Cindy Lauper & wieder zurück von der April- Tour…

…mit vielen Erinnerungen und Erlebnissen. Aber von vorn: Zuerst haben wir ja, wir ihr es von uns kennt, unsere Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus) besucht. Wenn wir ankommen ist erstmal ein großes Hallo mit Begrüßungen, auspacken, Frühstück, Neuzugänge, und, und , und… viele Gespräche mit Martha… Die Zeit verfolg wie im Wind und zack: Schon war Sonntag und wir fahren durch Polen nach Bayern in unser Zuhause.

Dort angekommen ging es auch quasi schon wieder los: Neu packen, einmal richtig ausschlafen, Futter und co packen und verstauen und los gehts. Dieses Mal, um uns mit Freunden, die ein kleines, privates Tierheim in der Nähe von Odessa betreiben, zu treffen. Sie beherbergen mehr schlecht als recht 40 Hunde in dem improvisierten Tierheim. Durch den Krieg gibt es kein fliesendes Wasser. Das bedeutet, das die Helfer vor Ort jeden Tag das Wasser für die Hunde hin- schleppen. Ebenso mit dem Futter: Der Lagerraum ist zerbombt und somit gibt es keinen Schutz. Die Helfer dort leisten wirklich Großartiges! …deshalb haben wir ihr Bitten um Futterhilfe auch ernst genommen.

Der Plan ist also, sich quasi “in der Mitte” zu treffen; am östlichsten Zipfel von Polen/ Grenzübergang zur Ukraine. Leider herrschen dort Willkür und Chaos, so dass sich die Übergabe ( Futter gegen Hunde ) als sehr schwierig erwies. Es dauerte unzählige Stunden und ist nicht einfach von der EU in ein sog. Drittland ein- und auszureisen. ( Genauer möchte ich hier dazu keine Stellung nehmen- die Gefahr, dass ich unschöne Wörter verwende ist zu groß 😉

Das Fazit: Knapp 6000 km an zwei Wochenenden gefahren, Rückenschmerzen, denn das packt auch der beste Autositz nicht, viel zu viel genascht… ABER: Viele Hunde in Polen und der Ukraine glücklich gemacht & drei Hunde starten in ein neues Leben!!!

Danke, danke, danke an alle Spender & Unterstützer!!! …und hier noch die Fotos im Uhrzeigersinn: Futter & co für das Tierheim in Odessa – entspannte Stimmung in der Station – Achim im Kuschel- Modus – Julia kümmert sich um eine Strassenhündin – Futter für die Auffangstation – Rex und ich auf einem sonnigen Spaziergang

…und warum CindyLauper? Ihr wisst ja, kurz vor dem Wahnsinn wird`s nochmal lustig: Irgendwo auf der Rückfahrt, wir konnten echt nimmer, kam im Radio Cindy Lauper mit “I drove all night…” , was wir sehr, sehr laut und ebenso schlecht mitgesungen haben ;-)))