Einfach grauenvoll: 2 Rüden in Not …

…immer wenn wir denken, es wird ein bißchen leichter, kommt wieder so ein Hammer: Wir haben zwei Rüden in großer Not aufgenommen und bitte um eine kleine Unterstützung für die Tierarzt- Kosten.

Aber von vorn: Auf dem linken Foto seht ihr den lieben, schon älteren Rex. Martha hat in völlig abgemargert und zitternd auf einem Feld gefunden. Er iste in sehr freundlicher Kerl und war scheinbar dankbar, dass endlich ein Mensch kommt und hilft. Er ist aktuell beim TA in Behandlung und wird wieder aufgepäppelt…

Auf dem mitteleren und rechten Foto seht ihr Rocky. Ein betrunkener Idiot hat probiert ihm den Kopf anzuschneiden. Er hat aber überlebt und ist hier schon in unserer Obhut auf dem Weg zum Tierarzt. …ohne Worte …

  • Wir halten euch über beide Buben auf dem Laufenden in den nächsten Blogs…

Wer kann mit einer kleinen Spende helfen, damit die Behandlungen nicht so große Löcher in die Vereinskasse reißen???

 

Juhuuuu! Er ist fertig

Und da ist er wieder: Unser Jahresbericht 2025

Hier auf dem Foto seht ihr ihn noch in Einzelteilen, bevor ich ihn binde. Und nun ist er fertig und an alle Spender, Unterstützer & co verschickt!

Darin sind viele kleine und große Geschichten, was so im vergangenen Jahr passiert ist, was in der Auffangstation los war, wer adoptiert wurde, und, und, und… UND, wie gekomme ich so einen Jahresbericht ( der übrigens eine wunderbare Sofa- Lektüre ist 😉 : Ganz einfach: Alle Helfer und Spender, die unseren Schützlingen in 2025 geholfen haben und/ oder Fördermitglied sind, bekommen als Dankeschön dieses Booklet.

Und ein Hinweis in eigener Sache: Ich bemühe mich sehr, es sorgfältig zu machen. Falls ich aber einen Unterstützer vergessen habe, ist das wirklich keine böse Absicht! Bitte einfach melden und ich sende ihn gerne zu!

Und ACHTUNG, es hat sich ein FEHLERTEUFEL eingeschlichen: Auf der letzten Seite habe ich, wie immer, die Rubrik ” Wir suchen ein Zuhause” : Die dort vorgestellte Greta ist natürlich 9 Jahre alt und nicht 19.

Ich wünsche gaaaaaaaanz viel Spaß beim Lesen und freue mich auf euer Feedback! Liebe Grüße… Lela

Gekämpft und doch verloren…

Vor kurzer Zeit kam der alte Jack zu uns. Er kam aus ganz schrecklicher Haltung und ist mit Marthas Pflege richtig aufgeblüht: Er hat gefressen, getrunken, hat seinen Sessel zum schlafen genossen, Fellpflege fand er ganz toll… überhaupt ein freundliche, zurückhaltender, alter Kerl.

Bei unserem letzten Besuch sind wir mit ihm spazieren gegangen und haben ihn kennengelernt. Wir haben so gefofft, ihn im Frühling in ein richtiges Verwöhn- Zuhause mitnehmen zu können… Das ist uns leider nicht vergönnt:

In der letzten Woche wollte er nimmer fressen… nach zwei Tagen ging Martha mit Jack zum Arzt… Infusion, Tabletten… wieder in der Station hat sie ihm Hühnchen gekocht, denn das liebte er sehr. Jack fraß ein bißer`l und schlief viel. Dann war sie wieder mit ihm beim Arzt. Er gab ihm eine Infusion mit Elektrolyten und Dextrose, damit er wieder Flüssigkeit bekommt und die Organe “gespült” werden. Also baute sich Martha mit den Decken aus ihrem Auto einen kuscheligen Platz auf dem Boden, denn sie wollte bei Jack sein, während der Tropf einfließt… und dabei starb er. …ganz leise, ganz sanft, … sie dachte, er wäre eingeschlafen… ist er gegangen.

Lieber Jack, wir sind unglaublich traurig, dass wir dich nicht ehr entdeckt haben und retten konnten! Wer weiß, ein, zwei Jahre ehr, wäre deine Geschichte anders ausgegangen… Gleichzeitig sind wir froh und dankbar, dir deine letzten Wochen in der Auffangstation schön gemacht zu haben. Sicherlich hattest das erste Mal Liebe, Wärme und genug Futter … wir denken an Dich!

Wieder zurück nach 6000 km an zwei Wochenenden…

…ja, man ( also wir 😉 müssen schon ein bißchen verrückt sein! Aber von vorn:   Am ersten Wochenende sind wir – wie immer – in unsere Auffangstation nach Bialowieza gefahren. Das war auch dringend nötig, denn die Futter- Vorräte waren auf null. Das Wochenende war wie immer schnell und ereignisreich… es hat alles gut geklappt und wir hatten super- kalte Temperaturen bis minus 25 Grad ( nachts ) und tagsüber auch zweistellig unter null.

Wir waren in Bayern ja eigentlich schon seit Weihnachten im Winter- Training, aber das war nochmal eine andere Nummer. Mit zurück durfte die liebe Sarah kommen. Sie ist eine tolle Seele, die sich trotz Erlebtem ihr liebes Wesen erhalten hat! … dann sind wir wieder heim gefahren: Wäsche- Wechsel, gearbeitet und dann den Anhänger gepackt, damit wir gaaanz viel Futter & co mitbekommen in die Ukraine.

