Run, run, run …

…ja, so fühlen wir uns im Moment, denn die Touren häufen sich gerade. Eigentlich wollten wir uns mit dieser Tour noch etwas Zeit lassen und in unserem (normalen) Rythmus – alle 8 Wochen – bleiben. Alle acht Wochen “mal eben” am Wochenende 3000 km von Haustür in Weidenbach bis Bialowieza zu unserer Auffangstation ist schon anstrengend genug… aber manchmal muss man einfach handeln!

Zwei Sorgen- Pfoten, die wir mitnehmen haben keine Zeit und schon ihre Köfferchen gepackt. … also düsen wir heute wieder los.

Voll gepackt mit Futter & co und freuen uns auf Martha und das Rudel! Bitte drückt die Daumen, dass wir nicht so lange an der Grenze stehen. Jetzt ja zum ersten Mal mit Kontrollen von Deutschland UND Polen… mal sehen… da hilft nur gute Musik und genug Nervennahrung 😉

Nach unserer Tour berichte ich, was so los war und wie es uns ergangen ist. In diesem Sinne: Ein sonniges Wochenende und schon mal vielen, lieben Dank an alle Spender!

Ronja grüßt aus ihrem neuen Zuhause

Hier grüßt die kleine, verrückte, liebevolle, Ronja aus ihrem neuen Zuhause. Oh ja, sie hat den richtigen Namen bekommen- sie ist wirklich eine kleine Räubertochter, wie aus dem Märchen 😉 … Ronja kam zu uns in die Auffangstation aus Straßenhund, der Futter und etwas Sicherheit suchte. Allerdings war schnell klar- Ronja hatte bereits in einem Haus gelebt. Vermutlich wurde sie ausgesetzt… Völlig unverständlich, denn sie ist eine kleine, wundervolle Hündin, die auch noch sehr hübsch ist.

So nahmen wir Ronja mit, ohne bereits ein Zuhause zu haben. An dieser Stelle ein dickes DANKE an Steffi E. und ihre Familie, die so lieb waren und Ronja als Pflegehund zu sich nahmen. Dort auf ihrer Pflegestelle mischte sie den ganzen Haushalt auf und schlich sich ganz sanft in alle Herzen … somit war es ein tränenreicher Abschied… und dann ging es in ein neues Leben: Ronja hat das perfekte Zuhause für ihre Bedürfnisse bekommen: Eine liebe Familie, die mit mehreren Generationen und einem älteren, gemütlichen Hofhund aud einem Bio- Bauernhof in Oberbayern lebt. Dort ist sie voll in ihrem Element und kann den ganzen Tag über den Hof fetzen, die Galloway- Rinder besuchen, mit Frauli zum Inn spazieren, mit dem Junior kuscheln und für Agility üben….. um dann abends erschöpft ins Körbchen zu sinken.

Liebe Ronja, wir freuen uns an deinem Glück und freuen uns, dass du so ein wunderbares Zuhause gefunden hast. Lass mal wieder von dir hören- wenn es deine Zeit zulässt 😉 … und Steffi: lieben Dank, dass ihr Ronjas Sprungbrett in ein neues Leben ward!

Hast Du Dich jemals gefragt,…

…warum wir unsere Hunde so gerne küssen?

Dahinter steckt mehr als nur Zuneigung! Es ist biologische Magie: Wenn wir unsere Stirn an ihre Stirn drücken, geschieht etwas Uraltes: Unsere Gehirnwellen gleichen sich an, ihr Herzschlag beruhigt sich… und unserer folgt. Es ist ein unsichtbarer Dialog…

Es ist wissenschaftlich belegt: Wenn wir sie berühren, schüttet unser Körper Oxytocin aus, das Hormon, dass Mütter beim Halten ihrer Neugeborenen freisetzen. Diese warme, schmelzende Gefühl der Ruhe. Das ist die Evolution, die uns zuflüstert: Du bist sicher. Und dieser Geruch, den wir so lieben, ist mehr als Hunde- Geruch. Es ist ein Mix aus Pheromonen und Erinnerungen, der Angst besser beruhigt als jede Tablette… Wenn wir unser Gesicht in ihrem Fell vergraben, betreiben wir buchstäblich Selbst- Therapie.

Und zu feuchten Hunde- Küssen sei folgendes zu sagen: Wenn sie uns ablecken ist das keine Liebeserklärung- es ist Mikrobiom- Therapie. Ihre Speicheltröpfchen geben Immun- Informationen weiter und die trainieren unseren Körper, stärker zu werden. 15.000 Jahre gemeinsame Entwicklung führen genau zu diesem Moment: Wir knien auf dem Boden und drücken unsere Lippen an ein Wesen, das uns mehr liebt, als das Leben selbst. …Wenn also jemand vom Hunde- Keimen spricht, lächle! Du küsst nicht nur deinen Hund, sondern spricht eine Sprache, älter als die Zivilisation. Ein uraltes Ritual von Liebe und Heilung, weitergegeben von Pfote zu Herz. Und DAS ist unbezahlbar!!!

Kasi bittet um Hilfe…

Kasi fragt, ob ihr ihm bei seiner Behandlung helfen könnt. …Aber von vorn: Kasi kam aus einem sehr schlechten ( staatlichen) Tierheim zu uns in die Auffangstation. Er ist alt und krank. Dort geht so ein Hund natürlich total unter und das Tierheim war dann auch sehr froh, als Martha sagte, sie nimmt ihn mit in unsere Station. Ein Fresser weniger…

In der Auffangstation kam Kasi schnell an, versteht sich mit allen Hunden, zeigt überhaupt keine Agressionen. Man hat das Gefühl, dass er immer überrascht ist, wenn etwas Gutes passiert. Er hat scheinbar noch nie Liebe oder Zuwendung erfahren… ( Wie er in das Tierheim gekommen ist, wissen wir nicht. Was bekannt ist, ist, dass er acht lange Jahre dort verbracht hat…)

…dann brachte Martha ihn zum Tierarzt, denn er hustet stark. Leider war die Behandlung vor Ort nicht richtig… Jetzt ist er auf einer Pflegestelle in Oberbayern und wird langsam fitter und gesünder. Und endlich die RICHTIGE Behandlung beim Tierarzt. Er hustet schon viel weniger und wird insgesamt fröhlicher…

Aber das kostet natürlich Geld. Wer kann den kleinen, alten Buben bei seiner Behandlung unterstützen? – Jeder Euro hilft !!!

