai starten wir wieder in unsere Auffangstation in Bialowieza, ( Ostpolen, kurz vor Belarus ) Im Gepäck haben wir viiiele tolle Spenden von Euch ! Einen Teil seht Ihr auf dem Foto, links. Ein herzliches Dankeschön dafür an: Gerti R., Tanja M., Doris & Bernd F., Peter S., Sandra E., Monika S., Marion A., …wir kommen also nicht mit leerer Pfote. Und das ist auch gut so, denn es gibt neue Bewohner in der Station und natürlich einige Mütter mit ihren kleinen Familien und alle wollen fressen. Deshalb speziell Danke nochmal für Welpenfutter/ -Milch, die im Moment sehr begehrt ist.

Und rechts auf dem Foto? Was ist das??? … tärättettä: Das ist unsere Sondergenehmigung! Wir dürfen nach einer gefühlten Ewigkeit endlich wieder in unsere Auffangstation!!! Durch das Kriegsgeschehen hört man im Moment kaum noch etwas von der Sperrzone, aber sie besteht immer noch. Immer noch dauern die Bauarbeiten für den Zaun zwischen Polen und Belarus an und man kann diesen Bereich ( in dem unsere Station ja liegt) nicht betreten. – Die letzte Meldung ist, dass es ab Juni wieder normal werden soll… allerdings war das Ende schon dreimal in greifbarer Nähe ….Umso schöner dass wir “rein” dürfen. …viele gute Seelen haben daran gewirkt. Dankeschön dafür!!!

Nach unserer Tour berichten wir, was es so neues gibt… also: auf geht`s!

Vroni & Ricky sagen VIELEN DANK !!!

Wir baten um Hilfe für zwei Sorgenkinder: Vroni & Ricky- beide brauchten eine besondere Zuwendung, die wir aus der Vereinskassen nicht so einfach “stemmen” konnten. Vroni braucht ein Spezial- Training bei einer Hundetrainerin / einem Hundeinternat in Warschau. Sie mag keine Leine, Halsband, Geschirr und lässt es sich nicht anlegen. Das ist sehr schade, denn Vroni ist eigentlich ein liebes Hunde- Mädl, für das wir sicherlich ein gutes Zuhause finden. Nur ohne Halsband ist sie nicht transport-/ vermittlungs- fähig. Wir hörten von der Hundeschule in Warschau uns wollten es probieren. Deshalb baten wir um Unterstützung für den Aufenthalt dort. …und was seht Ihr auf dem oberen Foto?: Vroni ist angeleint und trägt ein Geschirr. Okay, sie schaut skeptisch, aber wir hoffen, dass es sich noch verbessert! Ihr Trainerin sagt: Vroni ist ein sturer Esel 😉 …bei unserem nächsten Besuch in zwei Wochen werde ich mir unseren Esel nochmal anschauen und hoffe, dass sie dann wieder vermittelbar ist und in ein neues Leben starten kann. —Vroni sagt herzlich DANKE bei: Tanja und Doris & Bernd.

Auf den unteren Fotos seht Ihr Ricky auf dem Behandlungstisch in einer leichten Narkose fürs Röntgen. Leider hat sich bestätigt, dass er ( altersbedingt) eine Arthrose hat und sich deshalb schwer tut mit dem Gehen/ vielen Bewegungen. Aber dank der Behandlung wissen wir jetzt, dass es keine andere Ursache hat. Er hat Depot- Spritzen bekommen und bekommt als Dauer- Medikation jetzt Tabletten, die ihm die Schmerzen nehmen und ihn dadurch wieder beweglicher machen. …aber das Beste, wäre natürlich ein eigenes Zuhause, denn auch wenn Martha sich noch so viel Mühe gibt, DAS können wir nicht ersetzten. —Ricky sagt vielen DANK bei: Jutta!

Und beide Hunde bedanken sich bei Gerti, Niklas und Franziska T. !!! Danke für Eure Hilfe & Unterstützung !!! …keine Seele wird vergessen. Wir bemühen uns, jeden zu unterstützen und das Sprungbrett in ein neues Leben; in ein neues Zuhause zu sein… DANK EURER HILFE

Frühlings- Alltag in der Auffangstation

Es wird langsam wärmer, die Sonne kommt öfter heraus… damit verbunden sind auch die ersten Hunde- Mamas, die ihre Kleinen zur Welt bringen. Eigentlich wunderschön… aber wie haben innerhalb von drei Tagen 12 kleine Welpen, teilweise mit Müttern bekommen. Es ist immer wunderbar, einer Mutter mit Welpen ein Zuhause zu geben, Sicherheit und genug zu fressen… wir wünschen uns sehr für diese Mäuse dann auch wieder ein gutes Zuhause zu finden!

Hier auf dem Foto hat Martha die kleine Familie erstmal in ihrer alten Bleibe gefüttert und sie dann gemeinsam mitgenommen. Jetzt kann sich die Mama ( vorn im Bild ) erstmal nur ums mama- sein kümmern und “durch- schnaufen”…

Und noch eine Frage/ Bitte: Wer hat Welpen- Milchpulver oder Welpen- Dosenfutter? Bei unserer nächsten Tour würden wir uns über eine Spende sehr freuen, denn die “Welpenflut” wird noch lange nicht vorbei sein… und natürlich auch für Katzen, denn da werden auch einige anlanden…

Ruhe in Frieden, lieber Szarus…

Heute schreibe ich einen traurigen und zugleich sehr schönen Blog: ( Und jetzt rollen mir schon wieder die Tränen runter…) Unser lieber Szarus ( gesprochen: Scharusch) ist  gestorben. Szarus ist die erste Erfolgsgeschichte unseres Vereines, deshalb sind wir dem lieben Kerl auch sehr verbunden. Wir holten ihn an Weihnachten vor 7 Jahren aus dem Tierheim Hajnowka ( Ostpolen ). Damals haben wir noch mir diesem Tierheim zusammen gearbeitet und hatten unsere Auffangstation lange nicht.