Was sich dort abspielt ist schrecklich- den Menschen geht es schlecht und eben auch den Tieren. Jedoch wird in unserem ( neuen ;-), kleinen  Partner- Tierheim in Odessa GROSSES geleistet. Die Ehrenamtlichen, die es betreiben, haben kein Wasser und keinen Strom vor Ort. Wenn es keinen Beschuß gibt, gehen sie nach der Arbeit hin und versorgen die Hunde. Dafür bringen sie Wasser von Zuhause mit… und die Futter- Ration, die sie für diese Fütterung brauchen. ( Weil es keinen Raum / Lagerraum gibt.) …und dann sind eigentlich “nur” 40 Hunde auch viel zu versorgen.    Deshalb möchten wir die Helfer und die Hunde unterstützen!

Also haben wir uns in Lwiw getroffen, Futter & co umgeladen, Iris in Empfang genommen ( ein bezauberndes Hunde- Mädl ), einen Kaffee getrunken und sind alle wieder umgekehrt nach Hause. – Was sich jetzt so locker- flockig schreibt, war echter Raubbau und wir fühlen uns nach der Doppel- Tour sehr alt!

ABER: Es hat sich gelohnt, denn die armen Knöpfe vor Ort haben so für 1,5 Monate Fressen. Und DAS können wir uns alle hinter den Spiegel stecken! Ihr habt uns so super mit Futter und Hunde- Zubehör ausgestattet! Vielen, vielen Dank für Eure großartige Hilfe !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Die Fotos: oben links: Honigmond in der Nähe von Bialowieza, unten links: Futter- Spenden in der Auffangstation, Mitte: zu erst die blaue Tour/ danach die grüne Tour. Rechts: oben Iris/ unten Sarah

Und was denkt ihr? Schaffen wir es wieder, die ukrainischen Mäulchen mit zu versorgen?

Die Mega- Tour startet

Was könnte man Ende Dezember / Anfang Februar machen??? Man könnte zu zwei Tierheimen fahren und sie unterstützen! DAS haben wir uns auch gedacht 🙂

Deshalb fahren wir am 29. los in unsere Auffangstation. Wie immer voll gepackt mit viiiel Futter, Kausachen, und vielen, schönen Sachen… und eine Hündin darf ihr Köfferchen packen und mitkommen!

Und am nächsten Wochenende, wenn wir eigentlich noch mit “Wunden lecken” beschäftig sind, fahren wir in die Ukraine! In Zara`s Tierheim, denn die Not dort ist wirklich groß!!! Nach dem jahrelangen Krieg, selten Wasser oder Strom, den sibirischen Temperaturen ist es vor Ort SCHRECKLICH und wir ziehen tief den Hut vor den Menschen, die probieren, es für die Tiere dort gut zu machen – im Rahmen der Möglichkeiten.

Deshalb möchten wir dort ( mit eurer Hilfe !!!) helfen. – Ich melde mich nach beiden Touren mit einem ausführlichen Bericht, aber es dauert etwas, denn wir müssen mit alle erstmal hier wieder landen und durch- schnaufen.

Also: Bitte Daumen drücken für gutes Gelingen der Touren 😉

Zara… oder “Wenn du es denken kannst, kannst du es auch machen!”

Hier kommt eine von den Geschichten, die das Leben so schreibt ( und es genug verrückte Menschen braucht, es zu tun.): Anfang Dezember erricht uns ein Hilferuf von einem befreundeten Tierheim in der Ukraine. ( Wir haben schon öfter mal ein wenig zusammen gearbeitet, aber jetzt kommts dick:)

Ende November haben russische Drohnen einen Angriff mit ätzender Säure über dem kleinen Tierheim geflogen. Zara war draußen und hat sich alle 4 Pfoten verätzt. So schlimm, dass zwei Tage danach alle (!) Zehen an allen Pfoten amputiert werden mussten und einmal teilweise der Ballen. – Diese schreckliche Operation hat sie überstanden und sie WILL leben! …dann kam das nächste Problem: Witterungsbedingt steht das Tierheim ca 10 cm unter Wasser und Innenräume, wie in deutschen Tierheimen gibt es nicht. SO können die Wunden natärlich nicht heilen!

…um es kurz zu machen: Achim und ich haben uns also tief in die Augen geschaut und sind dann Mitte Dezember in die Ukraine gefahren, um die Maus abzuholen. Natürlich wussten wir nicht, ob wir es schaffen werden… Das Ziel ist ja, das die 5 jährige Zara wieder gehen kann und endlich ihr Leben genießen kann, das bis jetzt nur Schrecklichkeiten für sie bereit hielt. Sie muss ja keine Bergtouren gehen, aber sie sollte selbständig in den Garten gehen können und kleine Spaziergänge machen.

Die letzten Wochen waren also echt spannend! Und jetzt nach unzähligen Verbänden, entzündeten Pfoten, fast aufgeben wollen, meinem ( Lela ) ziemlich ledierten Rücken ( weil wir sie ja zu jedem Geschäft in den Garten tragen, den gehen sollte Zara noch nicht) und einer ( durch den Lampenschirm) zerschrammten Kommode… scheinen wir es aber zu schaffen!

Die Pfoten heilen langsam und es wächst gute Haut nach. Wenn es so weiter geht, wird sie im April auf eigenen Pfoten in den Garten gehen können 😉 …und dann sucht die Süße auch ein Zuhause für immer!

…ich halte euch auf dem Laufenden und werde berichten… und wer noch einen Taler über hat- die Behandlungen/ das Verbandsmaterial reißt eine große Lücke in die Vereinskasse 😉

…so unglaublich viel los !!!