Und ganz wichtig: Vielen lieben Dank an das Team der Tierarzt- Praxis Drechsel! Ihr habe ihn wieder so liebevoll und einfühlend behandelt… DANKE

( Auf dem Foto: Die Rechnungen, ein Teil der Medizin, das Röntgenbild und natürlich der kleine Patient 😉

Und wieder zurück…

Wir sind wieder im bayrischen Weidenbach gelandet und hatten eine gute ( sehr effektive!) Tour. Der Wettergott hat es auch gut mit uns gemeint. Es war zwar sehr warm, aber nicht so heiß, wie in Deutschland. Somit brauchte die Klimaanlage auch nicht so sehr ackern… Einzig die Grenzkonrtollen sind jetzt sehr nervig und kosten viel Zeit… und wenn man sowieso schon 11 Stunden fährt ist noch eine Stunde vor der Grenze nicht so witzig. ( Vielleicht habt ihr es ja in den Nachrichten mitbekommen- die Kontrollen wurden wieder verschärft- in beide Richtungen 🙁

So, aber ihr wollt nix übers Wetter oder die Verkehrs- Situation wissen, sondern, was so in der Station los ist 😉 ALSO: Es ist alles gut und der “normale” Wahnsinn herrscht. Mit den sommerlichen Temperaturen kommen Martha und die Hunde gut zurecht, weil auf dem Grundstück viel Grün/ Bäume sind. …und wir haben wieder sooo viele Geschenke mitbringen können: Gaaanz viel Futter in trocken und feucht, Seniorfutter für Gustav, Leckerlies & Kausachen, Speilzeug, Floh- und Zeckenmittel, und, und, und … VIELEN DANK an : Linda, Sandra, Tanja, Claudi, Doris & Bernd, Familie Z. aus A., Bettina S., …Danke an Euch alle- Ihr habt dafür gesorgt, dass sie Näpfe in den nächsten Wochen voll bleiben!

Der Tag lief wie immer viel zu schnell mit ausladen, Spaziergängen, Arbeits- Frühstück mit Besprechnung ( Matha, danke für deine herrlichen Hörnchen), einfach ein bißchen Zeit mit den Hunden (allein) verbringen, bürsten, Krallen schneiden,… und am späten Nachmittag, kam Martha noch mit einer besonderen Überraschung um die Ecke: Sie hat eine wunderbare Caramel- Torte für Achim gebacken. Das Geburtstagskind hatte am Donnerstag Geburtstag und da sind wir ja schon gestartet- somit blieb keine Zeit für eine Feier daheim. Das haben wir dann am Samstag nachgeholt 😉 …war lecker !

Die Fotos von oben links in Uhrzeiger- Richtung: Ausladen mit Schubkarre, ich kuschel mit Isa auf einem Spaziergang, Geburtstagstorte, Spaziergang mit Achim, der Auto- Inhalt, aufgebaut im Schuppen, Gina nutzt den Tisch als Höhle 😉

…und drei liebe Seelen durften mit uns wieder ausreisen und haben die Reise in ein neues Leben angetreten… Dazu mehr in den nächsten Blogs. – Vielen, lieben Dank für eure Spenden, Futter, Unterstützung für unsere Schützlinge… Lela

Auf geht`s!

Heute gehts wieder los: Wir fahren zu unserer Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Belarus ) Mit im Gepäck haben wir wieder viel Trocken- und Feuchtfutter, Seniorfutter, Welpenmilli- und Futter, Kausachen, Halsbänder, Spielzeug, Inkontinezunterlagen für die Welpen, Zeckenmittel, und, und, und…

Jeder noch so kleine Ecke im Auto ist definitiv ausgenützt !!! 😉 …und wir freuen uns, dass wir dieses Mal ohne den Anhänger unterwegs sind, so sind wir etwas “windschnittiger” und schneller. Denn bei 1428 km zieht es sich doch ganz schön.

Bitte drückt uns die Daumen für eine gute, staufreie Fahrt und noch ganz so heiße Temperaturen. Danach melde ich mich wir immer bei Euch mit einem Bericht und Neuigkeiten. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende für alle 🙂

KI und die menschlichen Fähigkeiten

Als Elon Muask gefragt wurde, ob KI die menschliche Kreativität und die menschlichen Fähigkeiten übertreffen wird, antwortete er klar:”Früher oder später, ja. Maschienen werden Kunst erschaffen, Musik komponieren, Menschen und Tiere pflegen und Geschichten erzählen- besser als wir.”

Die Kamera schwemkte zu Kanue Reeves, der kurz schwieg, tief durchatmete und sagte: “Aber wird eine Maschiene jemals wissen, wie es sich anfühlt, etwas zu vermissen? …wie es sich anfühlt, warmes Fell zu streicheln? Oder wie es ist, aus einem normalen Moment etwas Besonderes zu machen? Tiefe Verbundenheit zu spüren?                      Liebe und Kreativität entsteht nicht aus Berechnung; sondern aus Erfahrung, Schmerz, Liebe und Hoffnung.”

Das Studio war still …

 

Wicky grüßt aus seinem neuen Zuhause

Hier sendet der liebe Wicky Grüße aus seinem neuen Zuhause: Und zwischen Wicky und seiner Familie war es Liebe auf den ersten Blick. Es hat einfach so sein sollen! Vom ersten Telefonat, übers Kennenlernen bis zum Einzug … Wicky ist jetzt stolzer Hausbesitzer in Niederbayern und genießt sein neues Leben in SEINER Familie.