Szarus war ein mittelgroßer, nicht besonders hübscher Rüde…. davon gibt es sooo viele im Heim. Was jedoch herausragend hübsch war, war sein Wesen. Im Tierheim ging er unter… dann musste er zu Tierarzt in Polen und es kam heraus, dass er mehrere Geschoße in sich hatte. Wer hat bloß auf ihn geschossen??? – Wir nahmen ihn mit und suchten ihm hier in Deutschland ein Zuhause. Wir fanden ein wunderbares, liebevolles Zuhause für ihn bei einer Dame in der Nähe von Fürstenfeldbruck. Hier durfte er einziehen und fand endlich Liebe & Geborgenheit. Er lebte zusammen mit einer drei- beinigen ( weißen) Schäferhündin, in die er sich heftig verliebte ;-), dem kleinen, alten Giovanni und einer alten Pudel- Dame. Und beim Arzt, hier in Bayern, kam heraus, dass die Geschosse in ihm bleiben, da sie keinen weiteren Schaden anrichteten. Sie hatten sich verkapselt.

Die Liebe von seinem Frauli, tolle Spaziergänge, das Zuhause, der Garten, das Zusammenleben mit seinen Hunde- Freunden…all DAS ließ, den damals schon alten Kerl noch älter und älter werden… jetzt war er schon lange nicht mehr fit und sein Frauli hat ihn aufopferungsvoll gepflegt… nun reichte seine Kraft aber nicht mehr und er ist zuhause bei seinen Lieben eingeschlafen.    …nach einem schrecklichen Leben ohne Hoffnung durfte er sieben wunderbare Jahre genießen. Deshalb ist es eigentlich eine gute Nachricht… aber dennoch weinen wir.

Zu den Fotos: Oben links: Noch im Tierheim – Szarus ist unser Bilder- Model als Wegweiser zu den vermittelbaren Hunden. Oben rechts: ist er schon sehr alt. Untern links: Zusammen mit seinen Freunden. Untern rechts: Glücklicher Feldspaziergang mit Freundin…

Lieber Szarus, wir haben Dich so gerne mit genommen uns waren gerne Dein Sprungbrett in ein neues Leben. Du bist ein großartiger Kerl und wirst immer einen Platz in unserem Herzen haben! …und an dieser Stelle natürlich auch ein dickes Dankeschön an Elfie, dein Frauchen… Ruhe in Frieden & Glück… Lela & Achim

Vroni und Ricky bitten um Hilfe

Hier bitten zwei große Schätze um Ihre Hilfe: Links auf dem Foto die Vroni. Vroni ist eine sehr liebe Hündin und ich hätte sie auch schon in ein schönes Zuhause vermitteln können. Allerdings hat sie ein großes Problem: Sie akzeptiert kein Halsband. Scheinbar verbindet sie es mit schlechten Erinnerungen. Alle monatelangen Trainings in der Auffangstation mit Halsbändern, Geschirren, weichen Welpengeschirren… führen nicht zum Erfolg. Bei jedem anlege- Versuch nimmt ihr Vertrauen ein Stück ab. …wir sind verzweifelt, denn sie ist sonst eine wirklich liebe Hündin. Und “so” ist sie nicht vermittelbar/ transport- fähig… Jetzt haben wir von einem Hunde- Internat in Warschau gehört, die gute Erfolge haben sollen. Eine Woche dort Training und Verpflegung kostet 85 Euro und die Trainerin benötigt mindestens zwei Wochen. Wer mag Vroni die Chance geben, doch noch in ihr neues Leben durch- starten zu können?

Und unser zweites Sorgenkind ist der ältere Ricky. Er ist der Urtyp des lieben Bären und tapst durch sein Leben in der Station. Er ist ein sehr freundlicher, älterer Herr. Leider bewegt er sich inzwischen immer weniger und wir haben die Vermutung, dass es Arthrose ist…oder etwas anderes? Wir würden es gerne beim Tierarzt abklären lassen und denken, dass wir ihm nach der Untersuchung leicht helfen können. Dazu ( wegen dem Arthrose- Verdacht) benötigen wir jedoch Röntgen- Bilder und die Untersuchung. (Wir schätzen, dass es maximal 100 Euro sind.) …und wenn wir wissen, “was” Sache ist, ist es auch einfacher ein neues Zuhause für ihn zu finden, denn der Adoptant mag ja schließlich wissen, wie es um Rickys Gesundheit bestellt ist. Wer mag Ricky seinen Lebensabend vereinfachen?

Die Hilfe kommt im Grenzgebiet zur Ukraine an !

Von zwei Tierheimen in Grenznähe zur Ukraine ( mit denen wir auch schon zusammen gearbeitet haben ) kommt ein Hilferuf zu uns: Die Situation vor Ort ist folgende: Viele flüchtende Ukrainer kommen mit ihren Haustieren über die Grenze. Sie wissen auch nicht, wie es weiter geht und lassen entweder ihre Tiere laufen …oder geben sie im Tierheim ab. …oder benötigen Futter, weil sie sie auf die weitere Flucht mitnehmen.

Wie können wir helfen? Das die Tierheime vor Ort aus allen Nähten platzen, können wir nicht verhindern. Aber wir können A: ein paar Hunde übernehmen und in unsere Auffangstation nehmen …und B: Futter in die Tierheime senden. …es folgten zahlreiche Telefonate und Mails in deutsch, polnisch und mit Händen & Pfoten. Aber am Ende stand das Ergebnis. Und es kann sich sehen lassen!!!

Die Organisation Gooding hat großartiges geleistet, alle ihre Spender mobilisiert und in der letzten Woche wurde 8 große Paletten Hundefutter geliefert! 4 an der Tierheim Arka in Przemysl und 4 in das Tierheim in Lubin. …also, Lätzchen um und das große Spachteln beginnt!

Herzlichen Dank für die Hilfe & Organisation an Felix von Gooding, Dorota, Pawel, Agniezka und Lena!