Ihr Lieben, eigentlich hatten wir auf einen ruhigen ( und wie man in Bayern sagt, staden) Jahresstart gehofft, aber Pustekuchen! So viele Notfälle und Bitten um Hilfe- das ist der Wahnsinn ( und auch ein Grund, warum ich länger nicht geblogt habe- es war einfach zu viel Action.)

Aber von vorn: In unserer Auffangstation ist außer tanzenden Schneeflocken auch so viel los: Natürlich die Bestandshunde, dazu kommen Notfälle, kranke Hunde, die vor Ort versorgt werden und ein kaputtes Auto. Das alles bei minus 18 Grad, nachts, und es soll wohl bis Ende Januar so bleiben… ( Foto oben links)

Dann kommt ein neues Projekt dazu, dass noch nicht so ganz spruchreif ist: Ein befreundetes Tierheim aus der Ukraine hat sich mit einem verzweifelten Hilferuf an und gewendet. Sie wurden extrem angegriffen ( mehr dazu und wie, im nächsten Blogs ) und wissen nicht mehr, wie sie es schaffen sollen. Wir haben ihnen schon in einer “Nacht- und Nebel- Aktion” im Dezember geholfen ( ebenfalls mehr bald dazu ) und jetzt möchten wir direkt nach unserer nächsten Tour in die Auffangstation besagtem Tierheim in der Ukraine helfen.

Seid Ihr dabei???  Können wir auf Eure Hilfe zählen ????? …denn unsere “normalen” Spenden reichen leider nur für die Auffangstation in Bialowieza. Wir benötigen Trockenfutter und Dosenfutter für Hunde, ALLES, was Hunde so brauchen können 😉 …und speziell für zwei Notfälle:

– Foto oben, rechts: Der alte Bosi braucht weiches Trockenfutter oder Dosen- Senioren- Futter

– Foto unten, rechts: Tomasz ist ca 5 Jahre alt und braucht Nierenfutter / renal, weil seine Niere nicht richtig arbeitet

– Foto unten, links: Junghunde

Menschen und Tiere sind nach fast fünf Jahren Krieg ausgezehrt und gehen auf dem Zahnfleisch. Schaffen wir es zusammen, dort ein bißchen Licht hinzubringen???

Warum…?

…zünden wir an Silvester nicht einfach eine Kerze an und stellen sie ans Fenster? Eine Kerze für Frieden, Respekt, Achtung und für die Gesundheit! Wenn sich viele Menschen daran beteiligen, wird es ein unvergesslicher Jahreswechsel!!!

Wir wünschen allen Lieben einen guten Rutsch in ein gesundes, neues Jahr !

Frohe Weihnachten !

Wir wünschen allen Freunden, Unterstützern, Helfern schöne und gemütliche Festtage! …lasst den Streß und die Sorgen hinter Euch und genießt die Weihnachtsgemütlichkeit! …& ganz wichtig! : Verwöhnt Euch, Eure Lieben und Eure 4- Pfoter!!!

Schöne Weihnachten & DANKE für ALLES !!! Lela & Achim

Wieder daheim…

Als erstes möchten wir sagen: Vielen Dank für Eure Geduld! ich weiß, der Blog hat lange auf sich warten lassen… Achim ist krank los gefahren, als wir wieder hier waren, hat es mich aus den Socken gehauen … und diese Tour war auch noch kerniger als die anderen Fahrten in die Auffangstation.

Aber von vorn: Wie immer habt Ihr uns so großartig ausgestattet, dass wir so, so voll gepackt gestartet sind! Danke Euch dafür! ( siehe letzter Blog !) Die “normale” Tour, sprich Weidenbach- Auffangstation in Bialowieza – Weidenbach, sind ja knapp 3000 km. Dieses Mal war es allerdings noch etwas heftiger, weil wir noch einen Abstecher in die Ukraine gemacht haben.

Wir kamen also gegen Mitternacht in Bialowieza an. Erstmal schlafen!!! Dann ein super Frühstück bei Martha in der Auffangstation, Begrüßung von alten und neuen Gesichtern, auspacken, Besprechnung, wie es weiter geht… Camilla, deren Schicksal viele berührt, geht es leider nicht besser und so langsam gehen den Tierärzten vor Ort auch die Idee aus, aber wir kämpfen weiter ! …Dann gibt es einige Neuzugänge ( dazu mehr in den nächsten Wochen, denn sie sind erstmal in Quarantäne) und es begann zu schneien, als wir wieder aufgebrochen sind … und dann sind wir weiter gefahren in die Ukraine. Wer braucht schon Schlaf ???

Es war mega- anstrengend: Die lange Tour… so viele Stunden im Auto… die extremen Wartezeiten an der Grenze von Polen zur Ukraine… eigentlich wären wir weiter gefahren, aber durch die Gefechte im Süden haben wir uns in Lwiw getroffen. Dort haben wir getauscht: Futter gegen eine schwer kranke Hündin, die wir wieder aufpäppeln wollen und ihr dann ein neues Leben schenken möchten… Das Leid vor Ort ist unbeschreiblich… unsere Helferlein vor Ort haben schreckliche Sachen berichtet…

So, und dann wieder zurück: Grenze Ukraine- Polen ( dieses Mal “nur” drei Stunden Wartezeit) , durch Polen, Grenze Polen- Deutschland …und wieder heim…

Deshalb brauchten wir ein bißchen Zeit um wieder gerade zu gehen 😉 …demnächst mehr von unseren Helferlein vor Ort und natürlich der Pflegehündin…

Auf geht`s zur Dezember- Tour

Ja, wir starten wieder zur letzten Tour des Jahres in unsere Auffangstation nach Bialowieza. Und voll gepackt sind wir mit so vielen tollen Spenden von Euch… vielen, vielen, vielen Dank!!! Auf dem Foto seht Ihr in unserem Keller die “Hunde- Ecke”. Dort landen alle Sachen, die schon auf die nächste Tour warten… und man sieht: Es geht bald los 😉 …wir hoffen auf gutes, schnee- und eisfreies Wetter und eine – wenn auch lange, aber entspannte Fahrt.