Sein “Rudel” besteht aus Frauli, Herrli, einem Mädl und einem Buam, die den neuen “Bruder” sichtlich genießen 🙂 Sein Frauli sagt, er ist beliebt bei allen Freunden und im Dorf… er passt also. …und Wicky hat auch ein ganz feines Gespühr: Der Sohn der Familie ist ein besonderes Kind und zeigt schwache Down- Sympthome- auch damit geht Wicky prima um.

Vor einigen Tagen gab es einen Familien- Ausflug in den Münchner Tiergarten… Wickys Frauli erzählt: Er hat sich so toll benommen, alles beobachtet und ist ein echter Schatz.

Lieber Wicky, wir freuen uns so sehr, dass Du ein so wunderbares Zuhause hast… und ein dickes DANKE an Manuela, die die Balance zwischen Zuhause, Kindern und Hund super meistert! Danke Dir!!! Herzliche Grüße & lasst ab und zu etwas von Euch hören <3

Und wieder zurück :-)

…im letzten Blog habt Ihr ja die drei Beladungsphasen des Anhängers gesehen: leer, halb voll, ganz voll 😉 …und wir sind wieder zurück und der Anhänger ist wieder leer. Was nicht “leer” ist, ist das Futterleger von Martha !!! Sie war so glücklich, als wir die Plane hoch- geklappt haben und meinte nur : Wow, wow, wow … und es war wirklich so viel Zeug. Dank Eurer super Spendenbereitschaft !!! VIELEN, VIELEn DANK !!!

Aber der Reihe nach: Die Fahrt ist ja sowieso schon lang. ( Von Haustür in Weidenbach zur Auffangstation in Bialowieza sind es 1428 km ) und wir sind geduldige, ausdauernde Fahrer aber mit Anhänger kommt es einem fast endlos vor. Unser Anhänger hat eine 100er- Zulassung. Das nützt uns jedoch nur auf den deutschen Autobahnen. In Polen darf jeder Anhänger nur 80 km/h fahren… Somit haben wir diese Tour um einen Tag verlängert, denn sonst ist es einfach zu heftig!

…aber neben aller Anstrengung: Das Wetter war super ( morgens uns abends kalt und dazwischen herrlicher Sonnenschein ) und der Rest hat auch gepasst 😉 … Nach der umfassenden Auspack- Situation gab es erstmal ein herrliches Frühstück bei Martha und dann gings los: Verräumen, Lageplan- Besprechnung, Was war los? Was steht an?, Neuankömmlings kennenlernen, alte Bekannte begrüßen, Spaziergang, bürsten,… ach, wie immer liefen die Tage, wie im Fluge…

Hier noch ein paar Impressionen: ( Von oben links nach unter rechts) : Achim beim entladen, erste Futter- Ablage, Lela und Kasi bei der Kuschelzeit, und wieder ich auf dem Heimweg mit den Mitreisenden, Spaziergang mit Caesar, noch ein Futter- Wimmelbild, Achim im habl leeren Anhänger, und Ronja und Inka beim Tierarzt- sie holen ihre Pässe ab 😉

…ja, so war das und wir können Euch nur ganz herzlich für Eure Hilfe und Unterstützung danken. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Hunde- zeit vor Ort …und sind jetzt aber erstmal happy, es wieder geschafft zu haben! Lela & Achim

…und los geht`s zur groooßen Tour!

Wir brechen wieder auf zur großen Tour in unsere Auffangstation nach Bialowieza. Und diese Mal sozusagen mit Verstärkung: Unser alter Anhänger kommt mit und ist voll mit so viel Gutem für die Station und unsere Schützlinge vor Ort:

Gaaanz viel Trocken- und Nassfutter, eine xxl- Knabber- Nasch- Tüte, Hundebetten und Decken ( die wir die Male zuvor einfach nicht mitnehmen wollten, weil der Platz für Futter immer wertvoller war), Katzenfutter, Welpenfutter ( denn die Saison mit den kleinen Mäulchen startet bald), Zeckenmittel, Speilsachen und Halsbänder, Geschirre und Leinen, Material für die Krankenstation und vier Hundekörbe…. und einem schönen Geschenk für Martha: Etwas Blumiges für ihren Garten und etwas für Ihr Hobby 😉

Unser herzlicher Dank geht an alle, die einen Anteil am Inhalt des Anhängerns haben: Linda und ihre Helferlein, Doris & Bernd, Tanja, Sandra, Jaqueline, Nikolaus F., Caroline D., Claudi, Sabrina, Marion H., …

Am Donnerstag geht`s los und wir können gut gedrückte Daumen brauchen- für eine staufreie & sichere Fahrt… und auf der Rücktour kommen zwei Fellnasen mit, die schon ihr Köfferchen gepackt haben und auf den Shuttle in ein neues Leben warten 😉

 

Frohe Ostern & gaaanz gute, warme Nachrichten:

Wir wünschen schöne, sonnige Ostern & haben super- gute Nachrichten: Vielleicht wundert Ihr Euch über das ungewöhnliche Foto in diesem Blog ?! DAS ist die niegelnagelneue Heizung der Auffangstation !!!

Kurz zum Hintergrund: Das Haus der Auffangstation haben wir ja damals nach dem Kauf komplett leer gemacht ( bis auf die Grundmauern ) und dann neu eingebaut. Aber ohne Heizung. Einmal aus Kostengründen und weil Martha meinte, sie bräuchte keine Heizung. So haben wir dann ja unseren alten Schweden- Ofen nach Bialowieza gefahren. Er steht zentral zwischen Küche, Stube und dem Schlafzimmer und macht immer noch gute Dienste dort … Martha bringt ihn regelmäßig zum glühen 😉

Jetzt gab es jedoch die Möglichkeit an einem besoenderen, polnischen Energie- Förderung teilzunehmen. Und das haben wir gemacht und für überschaubares Geld eine Zentralheizung einbauen lassen. Und wem haben wir das zu verdanken ? EUCH !!! Unser besonderer Dank an alle Nascher aus der Pralinen- Aktion zu Weihnachten & und ein dickes DANKE an Chrissie G. von M.-W., die den großen Rest dazu gegeben hat !!!!!!!!!!!!!!!!!!