Wieder zurück…

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet von einer besonderen Tour in unsere Auffangstation in Bialowieza / Ostpolen: Besonders, weil wir mit einem mulmigen Gefühl gefahren sind… viele Freunde sagten: Wollt Ihr jetzt da hin? …Natürlich ist jeder froh, Abstand zwischen sich und dem Krieg zu haben, aber wir haben auch gesagt: Grüner wird`s nicht! – Auf der Hinfahrt sind parallel mit uns unheimlich viele Hilfstransporte gefahren. – Auf der Rücktour war jedes zweite Auto ein ukrainisches. Voll gestopft bis zum überlaufen auf der Flucht vor dem Krieg … und das mitten in Europa!

Und dann noch “besonders” weil  wir immer noch nicht in unsere Auffangstation fahren können. Die Sperrzone ( 3 km breit parallel zur Grenze zu Belarus) ist immer noch aufrecht und kein nicht- ortsansässiger darf die Sperrzone betreten. ( Polen baut einen gigantischen Grenzzaun um sich vor den syrischen Flüchtlingen aus Belarus zu schützen.) Also hieß es wieder davor treffen- da sind wir ja schon erfahren 😉 . Futter und co umpacken ( Martha musste zwei mal fahren, weil wir so viel Futter mithatten.) An dieser Stelle ein herzliches DANKESCHÖN an Tanja, Sandra, Doris & Bernd und viele andere Unterstützer!!! …ja, mein Bus war echt voll bis auf die letzte Ritze!    …und auch noch “besonders”, weil es in unserer ganzen Pfotenhoffnungs- Geschichte die teuerste Tour vom Benzin- Verbrauch her war… unglaublich!!!

Die Neuankömmlinge hat Martha einfach mitgebracht, damit wir sie kennen lernen. Im Tierschutz muss man eben flexibel sein! Dann gab es noch einen Kaffee, Kuchen, Brötchen  und eine Lagebesprechnung: – Aus welchen Tierheimen in grenznähe zur Ukraine übernehmen wir Hunde? Wieviele?   – Die Spenden- Lieferungen zusammen mit Gooding haben super geklappt! – Wie haben sich alte und neue Bewohner unserer Auffangstation entwickelt? – Was ist noch zu besprechen? Ist etwas kaputt ? …oder heil? – Ja, Marthas Auto ist nach ihrem kleinen Crash im Februar bei Glätte wieder ganz! …und, und, und…

So verliefen drei Tage wie im Flug und auf der Rücktour durften zwei Fellnasen, die schon gepackt hatten mitkommen und in ihr neues Leben reisen.

Zu der Collage: Oben links: So schaut es im Moment in der Station aus- es hat nochmal geschneit/ Daneben: Futterlieferung aus dem Februar/ Unten, links: Ricky hilft beim verräumen der Schätze in der Auffangstation/ Oben rechts: Ohne Worte 🙁 / Unten rechts: Piesel- & Kuschel-Pause auf dem Weg in ein neues Leben

Und wieder starten wir nach Ostpolen…

Ja, die nächste Tour steht vor der Tür. Wir starten am Donnerstag in unsere Auffangstation nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus). Allerdings werden uns wieder mal mehrere “Knüppel zwischen die Beine” geworfen: Erstmal die gesamte, beunruhigende Lage und dann haben wir nach wie vor mit dem Ausnahme- Zustand wegen des polnischen Grenzbaus zu Belarus zu kämpfen.

Das bedeutet, dass wir nicht in die Station fahren können. Bialowieza ist für nicht- ortsansässige nicht zugänglich. Mit Martha treffen wir uns an einem Platz, zu dem wir noch fahren können. ( Sie kann ja quasi “rein und raus” wie sie mag; ihr Wohnsitz ist ja in Bialowieza)

…alles schlechte Vorzeichen, aber wir müssen fahren: Die Station braucht Hunde- und Katenfutter, zwei Hunde möchten in ihr neues Zuhause und wir haben Sehnsucht, Martha und die anderen lieben Geister vor Ort mal wieder in den Arm zu nehmen. …bitte drückt die Daumen, dass wir gut hin- und zurück kommen! Also: Auf geht`s!

Fürchterliche Nachrichten aus der Ukraine

Wir alle haben die schrecklichen Bilder des Angriffs auf die Ukraine im Kopf. Den Menschen vor Ort geht es schlecht und sie flüchten… Unglaublich: Mitten in Europa ein Krieg! Ich ( Lela ) muss immer an meiner Großeltern denken, die als junge Menschen auch vor den Schrecken den 2. Weltkrieges geflohen sind… und jetzt schon wieder .

Es ist schrecklich für Mensch & Tier! Deshalb möchten wir ein paar Fellnasen aus ihrer hoffnungslosen Situation helfen. Macht Ihr mit? Helft Ihr uns???

Der Plan ist folgender: Martha hat alles mit ihren Kontakten vor Ort organisiert und wir kümmern uns um die Abwicklung hier aus Deutschland. Es gibt die Möglichkeit, dass ein paar wahnsinnige Tierschützer aus der Ukraine Hunde über die Grenze nach Polen bringen. ( Aktuell gibt es eine Ausnahme – Genehmigung, dass sie ohne Tollwut – Impfung rüber kommen dürfen und erst in Polen geimpft werden.) Diese Glückspilze werden von einem Tierheim in grenznähe aufgenommen. Wenn es kranke Hunde sind, holt Martha sie und wir lassen sie untersuchen/ kurieren sie in unserer Auffangstation ( Entfernung bis zum aufnehmenden Tierheim in Zamosc 180 km.)

Aber auch das aufnehmende Tierheim in Lubin ist überlastet und für die Neuankömmlinge ist eigentlich kein Platz/ Futter da. Beim Platz können wir aktuell nicht helfen, die Fellnasen müssen halt enger zusammen rücken ( eng ist gemütlich 😉 … ABER BEIM FUTTER: Gooding ist so lieb und möchte via Spedition 4 Paletten Futter ( 2 nass; 2 trocken) zum dem TH Lubin senden, um die ukrainischen Hunde zu versorgen. Seid Ihr dabei??? – Auf der Seite von Gooding ist es eine der ersten Optionen ( siehe Foto ) … bitte helft, diese armen Mäuse zu versorgen!

P.S.: Die einfachste Möglichkeit volle Näpfe bei Gooding zu spenden, ist, sich die App zu installieren. Da ist das Projekt dann auf Nr.1. ( Wenn Ihr über die Seite geht, ist es manchmal schwierig.)

