Update der politische Lage vor Ort

Viele von Euch verfolgen ja die politische Lage vor Ort in Ostpolen. Hier ein kleines Update und die Folgen, die sich für uns ergeben:

Also, vor Ort baut die polnische Regierung ja einen xxl- Zaun an der Grenze zu Weissrussland, um sich vor Flüchtlingen zu schützen. Der Zaun ist mehrere hundert Kilometer lang, da das Grenzgebiet zu Weissrussland hauptsächlich “grüne Wiese” bzw. dichter Wald ist. Unsere Auffangstation ist 3 km vor der Grenze. Um während des Baues illegale Grenzübertritte zu verhindern, gibt es eine Sperrzone ( 5 km breit an der Grenze), die keiner, der dort nicht wohnt, betreten darf. ( Egal ob Pole oder Deutscher.)

Deshalb waren die letzten Touren ja auch echt schon chaotisch und Martha ist uns entgegen gekommen, denn sie darf sich ja – wegen ihrem Wohnsitz dort- frei bewegen. Jetzt ist folgende Situation: Die Zaun- Bauarbeiten sind nicht so schnell, wie erhofft und der Ausnahme- Zustand ist bis zum 4. Dezember verlängert. 🙁

Das heißt für uns, wie haben die nächste Tour verschoben und starten jetzt erst am 9. Dezember zu unserer letzten Jahres- Tour. …und hoffen sehr, dass die Tour SO statt finden kann! Bitte Daumen halten!

Und noch ein Gedanke zu der humanitären Situation: ( Ihr wisst ja, dass wir Freunde dort haben, die früher der Tierheim geleitet haben) Sie erzählten uns: Wir gehen gerne zu dieser Jahreszeit und wenn das Wetter passt in die Pilze… Leider muss man nicht lange suchen, um immer wieder Flüchtlingen zu begegnen, die während der Bauarbeiten noch schnell rüber- hüpfen und dann durch den Wald irren… ( Dieser Wald ist wirklich groß und gilt als der letzte Urwald Europas und der Winter steht vor der Tür…)

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