Ein dickes DANKESCHÖN für die tollen Futter- und co Spenden an: Linda & ihre Spender, Sandra, Tanja, Doris & Bernd, Claudi, Steffi, Familie B. …und falls ich noch einen Namen vergessen habe, bitte nicht böse sein 😉

Also, für alle einen schönen dritten Advent und ich melde mich nach der Tour mit unseren Erlebnissen!

Update zu Camilla

Ihr Lieben, wir freuen uns über Euer Interesse an der armen Camilla! …und möchten hier mal berichten, wie der Status quo ist: Wir kämpfen sehr um die kleine Maus, aber es gibt leider noch keine guten Erfolge. Wobei der Tierarzt meinte, es wäre schon gut, dass sie bis jetzt noch lebt!

Camilla hat eine schwierige Mischung aus einem total schwachen Körper ( sicherlich durch die jahrelange Mangelernährung ), einem kaputten Immunsystem, Reude/ Krätze, die die Haut/ das Fell angreift und einem massiven Problem bei den Blutwerten… Wir bemühen uns sehr, sie zu heilen, aufzupäppeln und dann später zu vermitteln. Camilla soll doch nochmal echte Wärme und Liebe spüren!!!

Deshalb bitte nach wie vor: Daumen drücken, beten und hoffen! … Einen großen Dank und unser tiefer Respekt für Martha, denn sie bemüht sich Camilla und allen anderen Hunden gerecht zu werden. DANKE DIR!!! …und auch ein dickes Danke an Tanja M., die die Behandlung mit einer Spende unterstützt hat!!! -Wer kann noch helfen???

Zu den Fotos: links: Martha sitzt bei Camilla in der Praxis, während der Tropf einläuft. Rechts oben: Der Bluttest. Rechts unten: …auf dem Behandlungstisch

Naschen & spenden :-)

Auch heuer dürfen wir wieder in Peters Salon in München- Schwabing unsere Spenden- Aktion aufbauen. – Lieber Peter, herzlichen Dank dafür !!! …und was gibt es da Schönes? Es gibt 100 g belgische Pralinen ( Fair Trade ), festlich verpackt mit einer goldenen Schleife und unserer Pfotenhoffnungs- Bandarole ( die man jedoch leicht entfernen kann zum weiter schenken) …und das zum Preis von 10 Euro, inkl. Spende.

Also: Naschen & Gutes tun! Die Spende ist für den Weiterbetrieb unserer Auffangstation in Bialowieza gedacht … und wir alle Packungen weg sind, bräuchte Martha auch recht dringend im Januar noch Brennholz. Also, schnappt Euch Eure Pralinen und verwöhnt Euch oder Eure Lieben…

Giovanni Hairsalon in der Brienner Strasse in der Landesbank- Galerie ( neben dem Springbrunnen )

Schreck lass nach …

…immer wenn wir denken, es wird gerade etwas heller in unserem Tierschutz- Projekt, kommt wieder so ein Hammer! Schaut mal bitte: Vorgestern hat Martha dieses arme Häufchen Elend zu sich genommen. …Aber von vorn: Eine Nachbarin meldete sich bei Martha und sagte, dass es einer Hündin in ihrem Dorf nicht so gut ging.

Martha ist also ausgerückt und fand diese arme Hündin vor: Essensreste aus einem rostigen Kochtopf, viele kahle Stellen am Körper, abgemagert, eine Eisenkette um den ausgescheuerten Hals, viele Wunden- teilweise offen… Also gab es keine zwei Meinungen, denn Martha konnte mit einem Gespräch mit den Besitzern die Lage  für die Hündin nicht verbessern. …und sie sagte, die waren scheinbar auch ganz froh, denn sie erwarteten sowieso das Ableben der Hündin.

Martha nahm die Hündin ( wir haben sie später Camilla genannt ) mit und versorgt sie in der Krankenstation unserer Auffangstation. Dann gehts zum Tierarzt und wir schauen, wie es weiter geht… Der Traum wäre natürlich, sie aufzupäppeln und dann in ein richtiges, freundliches Zuhause zu vermitteln… mal sehen, ob wir genug Glück haben, denn das brauchen wir … und nicht nur Glück: Wer kann eine kleine Spende für die Tierarzt- Kosten von Camilla beisteuern???

Zu den Fotos: links: So hat sie sie vorgefunden. rechts, oben: Die “Hütte” und das Grundstück. rechts, unten: In Sicherheit in Marthas Auto

Caesar im Glück

Hier sendet der liebe Caesar liebe Grüße aus seinem neuen Zuhause 🙂  Seht Ihr, wie stolz er auf dem rechten Bild schaut? – und er kann auch stolz sein: Er hat ganz schnell sein Frauli und den schon vorhandenen Hund um seine creme- farbene, zottelige Pfote gewickelt 😉

Caesar kam als wilder, ungestümer und ungepflegter Hund in die Station. Schnell wurde klar: Er kann nicht spazieren gehen, weil der durch sein Gewicht und die geballte Lebensfreude die Spaziergänger umreist… auch im Haus war er mehr ein Poltergeist… ABER: Er war stets sehr lieb und wollte lernen.