Micky, jetzt Franzl grüßt aus seinem neuen Zuhause… oder…

…kann man solchen Augen widerstehen??? Hier kommt ein lieber Gruß von Franzl und seinem lieben Frauli aus seinem neuen Zuhause. Er ist gut gelandet und wird sehr geliebt. Franzl, hättest Du Dir das vorstellen können? Das es so viel Geborgenheit und Freude für Dich gibt?

Zu seiner Geschichte: Er wurde von unserer Martha im großen (Ur-) Wald von Bialowieza aufgegriffen. Er saß am Straßenrand und schaute… war wohl auf der Suche nach Futter und einem sicheren Schlafplatz. Kein Halsband- also kein Zuhause. Doofer Weise war Martha gerade mit ihrem voll- besetzten Auto ( mit Hunden ) auf dem Weg zum Tierarzt. Sie traute sich nicht, einen völlig neuen Hund einsteigen zu lassen. Denn sie wusste ja nicht, wie sie sich verstehen werden. Und wenn sie fährt, ist es auch schlecht einen Streit zu schlichten. Schließlich gab sie Franzl eine Hand voll Futter und sagte ihm, dass er warten sollte- sie würde später hier wieder zurück fahren. … und glaubt es, oder glaubt es nicht: Er hat verstanden, wie wichtig DAS hier ist und als sie zurück fuhr, saß er an fast der gleichen Stelle. Hat sich in den Kofferraum einladen lassen und ist in die Auffangstation eingezogen.

Dann wurde er nach kurzer Zeit vermittelt und durfte die große Reise antreten. Jetzt lebt er glücklich in Passau und genießt sein Leben. Er hat das große Los gezogen und wurde so herzlich von seinem Frauli willkommen geheißen… Sie sagt, er ist ein kleiner Sturkopf, aber sehr, sehr lieb. Und er hat ein neues Hobby: Kuscheln!

Lieber Franzl, vielen Dank für Dein Vertrauen! Genieße Dein neues Zuhause und kuschel Dich durch Dein Leben… und lass ab und zu mal etwas von Dir hören 😉 …Herzliche Grüße an Dich und Dein Frauli ! …und vielen Dank an Doris & Bernd für die Vorkontrolle, die -glaub ich- ehr einem gemütlichen Kaffee trinken glich 😉

Urlaubsreif …

…fühlen sich sicherlich viele von uns 😉 . Deshalb haben wir eine Bitte: Wenn Ihr Euren Urlaub plant/ bucht, denkt bitte an die Pfotenhoffnung, denn wenn Ihr über BOOST / gooding geht und dann zu Eurem Urlaubsanbieter, bekommen wir einen kleinen Prozent- Satz von Eurem Umsatz.

Und das Beste: Ganz ohne, dass Ihr etwas dafür zahlt. Die Provision an uns zahlt die Firma, bei der Ihr gebucht habt. Also: Urlaub & Entspannung buchen & Gutes tun !

Übrigens: Auch wenn Ihr keinen Urlaub bucht, ist es super- klasse, wenn Ihr über Gooding bucht, denn dann bekommen wir ein “Stückchen vom Kuchen” ab, wenn Ihr shoppen geht. In diesen Sinne: Schönes, virtuelles bummeln 🙂

Sie haben Post !

…dieses magischen Worte aus dem Film “E-mail für Dich” trifft auch auf Euch zu: ER IST FERTIG !!! Unser Jahresbericht 2021 ist in der Versendung und auf dem Weg zu Euch. Wir wünschen viel Vergnügen beim lesen und stöbern durch das Jahr!

Und wie komme ich an so einen Bericht??? – Den Jahresbericht bekommen alle Fördermitglieder, die die Pfotenhoffnung im Jahr 21 unterstützt haben. Egal ob Sachspende, Geldspende oder Mitarbeit… und für mindestens 30,- Euro/ Jahr seid Ihr schon Fördermitglied und bekommt den Bericht. Darin enthalten auf acht Seiten: viele Fotos von Projekten, den handelnden Personen und natürlich den Hauptdarstellern: den Tieren. Was war so los? Was ist passiert? Wer wurde vermittelt? …

– Wir bemühen uns, sorgfältig zu arbeiten, aber: Falls wir einen Unterstützer vergessen haben sollten, bitte schnell melden, dann wird der Fehler gleich behoben 😉

DANKESCHÖN an Pflegemami Tanja

Ein ganz dickes Dankeschön an Tanja, die uns schon seit ewigen Zeiten mit Spenden unterstützt, und jetzt auch noch mit sehr viel Arbeit, Verständnis und Geld: Im letzten Sommer las Tanja den Blog, in dem ich auf der Suche nach einer Katzen- Pflegestelle war. Kurz entschlossen sagte sie, dass ihr Bügelzimmer sowieso überflüssig sein 😉 . Sie gestaltete das ehemalige Wäsche- Zimmer in eine Katzen- Pflegestation um.

Dann kam der große Tag und sie holte zusammen mit ihrem Bruder ( herzlichen Dank an den Fahrer des Pfötchen- Transportes!) die Kitten bei uns in Erfurt ab. Heim ging es, dann erstmal wieder zum Tierarzt… Aufregende Tage folgten, in denen sie “eigentlich” Urlaub hatte, mit der Eingewöhnungs- Phase, spielen, füttern, putzen… die Kätzchen haben das Zimmer ein paar mal “um- dekoriert” :-)… dann konnten zwei Kätzchen vermittelt werden ( rechtes Foto ). Ein Junge ( rot ) und ein Mädl. Sie haben ein gutes Zuhause in Tanjas Nähe gefunden.

Für die beiden anderen Mädels gab es leider keine Interessenten oder Interessenten, bei denen wir kein gutes Gefühl hatten… somit bleiben sie bei Tanja…und blieben, und blieben, und fühlten sich sau- wohl, und blieben, und freundeten sich mit der schon vorhandenen Katze und den Hunde- Mädels an, und blieben… um es kurz zu machen: Die beiden Kätzchen haben das große Los gezogen und dürfen bei Tanja bleiben. :-)))

Liebe Tanja, vielen, vielen Dank für Deinen aufopferungsvollen Einsatz für diese Katzen- Familie! Du hast das großartig gemacht… und natürlich wunderschön, dass die Mädels bleiben dürfen. Dickes Dankeschön im Namen der Kitten und uns!

