Iris im Glück …

Hier kommt eine ganz besonders schönes Happy End: Die kleine Iris wurde aus Frontnähe in der Ukraine gerettet. Sie musste drei Tage warten ( in einem ausgebombten Haus hinter einem ehemaligen Fenstergitter ), bis unsere Freundin vor Ort sie retten konnte. Der Beschuß war zu stark…

Dann in Sicherheit zeigte sich, was für ein tolles Wesen Iris hat: Sie ist so freundlich, intelligent, verschmust… Und dann kam der perfekte Anruf, ein Kennenlernen … die beiden Damen ( 2- und 4- beinig) haben sich halsüber ineinander verliebt. Ein paar Tage später durfte sie einziehen…

Aus Iris ist jetzt Sira geworden und sie lebt bei einer wunderbaren Dame. Sira kümmert sich um alle Familienmitglieder, sonnt sich für ihr Leben gern, hat Freundschaft mit den Nachbarhunden geschlossen, geht stolz mit Frauli durchs Dorf, schafft es immer Frauli ein Leckerlie abzuschwatzen … und abends wird sich zusammen aufs Sofa gekuschelt!

Auf dem Foto seht ihr Sira in ihrem Bettchen, schon ein bißchen müde… und rechts, völlig aufgedreht im Spiel- Modus…

Liebe Sira, wir sind stolz, dich aus dem Elend geholt zu haben und dich ein Stückchen deines Weges begleiten zu dürfen. Jetzt startest du nochmal neu durch: In Frieden und geliebt…

Wieder zurück nach 6000 km an zwei Wochenenden…

…ja, man ( also wir 😉 müssen schon ein bißchen verrückt sein! Aber von vorn:   Am ersten Wochenende sind wir – wie immer – in unsere Auffangstation nach Bialowieza gefahren. Das war auch dringend nötig, denn die Futter- Vorräte waren auf null. Das Wochenende war wie immer schnell und ereignisreich… es hat alles gut geklappt und wir hatten super- kalte Temperaturen bis minus 25 Grad ( nachts ) und tagsüber auch zweistellig unter null.

Wir waren in Bayern ja eigentlich schon seit Weihnachten im Winter- Training, aber das war nochmal eine andere Nummer. Mit zurück durfte die liebe Sarah kommen. Sie ist eine tolle Seele, die sich trotz Erlebtem ihr liebes Wesen erhalten hat! … dann sind wir wieder heim gefahren: Wäsche- Wechsel, gearbeitet und dann den Anhänger gepackt, damit wir gaaanz viel Futter & co mitbekommen in die Ukraine.

Was sich dort abspielt ist schrecklich- den Menschen geht es schlecht und eben auch den Tieren. Jedoch wird in unserem ( neuen ;-), kleinen  Partner- Tierheim in Odessa GROSSES geleistet. Die Ehrenamtlichen, die es betreiben, haben kein Wasser und keinen Strom vor Ort. Wenn es keinen Beschuß gibt, gehen sie nach der Arbeit hin und versorgen die Hunde. Dafür bringen sie Wasser von Zuhause mit… und die Futter- Ration, die sie für diese Fütterung brauchen. ( Weil es keinen Raum / Lagerraum gibt.) …und dann sind eigentlich “nur” 40 Hunde auch viel zu versorgen.    Deshalb möchten wir die Helfer und die Hunde unterstützen!

Also haben wir uns in Lwiw getroffen, Futter & co umgeladen, Iris in Empfang genommen ( ein bezauberndes Hunde- Mädl ), einen Kaffee getrunken und sind alle wieder umgekehrt nach Hause. – Was sich jetzt so locker- flockig schreibt, war echter Raubbau und wir fühlen uns nach der Doppel- Tour sehr alt!

ABER: Es hat sich gelohnt, denn die armen Knöpfe vor Ort haben so für 1,5 Monate Fressen. Und DAS können wir uns alle hinter den Spiegel stecken! Ihr habt uns so super mit Futter und Hunde- Zubehör ausgestattet! Vielen, vielen Dank für Eure großartige Hilfe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Fotos: oben links: Honigmond in der Nähe von Bialowieza, unten links: Futter- Spenden in der Auffangstation, Mitte: zu erst die blaue Tour/ danach die grüne Tour. Rechts: oben Iris/ unten Sarah

Und was denkt ihr? Schaffen wir es wieder, die ukrainischen Mäulchen mit zu versorgen?

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