Also hat Martha mit ihm geübt: Wie wollen wir uns im Haus benehmen? Wie geht man an der Leine, so dass alle Beteiligten Spaß haben? …und nach einigen Wochen, ist der Zottelbär gepflegt und benimmt sich gut. Das ist natürlich Marthas Verdienst- aber auch seinem tollen Wesen zu verdanken! Wenn Caesar nicht mitmachen wollte, hätte es nicht geklappt. Und jetzt gibt es ein Happy End und er genießt sein neues Leben als geliebter Wegbegleiter.

Alles Gute, mein kleiner, großer Bär!!!

Wieder daheim…

Wir sind wieder gut daheim in Weidenbach gelandet und möchten DANKE sagen uns berichten: Danke an alle lieben Spender, die uns so toll unterstützt haben! So konnten wir wieder viel Futter bringen und alle Mäulchen versorgen.

Am Donnerstag ging es wieder los: Eine lange Strecke ( 1428 km von Weidenbach nach Bialowieza ) liegt wieder vor uns. Aber das Wetter spielt gut mit – halt herbstlicher Regen und viele Blätter, aber okay. Auch die Kontrollen an den Grenzen werden einfacher. Dieses Mal haben wir auf der Hin- und Rücktour jeweils nur ca 20 Minuten gestanden… Angekommen geht die Zeit, wie immer, wie im Fluge um: Auspacken, Begrüßung, viele Spaziergänge, Kaffee mit Hörnchen ;-), Besprechnung “Was ist los gewesen?/ Was steht an?”…und, und, und,…

Und plötzlich ist es schon wieder Sonntag und wir fahren durch das herbstliche Polen zurück nach Deutschland. Im “Gepäck” zwei Fellnasen, die sich auf ihr neues ( richtiges) Zuhause freuen.

Die Fotos von oben links im Uhrzeigersinn: Die Auffangstation im Herbst, viiiiiiel Futter! , Spaziergänge auf der Heimfahrt, Louis gewirbt sich um ein Hörnchen ;-)…

Auf geht`s!

Wir starten wieder zu unserer Tour nach Bialowieza ( Ostpolen, kurz vor Belarus ). Die Auffangstation, bzw. Martha & die Hunde warten auf Futter… Dank eurer tollen Unterstützung fahren wir wieder voll gepackt bis in die letzte Ritze.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Claudi, Sandra, Tanja, Doris & Bernd, Familie Z., Ruth, Linda & ihre Spender,… Vielen Dank an Euch!!!

Wir hoffen auf eine gute Tour ohne Staus…und wenn möglich trockenes Wetter. Leider ist vor Ort Regen angesagt, also ist die Regenjacke schon griffbereit 😉 …nach der Tour gibt´s wie immer, ein Update. …in diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!

In dankbarer Erinnerung…

Eine große, wunderbare Seele ist Anfang Oktober von uns gegangen: Jane Goodall – Biologin, Verhaltensforscherin, Tierrechtlerin – 1934- 2025

Zwei ihrer schönsten Aussagen, die sicherlich vielen von uns aus dem Herzen sprechen,  waren:

“Wer sein Leben mit einem Hund teilt, kann niemals daran zweifeln, dass Tiere eine eigene Persönlichkeit, ihren Verstand und Gefühle haben.” …& …

“Während meiner Lebensspanne ist viel Schlimmes in der Welt passiert. Es gab Zeiten, da bin ich voller Kummer in die alte Buche in meinem Garten geklettert, um für mich zu sein. Aber ich habe auch gelernt: Du kannst dem Bösen immer Gutes entgegensetzen.”

Ruhe in Frieden & DANKE

Suzi, jetzt Silvi grüßt aus ihrem neuen Zuhause

Hier sendet die kleine Suzi liebe Grüße aus ihrem neuen Zuhause in Oberbayern. Zu ihrer Geschichte: Sie streunte durch ein Dorf in der Nähe der Auffangstation und suchte Futter, einen Schlafplatz, Geborgenheit,… so war ihr Weg zu uns.

Und jetzt hat sie ein schönes, hundeliebes Zuhause mit einem großen Garten und anderen Hunde- Kumpels. Sie liebt die vielen neuen Geschmäcker und testet erst immer ganz vorsichtig, bevor sie “reinhaut”. Suzi, jetzt Sivi, hat sich zu einem lebensfrohen Hund entwickelt, der trotz seines höheren Alters sehr viel Lebensfreunde hat. Einziger Wehmutstropfen: Leider hat Silvi an drei von vier Gelenken eine fortgeschrittene Arthrose. Insofern gibt es keine Bergtouren, sondern ehr kleinere Spaziergänge und sanfte Bewegung. Grünlippmuschelpulver, Liebe und Wärme tun ihr übriges, damit die kleine Maus einen schönen Lebensabend hat- sagt ihr Frauli 😉

In diesem Sinne, kleine Silvi, genieße dein Leben in vollen Zügen und DANKE an Martha, die sich (wieder) so toll um dich gekümmert hat!

Miau! …oder vielen Dank!!!

Hier möchte sich die liebe Dachboden- Kätzin von der Auffangstation ganz herzlich bedanken!!! …aber von vorn: Zusammen mit dem Grundstück und dem alten Haus der Auffangstation haben wir noch zwei “Dachbodenfunde” gekauft: Zwei Kätzinnen ( Mutter & Tochter ) die dort schon immer lebten. Natürlich haben wir sie nicht rausgeschmissen 😉 …Sie leben dort oben, bekommen Futter, jagen ein paar Mäuschen, die Angriffe auf das ( Hunde-) Trockenfutter planen.

Außerdem leisten die Beiden öfter Katzen, die nur zum sterilisieren in der Station sind Gesellschaft. So weit, so gut… Nun hatte eine Kätzin einen großen Tumor am Bauch, musste operiert werden und wir baten um Hilfe für die Op.