Wir sind so glücklich, dass es endlich eine Heizung in der Station gibt! Martha hat zwar bis jetzt sehr tapfer gelebt und mit dem Ofen und einer Keramik- Heizung im Badezimmer gelebt… aber so kann sie bei extremen Temperaturen mit dem Ofen dazu heizen- hat aber eine Grund- Temperatur in allen Räumen. Was für eine wunderbare Entwicklung für Martha und die speziell alten Hunde, die ein warmes Schlaf- Plätzchen auch sehr genießen…

Und in diesem Sinne: Sucht Euch ein warmes, ich hoffe, sonniges Plätzchen an Ostern und genießt die freien Tage !

Gustav sucht dringend Hilfe !!!

Hier bittet der liebe Gustav um Hilfe. Können Sie ihn unterstützen???

Gustav kam vor einigen Wochen zu uns in die Auffangstation und hat eine traurige Geschichte… und dann kam eine Anfrage auf Adoption für ihn. Wir waren sehr glücklich, denn damit haben wir nicht gerechnet… wer adoptiert schon einen alten Hund, der nicht mehr fit ist und gebrechlich.   So begannen wir, uns darüber Gedanken zu machen, wie es laufen könnte. Leider war das Zuhause, das Gustav bekommen sollte nicht ganz optimal ( zwar sehr liebevoll, aber im dritten Stock ohne Lift)

So entschieden wir uns schweren Herzens gegen die Adoption, wohl wissend, dass Gustav sicherlich keine weitere Anfrage haben würde. Wir denken, dass er in der Station besser aufgehoben ist. Für ihn ist es das Beste, was er je in seinem Leben hatte… und er weiß ja nicht, dass es noch viel bessere Zuhause gibt ;-( … Er genießt es, drinnen schlafen zu können, das regelmäßige Futter und durch seine Schmerztabletten geht es ihm insgesamt besser…

DESHALB unsere Frage: Wer mag diesen lieben Kerl monatlich unterstützen? Wir bräuchten für ihn ein Spezialfutter und sein Schmerzmittel. Das sind 36,50 Euro/ Monat. Es wäre super, wenn Sie Gustav unterstützen würden und ihm so seine letzten Wochen/ Monate verbessern.

Und als kleines Update von ihrem Patenkind bekommen Sie von uns nach jedem Besuch in der Auffangstation ein Foto und einen kleinen Bericht ( Mail oder whats app ), damit Sie wissen, wie es Ihrem Schützling geht. Wer mag diesem lieben Buben helfen???

Jette grüßt aus dem neuen Zuhause

Hier sendet die liebe Jette Grüße aus ihrem Zuhause im hohen Norden Deutschlands: Jette ist eine liebe, kleine Hündin, die sehr lang übersehen wurde… sie lebte angekettet in einem Zwinger ( das ganze Jahr, bei jedem Wetter ) auf einem sog. Bauernhof. Wasser aus einem rostigen Kochtopf, als Futter gabs Knochen oder was übrig war…

Martha entdeckte sie bei einer ihrer Touren, weil sie laut bellte und auf einem Baumstumpf stand ( in dem Zwinger ). Wie so oft probierte sie die Situation für den Hund vor Ort zu verbessern und mit den Besitzern zu reden… vergeblich. Bei einer der nächsten Kontrollen nahm sie Jette mit. So lebt sie unauffällig in der Auffangstation und wir alle wunderten uns, dass es keine Anfagren gab. Und so unauffällig sie auch war- was nicht unauffällig war, war ihr lieber Charakter. … dennoch kein Anruf…

Bis dann die wunderbare Nachricht kam: Ein Paar aus Norddeutschland hatte sich in sie verliebt und wollten ihr ein Zuhause geben. Sie haben schon eine ( auch ) sechs- jährige Hündin und meinten, es würde gut zueinander passen. Gesagt, getan! Und nach dem ersten gemeinsamen Spaziergang und der Übergabe war klar: Frauchen, Herrchen und Jette sind sehr ineinander verliebt 😉

Auf den Fotos von links seht ihr: Jette im Auto in Frauchens Arm bei der Heimfahrt, …im Garten, als Weihnachts- Model mit Schleife 🙂 … Jette ist nicht nur hübsch, sondern auch sehr lieb, Mit ihrer “Schwester” Loulou ist sie gut zusammen- gewachsen und sie kümmert sich um alle. Ihr Frauchen erzählt: Die Tochter kam traurig heim, Jette spürte es und wich ihr nicht mehr von der Seite um zu trösten.

Ein schöner Spruch sagt: “Mein Ziel ist es, meinen Tierschutzhund so sehr zu lieben, dass er sich nie wieder an die Menschen erinnert, die ihn nicht haben wollten.” Ich denke, DAS gelingt Jettes Familie sehr gut…

Liebe Jette, wir freuen uns so sehr, dass wir dich aus deinem Elend befreien konnten und in ein so wunderbares Zuhause begleiten durften. Du hast mit deinen Leuten und Loulou das große Los gezogen. Jetzt genieße Dein Leben endlich und laß mal was von dir hören! Aber ich denke, unsere Chancen stehen recht gut 😉 Danke dir für dein Vertrauen! Lela & Achim

“Wissenschaftlich gesehen wären die wichtigsten Schulfächer …

…Musik, Sport, Theaterspielen, Kunst, Umweltlehre, Tierschutz und Handarbeiten” Manfred Spitzer, Hirnforscher

Gebildet ist, wer ein Lexikon richtig aufschlagen kann. Oder im Zeitalter der Elektronik, mit einem Computer intelligent umzugehen versteht. Das menschliche Gehirn existiert durch das Internet auch außerhalb unseres Kopfes. Es besteht also keine Notwendigkeit mehr, ihn mit Daten zu überfüttern.