P.S: Kätzchen, lasst ab und zu mal wieder `was von Euch hören…

Erste gute Nachricht des Jahres :-)))

Viel Futter für unsere Schützlinge zu haben, ist ein großer Reichtum! Ja, wir haben eine super Futterlieferung bekommen und sind seeeehr glücklich darüber! In Zusammenarbeit mit Gooding/ Feed a dog haben wir einen Spendenaufruf gemacht. ( siehe Blog vom 5. Dezember )

Hier konnten sich Unterstützer entscheiden einen Hund zu füttern für einen Tag…oder eine Woche… oder einen Monat. Wir waren von der Resonanz überrascht und sehr glücklich. Und Anfang dieser Woche kam dann die Lieferung – direkt in unsere Auffangstation. ( d.h. ein paar Kilometer davor, weil es ja immer noch die Sperrzone im Grenzgebiet gibt.)

Auf den Fotos seht Ihr: Die Ankunft des LKWs bei strahlendem Sonnenschein, das Abladen und dann später das Verstauen der Schätze im Lager- dann in unserer Station. Ein dickes. dickes Dankeschön an alle Unterstützer, Spender und Werbungs- Macher 😉 Danke, danke, danke !!!

Carlos grüßt aus seinem neuen Zuhause

Der kleine Carlos kam zusammen mit seiner Schwester, seinem Bruder und der Mama in unsere Auffangstation. Alle vier mussten sich erstmal erholen, die Mama sich richtig satt fressen… dann konnte sie sich wieder liebevoll um ihre  Babies kümmern. Für die Kleinen ging dann der Spaß los: Martha baute aus Brettern und Zaunstücken einen Laufstall in dem gespielt und getobt wurde.

Dann kam der passende Anruf für Carlos! Seine Menschen hatten sich sehr in seine Knopfaugen verliebt und wollten einen jungen Hund haben, damit er sich früh an die bereits vorhandene Katze gewöhnen konnte. So ist Carlos dann mit 12 Wochen zu seinem großen Abenteuer aufgebrochen. Die Fahrt hat er prima gemeistert und fing, als er sein Frauli sah, gleich an, mit ihr zu spielen. …auf der Fahrt heim in sein neues Zuhause musste er erstmal schlafen- vor Aufregung und Erschöpfung 😉

Carlos ist sehr gut bei seiner neuen Familie im Rheinland gelandet und fühlt sich sauwohl. Hier auf dem Foto seht Ihr, wie er ein Regal inspiziert und er ist ein begeisterter Wasserhund. Lieber Carlos, genieße Dein Leben und sag Deinen Lieblingsmenschen einen lieben Gruß! …lass`mal wieder was von Dir hören 😉

…ein gutes, neues Jahr !

…wünschen wir allen Unterstützern und Helfern, allen Adoptanten und deren Fellnasen, natürlich Martha, die mit Gold nicht zu bezahlen ist und natürlich allen Hunden, die auf der Suchen nach IHREM Menschen sind.

Möge es im neuen Jahr einfacher werden ( Corona, Sperrzone,…) , das wünschen wir ALLEN. Rutscht gut in ein friedliches, sonniges und gesundes 2022.

P.S.:…zwar muss man die Corona- Vorteile mit der Lupe suchen, aber wenigstens gibt es heuer wieder keine Böllerei, die Haus- und Waldtiere in Panik versetzt…zum Glück!

Frohe Weihnachten

…ein (wieder) schwieriges Jahr neigt sich dem Ende zu… neben der Corona- Problematik kam für uns auch noch die Lage an der Grenze zwischen Polen und Belarus dazu. ( Unsere Auffangstation liegt ja in der ( 3 km breiten) Sperrzone im Grenzgebiet. Eigentlich sahen wir die recht einsame Lage immer als Plus- Punkt an, wenn viele Hunde bellen; so stört man keinen Nachbarn…

Aber auch wenn alles kompliziert war, gibt es Positives zu berichten: Wir haben es mit Eurer Hilfe immer geschafft und dafür möchten wir ganz arg DANKE sagen! Keiner unserer Schützlinge musste hungern oder konnte eine Tierarzt- Behandlung nicht bekommen… einfach große Klasse! Und darauf können wir alle gemeinsam stolz sein!

Jetzt bleibt und nur, Euch Allen mit Euren 4-Pfotern friedliche und gemütliche und leckere Weihnachten zu wünschen…lacht, lebt, liebt, genießt und wenn möglich, baut einen dicken Schneemann 😉 …Fröhliche Weihnachten für Euch! …Lela & Achim

Tour abgesagt, Winter-Wonderland & Feed a dog :-)

Ihr Lieben, es gibt viel zu berichten: Erstmal, schaut mal auf das Foto… so schaut es im Moment in unserer Auffangstation aus. Das reinste Winter- Wonderland! Allerdings bringt das verzauberte Wetter auch tiefe Temperaturen mit sich… wohl Dem, der genug zu fressen hat.

Da kommen wir zum nächsten Thema: Fressen, Nachschub und unsere Tour. Ja, leider mussten wir unsere Tour absagen. Eigentlich wären wir ja an diesem Wochenende vor Ort. Die Mischung aus der politischen Situation, keine Unterkunft vor Ort- also wieder hin- und sofort zurück und den Witterungsverhältnissen machen die Situation unmöglich. …nicht falsch verstehen, wir sind nicht zimperlich im nehmen, allerdings haben wir in diesem Jahr so viele Touren hin- und sofort zurück gefahren ( insgesamt knapp 3000 km), Das dann noch bei diesen Witterungs- und Strassenverhältnissen durch die Nacht. NEIN ! … aber der Hunger unserer Mäuse vor Ort bleibt und in unserem Keller stapelt sich das Futter- DANKESCHÖN an unsere fleißigen Spender. Also, es gibt einen guten Plan: Lena und Gary ( Freunde aus Polen und die ehemaligen Betreiber des Tierheimes, als es noch gut lief), besuchen Garys Mama in Deutschland. Mit ihnen treffen wir uns und sie nehmen eine Kofferraumladung Futter mit. …also: Die Kuh ist vom Eis!