Und was soll ich sagen? Ihr seid einfach großartig!!! Ein dickes, herzliche Dankeschön an Tanja M. und an Familie Bu…!!! Ihr habt ihre Op und die Nachsorge bezahlt. Und es hat sich so gelohnt: Die Süße ist wieder wohl auf, die Fäden sind gezogen und einem sorglosen Katzenleben steht nichts im Wege. DANKE

Politische Situation vor Ort…

Ihr Lieben, nach der letzten Tour nach Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Belarus ) in unsere Auffangstation, wollten wir schreiben: …die Situation entspannt sich- es gibt deutlich weniger Millitär, als bei den Touren zuvor.

Und jetzt spitzt sich die Situation wieder dramatisch zu. Sicherlich habt Ihr es in den Nachrichten gesehen: Über 200 russische Drohnen sind in den polnischen Luftraum eingedrungen. Dies geschah nach starken Bombardierungen der Nord- West- Ukraine. Dieser Angriff auf den Osten Polens und die Nato- Außengrenze bedeutet für uns nicht viel Gutes: Martha berichtet, dass es mehr polnisches/ Eu- Millitär auf den Strassen in und um Bialowieza gibt, als zivile Personen/ Fahrzeuge.             -Unsere Auffangstation ist in der Region Podlachien und die drei Regionen Masowien, Podlachien und Lublin hatten besonders viele Überflüge…

Wir hoffen sehr, dass es nicht wieder zu einer Sperrung für nicht- Einheimische ( bei unserer nächsten Tour ) kommt. Damals, als es so viele Flüchtlinge über die Grenze von Belarus nach Polen/ die Eu gekommen sind, gab es ja auch Sperrungen und Einreiseverbote… Also bitte Daumen drücken!!! …für Frieden & dass, wir unsere Schützlinge auch das nächste Mal ganz normal versorgen können.

Wer kann helfen?

Wir benötigen Hilfe für eine Katzen- Dame. Wer kann helfen??? …aber von vorn:

Als wir damals das Gebäude und das Grundstück der Auffangstation gekauft haben, gab es eine “Zugabe”: Auf dem Dachboden wohnte eine Katzenmutter mit ihrem Kleinen. Nun hatten wir natürlich nicht vor, sie rauszuschmeißen. Sie leben da oben vor sich hin, gehen eigenständig rein und raus und fangen die Mäuschen, die Attentate auf das Futter vorhaben. Dazu kommt ein weiterer Vorteil: So können wir leicht Katzen-Verträglichkeit testen!

So, und die Mama des Duos ist jetzt erkrankt und hat einen Tumor am Bauch, der sehr schnell wuchs. Somit musste Martha schnell handeln und brachte sie zum Tierarzt. Auf dem linken Foto ist sie frisch operiert, rechts oben kuschelt sie mit Martha und rechts unten: so schaut sie aus …

Wer kann helfen, denn die Op reißt wieder so ein großes Loch in die Vereinskasse: Die ganze Op mit Nachsorge kostet 126,20 Euro/ 484,61 Zloty… wer kann der kleinen Katzen- Dame helfen?

Wieder daheim von der August- Tour

Ihr Lieben, vielen Dank für eure Geduld… hier in Weidenbach war viel los und so komme ich erst heute dazu, unseren Reisebericht zu schreiben:

Also, wir sind bei herrlichem Sommerwetter gestartet. Unsere Befürchtung war, dass er August- typisch viel zu heiß wäre und die Klimaanlage ackern muss… aber wir hatten Glück! Bestes Sommerwetter und um die 25 Grad… herrlich! …ein weiterer “Knüppel zwischen den Beinen” sind ja die doppelten Grenzkontrollen ( deutsch und polnisch ), die auch noch anhalten werden… Die Hintour war recht glimpflich- wir sind aber auch super früh gestartet… auf der Rücktour hat`s uns leider voll erwischt und wir haben ewig an den Übergängen gestanden… und als ich gefahren bin, habe ich noch ein schickes Foto von mir und dem Auto bekommen 🙁 …aber ich war auch mal wieder “dran”, denn ich wurde ewig nicht geblitzt 😉

Jetzt aber zu den ausschließlich positiven Sachen: Wir durften dank eurer Hilfe wieder so viel Futter & co mitnehmen. DANKE !!! Unser dicker Dank gilt: Linda und ihren Spendern, Doris & Bernd, Scarlett Manuela M., Sandra E., Barbara S., Claudi R., Steffi E. …und falls ich noch einen Namen vergessen habe- sorry! Somit bleiben die Näpfe in den nächsten Wochen gefüllt und es geht weiter.

Vor Ort läuft alles gut und Martha hat die Station mit Herz & Hand voll im Griff. Ein großes Kompliment an Dich, Martha! …so verging die Zeit wie immer schnell mit ausladen, Spaziergängen, Gesprächen, Neuzugängen, Frühstück, Bürsten- und Kuschelzeit, und, und, und… bis wir schließlich am späten Nachmittag eine dicke Schicht Sonnencreme, Autan, Dreck, Hundeküsschen und Schweiß auf uns hatten und Richtung Dusche gefahren sind.

Die Fotos im Uhrzeigesinn von links : Ausladen des Autos mit der Schubkarre, eine große Menge Futter!!!, Leckerlie- Zeit für Gustav, ich (Lela) auf der Rückfahrt bei einer Pause mit Suzi, …wunderschöne Sonnenhüte und Achim beim Spaziergang/ Gespräch

Run, run, run …

…ja, so fühlen wir uns im Moment, denn die Touren häufen sich gerade. Eigentlich wollten wir uns mit dieser Tour noch etwas Zeit lassen und in unserem (normalen) Rythmus – alle 8 Wochen – bleiben. Alle acht Wochen “mal eben” am Wochenende 3000 km von Haustür in Weidenbach bis Bialowieza zu unserer Auffangstation ist schon anstrengend genug… aber manchmal muss man einfach handeln!