Die unsanfte Berieselung der Schüler mit Informationen erstickt nur die Neugier, lähmt die Fantasie, stumpft den Geist ab. Da Informationen noch dazu unverändert abrufbar bleiben müssen, wird ihre organische Verarbeitung blockiert. Von allen Prüfungen verdient der Pisa- Test selbst die schlechteste Note. Statt auf die Zukunft bereitet man die Schüler auf eine tote Vergangenheit vor.

Es geht aber nicht um das Erlernen alter Fertigkeiten. Es geht um ein anderes Verständnis der Welt und den Umgang mit ihr. Deshalb sind musische Fähigkeiten, Fantasie, unsere Welt/ Umwelt und natürlich die Tiere, mit denen wir zusammen leben, spirituelles Wachstum, und, und, und sooo wichtig um in und mit der neuen Welt zu leben! …Vergangenes ist im Lagerhaus des mechanischen Wissens abgespeichert und leicht nachschlagbar.

Jetzt wird`s royal …

Drei Monate nach dem Verlust ihrer geliebten Jack- Russell- Dame Beth heißt Königin Camilla ein neues Familienmitglied willkommen. Ihre neue Hündin Moley. Eine Mischlingshündin aus dem Tierschutz. Da ihr Gesicht ausschaut wie ein kleiner Maulwurf, gab sie ihr den Namen Moley 😉 Ein neues Kapitel für die königliche Familie und das richtige Signal: Es gibt genug Hunde auf der Welt, die keiner lieb hat- da braucht man keine Hunde züchten!

Schaut im Tierschutz… im örtlichen Tierheim, bei Tierschutzvereinen… DA ist Euer Hund und wartet sehnsüchtig auf Euch! …also, königlich werden und eine Hunde- Seele adoptieren!!!

Wieder zurück aus dem Winter- Wonderland…

…ja, wir sind wieder in Bayern gelandet… und waren nochmal ein Wochenende lang im Winter. Während es hier schon frühlingshaft wurde, war in Bialowieza nochmal Winter. Am Sonntagmorgen sind wir um 6 Uhr an der Auffangstation bei minus 14 Grad gestartet- in Erfurt waren es dann am frühen Abend 13 Grad plus 😉

Aber zu Tour: Wir sind gut durch gekommen und der Wetter- und Verkehrs- Gott sind uns gnädig gewesen. Danke! …Ihr habt uns wieder so toll ausgesattet, dass die letzte Ritze unseres Autos voll war! DANKE an Sandra, Doris & Bernd, Tanja, Claudi, Linda und ihre Spender, Caroline und Therese. Wieder haben wir Futter ( nass und trocken ) für Hunde und Katzen, Spielzeug, Decken und viele Kleinigkeiten mitgenommen. …und wir man auf dem unteren Foto sieht, der alte Gustav hat gleich eine Kostprobe gemacht und es schmeckt!

Wiedermal ging die Zeit viel zu schnell… mit neuen und alten Hunde- Bekannten, vielen Geschichten, langen und kurzen Hunde- Spaziergängen, Kaffee und Marthas gebackenen Hörnchen 😉 …und zack waren wir auch schon wieder auf dem Rückweg…

Lieben Dank an alle Helfer und Unterstützer! Unsere gemeinsame Arbeit ist so wichtig und rettet und unterstützt so viele Leben! DANKE

Heut`gehts wieder los ;-)

…und da liegen die beiden Buben total richtig! Heute geht`s wieder los und wir starten voll gepackt bis zur letzten Ritze unsere Tour in unserer Auffangstation in Bialowieza / Ostpolen. Dosenfutter, Trockenfutter, Leckerlies, Medizin, Decken, …all das stapelte sich in unserer Garage und heut gehts wieder los.

Bitte drückt uns die Daumen, dass es vom Wetter und Verkehr gut läuft, denn es ist ja schon immer ein ganz schön langer Ritt. – Danach melden wir uns, wie immer, mit einem Bericht, wie es so gelaufen ist. …in diesem Sinne: Allen ein schönes Wochenende & bis bald… Lela & Achim

…und da ist er !!! :-) !!!

UNSER JAHRESBERICHT 2024

Alle Unterstützer und Förderer, die unser Tierschutzprojekt in Bialowieza im vergangenen Jahr unterstützt haben, müssen in diesen Tagen Post bekommen. Unser Jahresbericht hat sich auf den Weg gemacht. In ihm sind, wie immer viele große & kleine Geschichten, was so passiert ist … fröhliches, trauriges, informatives,… Eine perfekte Lektüre für`s Sofa mit einer Tasse Kaffee…

Dabei liegen natürlich die Spendenquittungen für`s Finanzamt. …und ein Hinweis in eigener Sache: Wenn mir ein Fehler unterlaufen ist, sich ein Zahlendreher eingeschlichen hat, ich schlicht weg, einen Helfer vergessen habe- bitte nicht ärgern, sondern einfach melden.

Und wie bekomme ich so einen Jahresbericht??? Alle Förderer und Unterstützer bekommen ihn. Ab mindestens 30 Euro Jahresspende sind Sie auf der Liste. ALSO: Helfen und eine schöne Lektüre abstauben 😉

Alte Hunde sind doof

Stimmt NICHT!   Viele denken, dass sie langweilig, krank oder nicht lernfähig sind. Das ist aber total falsch! Hier nun also ein paar blöde Mythen …und warum ältere Hunde großartige Begleiter sind:

– “Alte Hunde sind krank & teuer” Stimmt nicht- viele alte Hunde sind fit und gesund. Gute Ernährung, Fürsorge, Wärme und Liebe sorgt oft für ein richtiges Aufblühen und viele gute Jahre…

– “Alte Hunde sind faul” Stimmt nicht- Ältere Hunde lieben Bewegung und Spaziergänge- sie brauchen nur etwas mehr Pausen. Und spielen tun sie oft genau so gerne, wie ein junger Hund.

– “Alte Hunde können sich nicht an den neuen Besitzer gewöhnen” Stimmt nicht- Können sie genau so wie junge Hunde. Es dauert nur ein wenig länger als bei einem Welpen.