Kurz zur politischen Lage: Leider unverändert! Die Sperrzone an der Grenze zu Weissrussland ( 3 km breit entlang der Grenze ) bleibt unverändert und alle Menschen ohne Anwohner- Pass haben keinen Zutritt. Zu groß ist die Angst der polnischen Regierung, dass man einen Flüchtling mitnimmt oder ihm hilft. Das Ganze ist verlängert bis zum 1.3.2022. Ja, Scheiße! …aber wir werden schon einen Weg finden…

Und dann darf ich noch stolz berichten , dass wir an diesem Sonntag der vorgestellte Verein von “Feed a dog”/ Gooding sind. Juhuuu! Wir stehen mit dem Spendenaufruf aktuell bei 65%- mögen es möglichst schnell 100% werden!!! Das wäre wunderbar, es gäbe volle Mäulchen und durch mehr Aufmerksamkeit findet vielleicht noch ein weiterer Hund ein schönes Zuhause 😉

Der Nikolaus bringt heuer schon am 5. die Geschenke ;-)

In diesem Jahr kommt der Nikolaus schon am 5. Dezember. Warum?

Gooding und “Feed a dog” helfen uns und jetzt brauchen wir EURE Hilfe: Wer am Sonntag auf der Seite / App von “Feed a dog” geht und eine Portion Futter spendet, hilft gleich 2 mal. Denn Animonda verdoppelt jeder Futterspende und so können wir dringend benötigtes Futter für unsere Auffangstation in Bialowieza bekommen. Die politische Lage ist ja schon kompliziert genug und so hätten die Hunde/ wir eine Sorge weniger… und mit vollem Magen sind die Sorgen auch nicht mehr so groß 😉

https://app.feedadog.com/start?profile=46884

Also, bitte, bitte helfen und für volle Mägen spenden.

Vielen Dank schon mal vorab an Alle, die tatkräftig mithelfen, sowie Mario von “Feed a dog”!!! Happy Nikolausi

Die zauberhafte Zeit beginnt….und unsere Spenden- Aktion

Wenn die Tage länger und kälter werden, beginnt auch wieder unsere Spendenaktion in München: Wieder dürfen wir bei Peter, dem Inhaber des Giovanni Hairsalon in der Brienner Strasse, unsere Spenden- Aktion aufbauen.

Dieses Mal gibt es zum Preis von 10,- inkl einer Spende eine hübsch verpackte Schachtel mit belgischen Pralinen. …natürlich haben wir einen Geschmackstest gemacht 😉 mmmh! so ist also das Motto: “Naschen und Gutes tun”.   Wir haben immer ein Projekt gehabt in unserer Auffangstation, wofür wir mit dieser Aktion gesammelt haben. Dieses Mal sammeln wir allerdings einfach für den weiteren Betrieb, denn im Moment fressen uns die Kosten auf. ( Strom und Benzin sind so teuer vor Ort geworden… das haut immer sehr in die Kasse!)

Ein ganz herzliches, dickes DANKESCHÖN an Peter, der wieder seine Ladenfläche zur Verfügung stellt!!! Danke Dir! … übrigens findet Ihr Giovanni`s Hairsalon in der Bayern- LB- Passage in der Brienner Strasse ( hinter dem Altstadt-Tunnel, gegenüber der Kirche, am Löwen )

Vielen Dank jetzt schon an alle Unterstützer und Leckermäulchen & für alle einen gemütlichen 1. Advent

Einfach mal sonnige Grüße…

Sonnige Herbstgrüße senden wir Euch von der Auffangstation!   …nach dem schwermütigen letzten Blog, hier mal einfach ein kleines Foto: umeinander- spielende Hunde, Sonnenschein und im Vordergrund die Ernte, eines der Apfelbäume auf dem Grundstück…

Liebe Grüße an Alle, die uns immer wieder unterstützen und somit einen Riesen- Anteil an dem ganz normalen Alltag/ Glück auf der Station haben. DANKE

Update der politische Lage vor Ort

Viele von Euch verfolgen ja die politische Lage vor Ort in Ostpolen. Hier ein kleines Update und die Folgen, die sich für uns ergeben:

Also, vor Ort baut die polnische Regierung ja einen xxl- Zaun an der Grenze zu Weissrussland, um sich vor Flüchtlingen zu schützen. Der Zaun ist mehrere hundert Kilometer lang, da das Grenzgebiet zu Weissrussland hauptsächlich “grüne Wiese” bzw. dichter Wald ist. Unsere Auffangstation ist 3 km vor der Grenze. Um während des Baues illegale Grenzübertritte zu verhindern, gibt es eine Sperrzone ( 5 km breit an der Grenze), die keiner, der dort nicht wohnt, betreten darf. ( Egal ob Pole oder Deutscher.)

Deshalb waren die letzten Touren ja auch echt schon chaotisch und Martha ist uns entgegen gekommen, denn sie darf sich ja – wegen ihrem Wohnsitz dort- frei bewegen. Jetzt ist folgende Situation: Die Zaun- Bauarbeiten sind nicht so schnell, wie erhofft und der Ausnahme- Zustand ist bis zum 4. Dezember verlängert. 🙁

Das heißt für uns, wie haben die nächste Tour verschoben und starten jetzt erst am 9. Dezember zu unserer letzten Jahres- Tour. …und hoffen sehr, dass die Tour SO statt finden kann! Bitte Daumen halten!

Und noch ein Gedanke zu der humanitären Situation: ( Ihr wisst ja, dass wir Freunde dort haben, die früher der Tierheim geleitet haben) Sie erzählten uns: Wir gehen gerne zu dieser Jahreszeit und wenn das Wetter passt in die Pilze… Leider muss man nicht lange suchen, um immer wieder Flüchtlingen zu begegnen, die während der Bauarbeiten noch schnell rüber- hüpfen und dann durch den Wald irren… ( Dieser Wald ist wirklich groß und gilt als der letzte Urwald Europas und der Winter steht vor der Tür…)

Hazel & Harley sagen DANKESCHÖN …

…Beide möchten sich herzlich bedanken für die Übernahme der OP- Kosten! Ein herzliches Dankeschön an Doris & Bernd und an Niklas E. !!!