Zwei Sorgen- Pfoten, die wir mitnehmen haben keine Zeit und schon ihre Köfferchen gepackt. … also düsen wir heute wieder los.

Voll gepackt mit Futter & co und freuen uns auf Martha und das Rudel! Bitte drückt die Daumen, dass wir nicht so lange an der Grenze stehen. Jetzt ja zum ersten Mal mit Kontrollen von Deutschland UND Polen… mal sehen… da hilft nur gute Musik und genug Nervennahrung 😉

Nach unserer Tour berichte ich, was so los war und wie es uns ergangen ist. In diesem Sinne: Ein sonniges Wochenende und schon mal vielen, lieben Dank an alle Spender!

Ronja grüßt aus ihrem neuen Zuhause

Hier grüßt die kleine, verrückte, liebevolle, Ronja aus ihrem neuen Zuhause. Oh ja, sie hat den richtigen Namen bekommen- sie ist wirklich eine kleine Räubertochter, wie aus dem Märchen 😉 … Ronja kam zu uns in die Auffangstation aus Straßenhund, der Futter und etwas Sicherheit suchte. Allerdings war schnell klar- Ronja hatte bereits in einem Haus gelebt. Vermutlich wurde sie ausgesetzt… Völlig unverständlich, denn sie ist eine kleine, wundervolle Hündin, die auch noch sehr hübsch ist.

So nahmen wir Ronja mit, ohne bereits ein Zuhause zu haben. An dieser Stelle ein dickes DANKE an Steffi E. und ihre Familie, die so lieb waren und Ronja als Pflegehund zu sich nahmen. Dort auf ihrer Pflegestelle mischte sie den ganzen Haushalt auf und schlich sich ganz sanft in alle Herzen … somit war es ein tränenreicher Abschied… und dann ging es in ein neues Leben: Ronja hat das perfekte Zuhause für ihre Bedürfnisse bekommen: Eine liebe Familie, die mit mehreren Generationen und einem älteren, gemütlichen Hofhund aud einem Bio- Bauernhof in Oberbayern lebt. Dort ist sie voll in ihrem Element und kann den ganzen Tag über den Hof fetzen, die Galloway- Rinder besuchen, mit Frauli zum Inn spazieren, mit dem Junior kuscheln und für Agility üben….. um dann abends erschöpft ins Körbchen zu sinken.

Liebe Ronja, wir freuen uns an deinem Glück und freuen uns, dass du so ein wunderbares Zuhause gefunden hast. Lass mal wieder von dir hören- wenn es deine Zeit zulässt 😉 … und Steffi: lieben Dank, dass ihr Ronjas Sprungbrett in ein neues Leben ward!

Hast Du Dich jemals gefragt,…

…warum wir unsere Hunde so gerne küssen?

Dahinter steckt mehr als nur Zuneigung! Es ist biologische Magie: Wenn wir unsere Stirn an ihre Stirn drücken, geschieht etwas Uraltes: Unsere Gehirnwellen gleichen sich an, ihr Herzschlag beruhigt sich… und unserer folgt. Es ist ein unsichtbarer Dialog…

Es ist wissenschaftlich belegt: Wenn wir sie berühren, schüttet unser Körper Oxytocin aus, das Hormon, dass Mütter beim Halten ihrer Neugeborenen freisetzen. Diese warme, schmelzende Gefühl der Ruhe. Das ist die Evolution, die uns zuflüstert: Du bist sicher. Und dieser Geruch, den wir so lieben, ist mehr als Hunde- Geruch. Es ist ein Mix aus Pheromonen und Erinnerungen, der Angst besser beruhigt als jede Tablette… Wenn wir unser Gesicht in ihrem Fell vergraben, betreiben wir buchstäblich Selbst- Therapie.

Und zu feuchten Hunde- Küssen sei folgendes zu sagen: Wenn sie uns ablecken ist das keine Liebeserklärung- es ist Mikrobiom- Therapie. Ihre Speicheltröpfchen geben Immun- Informationen weiter und die trainieren unseren Körper, stärker zu werden. 15.000 Jahre gemeinsame Entwicklung führen genau zu diesem Moment: Wir knien auf dem Boden und drücken unsere Lippen an ein Wesen, das uns mehr liebt, als das Leben selbst. …Wenn also jemand vom Hunde- Keimen spricht, lächle! Du küsst nicht nur deinen Hund, sondern spricht eine Sprache, älter als die Zivilisation. Ein uraltes Ritual von Liebe und Heilung, weitergegeben von Pfote zu Herz. Und DAS ist unbezahlbar!!!

Kasi bittet um Hilfe…

Kasi fragt, ob ihr ihm bei seiner Behandlung helfen könnt. …Aber von vorn: Kasi kam aus einem sehr schlechten ( staatlichen) Tierheim zu uns in die Auffangstation. Er ist alt und krank. Dort geht so ein Hund natürlich total unter und das Tierheim war dann auch sehr froh, als Martha sagte, sie nimmt ihn mit in unsere Station. Ein Fresser weniger…

In der Auffangstation kam Kasi schnell an, versteht sich mit allen Hunden, zeigt überhaupt keine Agressionen. Man hat das Gefühl, dass er immer überrascht ist, wenn etwas Gutes passiert. Er hat scheinbar noch nie Liebe oder Zuwendung erfahren… ( Wie er in das Tierheim gekommen ist, wissen wir nicht. Was bekannt ist, ist, dass er acht lange Jahre dort verbracht hat…)

…dann brachte Martha ihn zum Tierarzt, denn er hustet stark. Leider war die Behandlung vor Ort nicht richtig… Jetzt ist er auf einer Pflegestelle in Oberbayern und wird langsam fitter und gesünder. Und endlich die RICHTIGE Behandlung beim Tierarzt. Er hustet schon viel weniger und wird insgesamt fröhlicher…

Aber das kostet natürlich Geld. Wer kann den kleinen, alten Buben bei seiner Behandlung unterstützen? – Jeder Euro hilft !!!