– “Alte Hunde lernen nichts mehr” Stimmt nicht- Natürlich lernen sie, wie jedes Lebewesen bis zu seinem letzten Tag. Und mit Geduld und Liebe können sie ( fast) alles lernen.

– “Alte Hunde sind nicht kinderlieb” Stimmt nicht- Das hängt mehr vom Charakter des Hundes und seiner Vergangenheit ab. Kinder müssen lernen, dass ein Hund sich aber auch mal zurückziehen darf/ seine Zeit/ Schlaf braucht …das ist jedoch unabhängig vom Alter des Hundes sowieso so.

Und hier möchten sich noch zwei wunderbare, ältere Herrn vorstellen: Ringo & Gustav. Sie suchen ein letztes liebevolles Zuhause mit viel Zuneigung, Wärme, leckerem Futter und gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz vielen Streicheleinheiten. Wer lässt den Wunsch der alten Buben in Erfüllung gehen?

Neues Jahr, viel Action, kaputter Rechner & so viele Notfälle…

Ihr Lieben, kaum ist das Jahr gestartet, man hat noch das letzte Konfetti in der Tasche von der Feier, geht es auch gleich schon wieder rund… d.h. eigentlich ging bei uns erstmal gar nix “rund”, denn mein Rechner ( den ich für meine Firma, privat und natürlich die Pfotenhoffnung nutze ) hat den Geist aufgegeben.

DAS ist auch der Grund, weshalb ist so lange nicht geblogt habe. Sorry! … und vielen Dank an alle, die mal nachfragten, ob wir noch leben 😉  Tja, und bis man sein altes Leben am Rechner wieder zurück hat, dauert es eben. ( Da merkt man erst, wie man von diesen Kisten abhängig ist!)

Ja, und dann kamen, wie Ihr auf dem Foto seht sooo viele Neuzugänge… alles liebe Seelen, die eine Chance verdient haben: Alt, jung, braun, weiß, schwarz… wir haben alles dabei 😉 …bitte schaut sie Euch doch mal an und seht, ob Ihr Platz in Eurem Herzen und auf Eurem Sofa machen könnt… oder vielleicht wisst Ihr ein gutes Zuhause?! Das sind immer die besten Vermittlungen.

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Normalerweise bin ich zu diesem Zeitpunkt auch schon weiter mit dem Jahresbericht. Heuer hab ich durch den Computer- Crash noch nicht mal angefangen… Es kommt alles und natürlich wie immer, gemeinsam mit den Spenden- Quittungen… heuer dauert er nur noch ein bißchen.

In diesem Sinne, möge es ein bißchen entspannter werden. Herzliche Grüße und bis ganz bald… Lela

Einen guten Rutsch…

…wünschen wir allen 2- und 4- Beinern! Kommt gut in ein gesundes, friedliches und zuversichtliches Jahr voller großer und kleiner Glücks- Momente. …und bitte ohne Lärm und Verschmutzung. Hier ein schönes Beispiel des Obi- Marktes in Rheinbach. Einfach großartig!!! Kompliment an die Geschäftsführung und den Betriebsleiter!

In diesem Sinne … guten Rutsch …& wir hören gleich in 2025 wieder voneinander… Prost! Auf uns alle 😉

Fröhliche Weihnachten

Wir wünschen allen 2- und 4 – Beinern frohe, gemütliche, leckere, entspannte, gesunde und ( eventuell sogar ) verschneite Weihnachtstage voller Frieden und schönen Momenten. Lasst es Euch und Euren Hunden gut gehen!

” Hunde sind nicht alles im Leben, aber sie machen alles im Leben besser.” …in diesem Sinne 😉 …beste Weihnachten für Euch! Lela, Martha & Achim

Ho, ho, ho… Dezember- Tour 2024

Wir sind wieder zurück von der Dezember- Tour und haben viele Geschenke für 2- und 4- Beiner dabei gehabt. Aber von vorn: Da uns unser “Schlitten” ja bei der letzten Tour verlassen hat, sind wir mit einem Leihwagen gefahren. Das Wetter wat super: trockene Kälte, um 0 Grad und meistens trockene Strassen… Prima! …aber wir haben unsere Sitze sehr vermisst- wenn man in 4 Tagen 3000 km fährt, zeigen die Sitze halt sehr, was sie können… oder eben nicht. …und wir sind halt auch keine 20 mehr 😉

Aber genug gejammert! Dank Eurer großartigen Unterstützung konnten wir wieder viel Futter und Leckerlies ( danke Claudi, für Deine Express- Sendung!) mitnehmen. Somit bleibt kein Mäulchen leer und das ist wichtig! Auf den Fotos seht Ihr: Erstmal das ganz Futter ( trocken und Dose ), Leckerlies, Hundebetten und Näpfe. DANKE!!!, dann oben einen traurigen Neuzugang. Atos, ein riesiger Schäfer- Mix, der ein Zuhause sucht, aber es wird nicht einfach… in der Mitte war Martha kreativ: Sie hat aus leeren, ausgewaschenen Futterdosen, Christbaumkugeln und einer Baumspitze einen alternativen Weihnachtsbaum gebaut :-)…

Als wir in der Station ankamen, war wie immer, erstmal auspacken angesagt. Martha holte die Schubkarre und bei der ersten Tour vom Auto zum Futterkammer- plötzlich ein Schluss. Was war das??? – Der Reifen der Schubkarre ist geplatzt ( der Schreck in der Morgenstunde 😉 siehe oberes, rechtes Foto… wie immer lief der Tag dann mit Begrüßung, Verräumen, Frühstück, Besprechnung über alle Hunde und Projekte… Gina ( unten, rechts) geht es wieder besser. Sie hat beim letzten Besuch große Probleme mit ihrem Rücken gehabt. Die hat sich bei Achim eine stundenlange Streicheleinheit/ Massage angeholt, die Süße! … ach ja, und so lief die Zeit wie immer schnell und schon stand wieder die Heimfahrt an.