Beide Hunde musste kastriert/ sterilisiert werden und das hätte ein sehr großes Loch in die Vereins- Kasse gerissen. Deshalb baten wir um Hilfe und möchten den drei lieben Spendern herzlich danken!

Zuerst war Hazel ( braun- schwarz) “dran”. Sie hat alles gut überstanden und ist auf dem Foto mit ihrem Mäntelchen zu sehen, der die Wunde schützt. Dann, in der letzten Woche hatte Harley seine Op. …ebenfalls gut gelaufen. ( Wir wollten nicht beide Hunde zugleich operieren lassen, denn ich berichtete ja, wie die Beiden aneinander kleben und sich lieben. So war immer einer der Beiden fit und konnte sich um den anderen kümmern.)

Nochmals ein dickes Dankeschön an die Spender!

Zurück von der Oktober- Tour

Und wieder mal sind wir zurück von einer sehr anstrengenden Tour: Wir ich ja bereits im letzten Blog schrieb, gibt es vor Ort in Bialowieza Probleme: Polen schottet sich durch einen xxl- Zaun zu seiner Ost- Grenze nach Weissrussland ab. Die Bauarbeiten behindern das tägliche Leben vor Ort sehr ( Beispiel: Auch Polen mit einem Wohnsitz vor Ort werden bei jeder Fahrt mit dem Auto kontrolliert, damit sie keine Flüchtlinge aufnehmen/ transportieren ). Und so lange der Zaun nicht “dicht” ist, wird es auch erstmal so bleiben.  …und ein 240 km langer Zaun baut sich nicht schnell…

Wir waren schon echt verzweifelt, aber ganz ehrlich- wir haben gemeinsam mit Martha schon so viel geschafft, da halten uns läppische Bauarbeiten nicht ab … und schließlich haben unsere Schützlinge Hunger und zwei Hunde möchten in ihr Zuhause.

Also, wieder die Monster- Tour: Hinfahren ( einfache Tour 1428 km ), wir haben uns vor der Sperrzone mit Martha getroffen. Begrüßen, einen Kaffee aus der Thermoskanne und Kuchen auf der Stoßstange, Futter aus unserem Auto in Marthas, Hunde in unser Auto und wieder zurück!   …und zu der Textstelle “Futter aus dem Auto”: Vielen Dank an alle Spender, die unser Auto wieder gut voll gemacht haben!!! Dankeschön an : Doris & Bernd, Sandra & Familie, Marion & Peter und an die Tierarzt- Praxis Drechsel!!!

Es hat alles gut geklappt, aber nach so einer Tour ohne Schlaf mit dieser langen Strecke fühlt man sich immer sehr alt 😉 … wir hoffen sehr, dass die nächste Tour wieder mit mehr Zeit und Ruhe stattfinden kann. Mal sehen…

Wir starten wieder… dieses Mal unter erschwerten Bedingungen…

Jetzt dachten wir eigentlich, wir hätten die Corona- Unwegbarkeiten einigermaßen umschifft und unsere Touren zu unserer Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Weissrussland )  würden wieder normal laufen, da kommen schlechte politische Nachrichten:

Präsident Duda lässt einen Zaun gegen Flüchtlinge bauen. Der Zaun zieht sich von Norden nach Süden auf einer Strecke von 240 km, entlang des Grenz- Streifens zwischen Polen und Weissrussland. ( Nun muss man wissen, das das Grenzgebiet sehr waldig ist. Teilweise gibt es nur auf einem Feldweg eine kleine Tafel und man ist in Polen bzw. Weissrussland. Diese Route nutzen viele Flüchtlinge aus Syrien & co. ) Ein 5 km breiter Streifen parallel zur Grenze ist gesperrt- und das betrifft auch unsere Auffangstation in Bialowieza. Alle nicht -vor -Ort -Lebenden werden für 30 Tage ausgewiesen. Es gibt sog. Notfall- Berechtigungs- Scheine, aber aus Tierschutz- Gründen werden die natürlich nicht ausgestellt 🙁 .

Also “hageln” wir uns jetzt so durch, denn wir möchten unbedingt fahren, Futter & co bringen und zwei liebe Seelen in ein neues Leben bringen. Mögen die nächsten Touren wieder einfacher werden!!! , denn es ist sowieso schon immer anstrengend, auch wenn einem keine “Knüppel zwischen die Beine geworfen werden”.

Vielen Dank an alle Unterstützer & Spender!!! – Nach der Tour werden wir , wie immer, berichten. Bis dahin: Bitte Daumen drücken 😉

(Vielen Dank für das Foto. Es stammt von D. Zarzycka / imago images)

Kastrationspaten gesucht

Vor einiger Zeit sind unsere zwei Sonnenscheine Hazel & Harley in der Auffangstation angkommen. Sie sind haben sich super eingelebt, sind gesund uns müssen jetzt ( Einer nach dem Anderen ) zum Kastrieren, bzw. Sterilisieren. Dafür such wir einen ( oder zwei 😉 Paten. Für alle Operationskosten und die Nachsorge benötigen wir 85,- Euro für Beide.

Zu ihrer Geschichte: Gefunden wurden die Beiden im Wald. Als Martha sie mitnehmen wollte, haben sie sich so aneinander fest- gekrallt ( dabei wollte sie nur erst Hazel, dann Harley einladen ), dass und schnell klar wurde, dass wir sie auch nur gemeinsam vermitteln können. Beide sind sehr freundlich uns machen ALLES zusammen. …und da wir damit rechnen, dass sie noch eine Weile in der Station bleiben, denn ein Zuhause für beide gemeinsam zu finden, ist nicht leicht, müssten sie sterilisiert werden. Und es gibt schon genug Welpen auf der Welt, die keiner haben möchte!

Können Sie uns unterstützen bei den Op- Kosten?