Und ganz wichtig: Vielen lieben Dank an das Team der Tierarzt- Praxis Drechsel! Ihr habe ihn wieder so liebevoll und einfühlend behandelt… DANKE

( Auf dem Foto: Die Rechnungen, ein Teil der Medizin, das Röntgenbild und natürlich der kleine Patient 😉

Und wieder zurück…

Wir sind wieder im bayrischen Weidenbach gelandet und hatten eine gute ( sehr effektive!) Tour. Der Wettergott hat es auch gut mit uns gemeint. Es war zwar sehr warm, aber nicht so heiß, wie in Deutschland. Somit brauchte die Klimaanlage auch nicht so sehr ackern… Einzig die Grenzkonrtollen sind jetzt sehr nervig und kosten viel Zeit… und wenn man sowieso schon 11 Stunden fährt ist noch eine Stunde vor der Grenze nicht so witzig. ( Vielleicht habt ihr es ja in den Nachrichten mitbekommen- die Kontrollen wurden wieder verschärft- in beide Richtungen 🙁

So, aber ihr wollt nix übers Wetter oder die Verkehrs- Situation wissen, sondern, was so in der Station los ist 😉 ALSO: Es ist alles gut und der “normale” Wahnsinn herrscht. Mit den sommerlichen Temperaturen kommen Martha und die Hunde gut zurecht, weil auf dem Grundstück viel Grün/ Bäume sind. …und wir haben wieder sooo viele Geschenke mitbringen können: Gaaanz viel Futter in trocken und feucht, Seniorfutter für Gustav, Leckerlies & Kausachen, Speilzeug, Floh- und Zeckenmittel, und, und, und … VIELEN DANK an : Linda, Sandra, Tanja, Claudi, Doris & Bernd, Familie Z. aus A., Bettina S., …Danke an Euch alle- Ihr habt dafür gesorgt, dass sie Näpfe in den nächsten Wochen voll bleiben!

Der Tag lief wie immer viel zu schnell mit ausladen, Spaziergängen, Arbeits- Frühstück mit Besprechnung ( Matha, danke für deine herrlichen Hörnchen), einfach ein bißchen Zeit mit den Hunden (allein) verbringen, bürsten, Krallen schneiden,… und am späten Nachmittag, kam Martha noch mit einer besonderen Überraschung um die Ecke: Sie hat eine wunderbare Caramel- Torte für Achim gebacken. Das Geburtstagskind hatte am Donnerstag Geburtstag und da sind wir ja schon gestartet- somit blieb keine Zeit für eine Feier daheim. Das haben wir dann am Samstag nachgeholt 😉 …war lecker !

Die Fotos von oben links in Uhrzeiger- Richtung: Ausladen mit Schubkarre, ich kuschel mit Isa auf einem Spaziergang, Geburtstagstorte, Spaziergang mit Achim, der Auto- Inhalt, aufgebaut im Schuppen, Gina nutzt den Tisch als Höhle 😉

…und drei liebe Seelen durften mit uns wieder ausreisen und haben die Reise in ein neues Leben angetreten… Dazu mehr in den nächsten Blogs. – Vielen, lieben Dank für eure Spenden, Futter, Unterstützung für unsere Schützlinge… Lela

Auf geht`s!

Heute gehts wieder los: Wir fahren zu unserer Auffangstation in Bialowieza ( Ostpolen, 3 km vor der Grenze zu Belarus ) Mit im Gepäck haben wir wieder viel Trocken- und Feuchtfutter, Seniorfutter, Welpenmilli- und Futter, Kausachen, Halsbänder, Spielzeug, Inkontinezunterlagen für die Welpen, Zeckenmittel, und, und, und…

Jeder noch so kleine Ecke im Auto ist definitiv ausgenützt !!! 😉 …und wir freuen uns, dass wir dieses Mal ohne den Anhänger unterwegs sind, so sind wir etwas “windschnittiger” und schneller. Denn bei 1428 km zieht es sich doch ganz schön.

Bitte drückt uns die Daumen für eine gute, staufreie Fahrt und noch ganz so heiße Temperaturen. Danach melde ich mich wir immer bei Euch mit einem Bericht und Neuigkeiten. In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende für alle 🙂

KI und die menschlichen Fähigkeiten

Als Elon Muask gefragt wurde, ob KI die menschliche Kreativität und die menschlichen Fähigkeiten übertreffen wird, antwortete er klar:”Früher oder später, ja. Maschienen werden Kunst erschaffen, Musik komponieren, Menschen und Tiere pflegen und Geschichten erzählen- besser als wir.”

Die Kamera schwemkte zu Kanue Reeves, der kurz schwieg, tief durchatmete und sagte: “Aber wird eine Maschiene jemals wissen, wie es sich anfühlt, etwas zu vermissen? …wie es sich anfühlt, warmes Fell zu streicheln? Oder wie es ist, aus einem normalen Moment etwas Besonderes zu machen? Tiefe Verbundenheit zu spüren?                      Liebe und Kreativität entsteht nicht aus Berechnung; sondern aus Erfahrung, Schmerz, Liebe und Hoffnung.”

Das Studio war still …