Ein dickes, liebes Dankeschön an all Euch Unterstützer und Helfer! Wir alle können jetzt erstmal zur Ruhe kommen- alle sind versorgt- und im neuen Jahr geht es weiter! Herzliche Grüße & eine gute Zeit bis Weihnachten… Lela & Achim

Auf geht`s zur Dezembertour…

…denn wenn wir nicht fahren, müssen viele Mäulchen hungern. Deshalb starten wir am 5. wieder zur Tour in unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor der Grenze zu Belarus ) … voll gepackt mit viiiel Futter und Leckerlies, dank eurer Unterstützung: Ein dickes DANKESCHÖN an : Claudi, Sandra, Tanja, Linda, Doris & Bernd und Therese.

Wir hoffen, dass wir gut hin und zurück kommen… das Foto ist im letzten Jahr entstanden und wir hoffen, dass es wärmer ist, auch wenn es sehr bezaubernd ausschaut 😉 Dieses Mal müssen wir mit einem Leihwagen fahren, deshalb wären gute Strassen- Verhältnisse zusätzlich gut, denn wir wissen nicht, ob es ein Allrad wird. ( Bei der letzten Tour haben wir unseren ( eigenen ) Wagen geschrottet, weil wir es mit der Geschwindigkeit etwas übertrieben haben 🙁 , deshalb ein Leihwagen. …also, bitte Daumen drücken & danach melde ich mich, wie immer bei Euch. …gute Zeit…

Lust auf was Süßes ???

Und auch in diesem Jahr kann man wieder mit Nasch- Hunger Gutes tun 😉 …wie? Einfach unsere leckeren Pralinen kaufen und selbst naschen oder Verschenken:

100g belgische Pralinen aus Fair Trade Schokolade kosten, inkl. einer Spende, 10 Euro. Sie sind in einer goldenen Schmuck- Schachtel und schmecken echt lecker! Klar, dass wir schon mal testen mussten 😉

Wieder durften wir unseren Blickfang und die Pralinen in Peters schickem Salon in München aufbauen: Giovannis Hairsalon, Brienner Strasse 18 in 80333 München. ( In der Landesbank Gallerie. Mittig am Springbrunnen Richtung Löwe/ Kirche gehen; dann das erste Geschäft rechts. )

Also, Ihr Lieben, nascht für den guten Zweck und damit wir unsere Auffangstation weiterhin betreiben können. Im Namen aller Schützlinge herzlichen Dank & ein riesen DANKE an Dich, Peter, dass wir wieder zu Dir kommen dürfen. Dankeschön!

Die Geschichte von Happy… oder “manchmal muss man einfach seinem Herzen folgen”

Hier möchten wir Euch die Geschichte der kleinen Happy erzählen: Martha entdeckte bei einer ihrer Fahrten, um Hunde in verschiedenen Dörfern zu füttern, eine kleine Hündin, die umher- irrte. Sie wirkte durcheinander und war sehr scheu. An ihrem Bauch hing ein riesiger Haut- Beutel… Nach einigem guten Zureden und etwas Futter konnte sie da Vertrauen der Kleinen gewinnen und nahm sie mit.

Dann in der Auffangstation angekommen, schaute Martha sich die kleine Hündin richtig an: Der Beutel war schon angerissen… so groß war die Spannung. – Nun war es natürlich Samstag und die Tierärzte hatten geschlossen. ( In Polen haben nur die Tierkliniken Notdienst und die nächste ist in Warschau. – So lange wollte Martha die anderen Hunde nicht allein lassen.) Also wurde es Montag und Martha klemmt sich die Kleine unter den Arm… ab zum Tierarzt: Der erste Tierarzt sagte: Die schläfern wir ein. Der Beutel ist zu groß und sicherlich hat sie Krebs. – Der zweite Tierarzt hatte ähnliche Bedenken, allerdings meinte er, sie muss erstmal stabiler werden, dann sehen wir weiter… Also kam Happy im Wohnzimmer der Station an den Tropf zum allgemeinen Aufbau, denn sie war sehr schwach. … Telefon- Konferenz mit Martha, unserem TA, … und am Folgetag wurde Happy dann in einer größeren TA- Praxis in Bielsk Podlaski operiert.

Warum heißt sie Happy? – Einfach, weil sie so ein fröhliches, sonniges Wesen ist und viele andere Menschen sicherlich weg geschaut hätten. Jedoch nicht Martha! …deshalb Happy.

Und die kleine Happy möchte sich sehr bedanken: Ihre kompletten Op- Kosten haben Julia & Björn B. übernommen. DANKE

So, jetzt war die größte Kuh erstmal vom Eis. Happy ging es ganz langsam besser und sie erholte sich. Schon jetzt war klar, dass es eine weitere Op braucht, denn die Gesäuge- Leiste, die einen Tumor hat, muss noch entfernt werden.   … nach zwei Tagen meldete sich Martha ganz kleinlaut: Es ist ihr alles zu viel… die intensive Betreunung von Happy, dann die Welpen, die ja auch noch da sind, die “normalen” 34 Hunde…

Somit haben Achim und ich Kriegsrat gehalten und uns entschieden, am nächsten Wochenende spontan durch zu starten und Happy zu uns zu holen. Wir haben nur 4 Hunde, bei uns ist es sauber und wir haben natürlich mehr Zeit. ( Das Timing war für uns denkbar doof, weil das genau die Zeit ist, wo ich ( Lela ) in meiner Firma die meiste Arbeit habe… aber was soll`s, schießlich hat sich Happy das auch nicht gewünscht! )

Somit sind wir am Freitagabend gestartet: Einer schläft, einer fährt …und nach 26 Stunden und fast 2900 km waren wir wieder in Weidenbach… mit Happy 😉    Es war SEHR anstrengend und nach so einer Tour fühlt man sich doppelt alt, aber es hat sich gelohnt. Happy ist so brav, eine ganz liebevolle Maus… deshalb muss man manchmal einfach seinem Herz folgen! Lela & Achim