Anni grüßt aus ihrem neuen Zuhause

13Hier grüßt die liebe Anni aus ihrem neuen Zuhause. Sie war eine Weile in unserer Auffangstation bis dann die perfekte Anfrage für die kleine Maus kam: Eine liebe Familie aus der Nähe von Stuttgart hatte vor einiger Zeit ihren Rüden verloren und es war im Haus so ruhig. Da fiel ihr Blick auf Anni und sie haben sich in die Süße verliebt.

Anni, jetzt Nelly konnte dann in ihr neues Zuhause reisen und wurde herzlich begrüßt. Es gab viel zu entdecken: Spaziergänge mit ihrer Familie, einen eigenen Garten, das Haus und sogar Intelligenzspiele, bei denen sie Hütchen weg nehmen musste und drunter befand sich ein Leckerlie… so viel Neues! Tag für Tag taute Anni immer mehr auf und inzwischen sind ihre Familie und sie ein super Team.

Liebe Nelly, genieße dein neues Leben mit Deinen lieben Menschen total und freue Dich an der Liebe und Geborgenheit…liebe Grüße!

Workshop: Was kann man mit einem Karton machen ?

Wenn Ihr Euch bisher beim Edeka für Eure Einkäufe einen Gemüse- Papp- Karton genommen habt, um die Waren nach Hause zu befördern kann ich das gut verstehen. Allerdings kann ein Tomaten- Karton so viel mehr sein: Zum Beispiel eine Beförderung für Welpen 😉

Auf dem linken Foto seht Ihr, wie Martha die liebe Kaja vorgefunden hat: In einem Verschlag, deckig, mit ihren Welpen und als Futter für die frisch gebackene Mama gab es altes, eingeweichtes Brot. Nachdem der Besitzer von Kaja der Verbesserung ihre Situation nicht nachgekommen ist, durften wir sie zu uns nehmen. Und da die ganze Aktion schnell ging und Martha eigentlich nur nachschauen wollte, ob es besser ist, musste sie sich schnell etwas einfallen lassen.

Kurzerhand kam dann Kaja auf den Rücksitz und ihre 4 Welpen in den Karton, den Martha noch im Auto hatte, neben sie. Auf dem rechten Foto seht Ihr Kaja, liegend und vor ihr, ihre Kinder im Karton. 🙂

Die kleine Familie erholt sich im Moment in der Auffangstation und Kaja sucht bald ein Zuhause für sich mit Frieden, Liebe, Zuwendung und gutem Futter.

…Teil 2 / unser Katzen- Projekt

Zu den Kätzchen: Wie ich ja schon berichtete, ist die Station mit Katzen und Kitten “gestürmt” worden. In diesem Jahr ist es wirklich schlimm… So viel Leid, so viel Elend,… und immer wieder haben wir Mamas mit 4-6 Kitten gefunden/ wurden uns gebracht.

Deshalb stand der Plan schnell fest: Bergen, versorgen, Tierarzt, vermitteln… außerdem entstand die Idee, eine Familie mitzunehmen und hier in Deutschland in ein Zuhause zu bringen. Dazu benötigen wir eine Pflegestelle. ( Sonst springen wir ( Achim & Lela ) ja immer ein, wenn es um eine Hunde- Pflegestelle geht. Da zwei unserer Hunde Katzen aber echt doof finden, ist das nicht möglich.) somit begann die Suche: Und dann der perfekte Anruf! Eine langjährige Unterstützerin ( und Adoptantin von einer lieben Hündin ) sagte, dass sie es gerne übernehmen würde. Perfekt!

Also musste die Katzen- Familie zum Arzt, impfen, entwurmen, Pass & co und dann ging es los. Auch sie sind bei unserer letzten Reise mitgekommen… und waren sehr liebe Mitfahrer! …nur gegen Ende der Tour kam mal ein “Mau” von hinten 😉

Zwei der Kätzchen sind schon gut vermittelt und in ihrem neuen Zuhause… und zwei suchen noch Eines. …vielen, vielen Dank an Dich, liebe Tanja, dass Du die Arbeit und Mühe auf Dich genommen hast und somit den Katzen ein gutes Leben ermöglichst!!!

Wieder gut zurück mit vielen Pfoten…

Wir sind wieder gut in Bayern gelandet und haben eine anstrengende, aber auch wunderschöne Tour hinter uns gebracht. Hier ein kleiner Einblick über die letzten Tage:

Gestartet sind wir mit meinem über und über vollen H1. Ihr habt uns so super mit Spenden versorgt ( dieses Mal zum ersten Mal mit sehr viel Katzen- Spenden… ich berichtetet in den vorgehenden Blogs.) Vielen, vielen Dank an alle Unterstützer und Spender!!! DANKE …der Kofferraum war hoch bis zur Decke gepackt und es konnte nichts verrutschen 😉 Dosenfutter bildete den Unterboden im Innenraum, wegen der Gewichts- Verteilung… und wie immer das Motto für uns: schmales Gepäck!

Angekommen sind wir dann um Mitternacht, ein bißchen schlafen, ein herrliches Frühstück bei Lena & Gary und dann los zur Auffangstation: Ausladen, begrüßen, sortieren, verräumen, alle Hunde – neue und alte- begrüßen, kuscheln, spielen, … Besprechnung :was war los/ was kommt?/ was sind die nächsten Projekte?/ wie entwickelt sich die Situation mit den Katzen?( dazu mehr im nächsten Blog) /wie kommen die Sterilisationen in den Dörfern voran?… ach, es gibt immer so viel zu beratschen… dann ein BBC in Garten der Station, was Martha ganz liebevoll gerichtet hat…

Dann kamen erstmal unsere Hunde dran. Großer Spaziergang durch den Urwald von Bialowieza ( einem der letzten Urwälder Europas ), wieder zurück zur Station und abends völlig fertig, aber froh ins Bett fallen. Ganz früh am Sonntag ging es dann los auf unsere “kleine” Tour von 1428 km zurück…

Vielen Dank an alle Unterstützer, An-uns-Denker, Daumen- drücker und natürlich alle vor Ort, die sich engagieren und gemeinsam gegen Tierleid kämpfen!