Situation an der Grenze Polen- Belarus

So, Ihr Lieben, ich hatte versprochen noch zu berichten, wie sich die politische Situation vor Ort auswirkt: Unsere Auffangstation ist je ca. 3 km von der Grenze von Polen nach Belarus. Es ist ein waldiges Gebiet- unberührt/ natur-belassen. Uns war noch nie so klar, wie sehr wir an der Aussen-Grenze der EU, d.h. Polen sind, wie heute: Ihr wisst alle, wie sich die politische Situation entwickelt… Russland ist entsetzt, wie weit Polen abgerückt ist und westlich ist/ werden möchte. Der Krieg in der Ukraine und das Verhalten der EU/ Polen schüren das Feuer zusätzlich…

Dazu kommt, dass Belarus weiterhin aktiv Flüchtlinge in die EU schickt: Es gibt Trupps, die den Zaun durchtrennen, damit die Flüchtlinge so in die EU “einreisen” können. Viele Flüchtlinge bezahlen den Gang durch den Wald mit ihrem Leben…

Vor Ort hat die Regierung entschlossen darauf reagiert: Es wurden 15.000 Soldaten und Grenzschützer in der Region stationiert. Tagsüber ist also jedes fünfte Auto Militär- nachts ehr jedes dritte Auto, dass einem begegnet. …und sicherlich stehen auf der anderen Seite im Wald ( also in Belarus ebenso viele Soldaten). Das ist schon wirklich beängstigend, wenn man dort ist. – Das ganze Militär ist extrem freundlich zu uns bei Kontrollen & co. ( bei einem schwarzen Kombi macht man halt öfter mal den Kofferraum auf 😉 aber die Masse an Soldaten ist schon beeindruckend! … und es macht deutlich, wie groß die Kriese ist, in der wir uns befinden.

Dies sind nur Gedanken von der letzten Reise an die östliche EU- Aussengrenze… Die Fotos kommen von Tagesschau.de/ vielen Dank!

Zurück von der Oktober- Tour

Ihr Lieben, wir sind wieder gut von der Tour zu unserem Tierheim in Bialowieza / Ostpolen, zurück. Sorry, ich melde mich etwas später als gewohnt, weil hier einfach viel Action war. Aber ich möchte berichten:

Wir hatten eine gute Tour: Schönes Herbstwetter, ohne Dauerregen, auf der Hinfahrt stand der Mond der Erde so nah und wir sind quasi dem Honigmond gefolgt ( erstes Foto) …war echt magisch. Die Stau- Zeiten an der Grenze hielten sich auch in Maßen: Raus aus Deutschland ist sowieso kein Problem- nur wieder herein. Daran werden wir uns wohl gewöhnen müssen, denn wenn man unserer Regierung Glauben schenken mag, dauern die Kontrollen und die Suche nach Flüchtlingen ja wohl noch lange…

Und überhaupt ist es im Herbst einfach herrlich- all die wunderschönen Laub- Farben… auf dem Weg und in der Auffangstation. …angekommen gab es wie immer viel zu beratschen, sehen, große & kleine Geschichten, was so in den letzten Wochen passiert ist. Die liebe Isa ( unser Neuzugang) hat sich vorgestellt und wir haben sie beim Spaziergang und beim schmusen kennengelernt. Bitte schaut sie Euch mal auf unserer Seite an. Sie geht auf Grund ihrer Fellfarbe etwas unter, hat aber ein Herz aus gold und es sooo sehr verdient, ein Zuhause zu bekommen!  Von der Lage vor Ort berichte ich Euch im nächsten Blog, sonst wird es einfach zu lang. Nur ganz kurz: Wir sind mit unserer Auffangstation ja am östlichen Zipfel von Europa und Ihr wisst selbst, wie die politische Lage im Moment ist, ( Mehr im nächsten Blog!) … wie immer läuft die Zeit sehr schnell: Auspacken ( wir hatten wieder bis in die letzte Ritze Futter & co dabei. Vielen, lieben Dank an Alle, die dafür gesorgt haben, dass unser Auto wieder mal überladen war. 😉 …viele Spaziergänge, bürsten, super- leckere Quark- Hörnchen von Martha essen, Projekte besprechen,… und zack gehts auch schon wieder mit zwei Glückpilzen gen Heimat.

Ein dickes, dickes DANKESCHÖN an alle Spender und Unterstützer, dass in der Station erstamal wieder für volle Näpfe gesorgt ist! DANKE AN EUCH !!!!

Los zur Oktober- Tour…

Wir starten wieder bis oben voll gepackt in unsere Auffangstation, um unseren Schützlingen und Martha Futter und große und kleine Überraschungen zu bringen. …wir haben keinen Pudel und kein silbernes Auto, hoffen aber, dass trotzdem alles gut wird und wir gut wieder zurück kommen. 😉 Bitte Daumen drücken!

Nach der Tour melde ich mich mit einem ausführlichen Bericht. In diesem Sinne: Allen eine gute Zeit & bis ganz bald…Lela & Achim

Lampo, der Eisenbahnhund

Hier die erzählenswerte Geschichte von Lampo: Er ist ein italienischer Mischlingshund, der in den 50er Jahren berühmt wurde, weil er allein mit diversen Zügen fuhr und immer wieder heim fand. Lampo lebte bei einem Stations- Vorsteher in Campiglia Marittima, der ihn adoptiert hatte.

Eines Tages begann Lampo selbständig zu reisen. Er wusste scheinbar, wo er ein- und umsteigen musste, um wieder nach Hause zu kommen. Lampo machte viele Fahrten in Städte in der Umgegend und wurde der Liebling der Fahrgäste und Bahnmitarbeiter. So brachte er viel Fröhlichkeit und gute Gedanken zu so vielen Menschen… Nach seinem Tod im Jahre 1961 wurde ihm zu Ehren eine Statue an der Station Campiglia Marittima errichtet, die an diese großen, reisenden Freigeist erinnert. 🙂