Die Mega- Tour startet

Was könnte man Ende Dezember / Anfang Februar machen??? Man könnte zu zwei Tierheimen fahren und sie unterstützen! DAS haben wir uns auch gedacht 🙂

Deshalb fahren wir am 29. los in unsere Auffangstation. Wie immer voll gepackt mit viiiel Futter, Kausachen, und vielen, schönen Sachen… und eine Hündin darf ihr Köfferchen packen und mitkommen!

Und am nächsten Wochenende, wenn wir eigentlich noch mit “Wunden lecken” beschäftig sind, fahren wir in die Ukraine! In Zara`s Tierheim, denn die Not dort ist wirklich groß!!! Nach dem jahrelangen Krieg, selten Wasser oder Strom, den sibirischen Temperaturen ist es vor Ort SCHRECKLICH und wir ziehen tief den Hut vor den Menschen, die probieren, es für die Tiere dort gut zu machen – im Rahmen der Möglichkeiten.

Deshalb möchten wir dort ( mit eurer Hilfe !!!) helfen. – Ich melde mich nach beiden Touren mit einem ausführlichen Bericht, aber es dauert etwas, denn wir müssen mit alle erstmal hier wieder landen und durch- schnaufen.

Also: Bitte Daumen drücken für gutes Gelingen der Touren 😉

Zara… oder “Wenn du es denken kannst, kannst du es auch machen!”

Hier kommt eine von den Geschichten, die das Leben so schreibt ( und es genug verrückte Menschen braucht, es zu tun.): Anfang Dezember erricht uns ein Hilferuf von einem befreundeten Tierheim in der Ukraine. ( Wir haben schon öfter mal ein wenig zusammen gearbeitet, aber jetzt kommts dick:)

Ende November haben russische Drohnen einen Angriff mit ätzender Säure über dem kleinen Tierheim geflogen. Zara war draußen und hat sich alle 4 Pfoten verätzt. So schlimm, dass zwei Tage danach alle (!) Zehen an allen Pfoten amputiert werden mussten und einmal teilweise der Ballen. – Diese schreckliche Operation hat sie überstanden und sie WILL leben! …dann kam das nächste Problem: Witterungsbedingt steht das Tierheim ca 10 cm unter Wasser und Innenräume, wie in deutschen Tierheimen gibt es nicht. SO können die Wunden natärlich nicht heilen!

…um es kurz zu machen: Achim und ich haben uns also tief in die Augen geschaut und sind dann Mitte Dezember in die Ukraine gefahren, um die Maus abzuholen. Natürlich wussten wir nicht, ob wir es schaffen werden… Das Ziel ist ja, das die 5 jährige Zara wieder gehen kann und endlich ihr Leben genießen kann, das bis jetzt nur Schrecklichkeiten für sie bereit hielt. Sie muss ja keine Bergtouren gehen, aber sie sollte selbständig in den Garten gehen können und kleine Spaziergänge machen.

Die letzten Wochen waren also echt spannend! Und jetzt nach unzähligen Verbänden, entzündeten Pfoten, fast aufgeben wollen, meinem ( Lela ) ziemlich ledierten Rücken ( weil wir sie ja zu jedem Geschäft in den Garten tragen, den gehen sollte Zara noch nicht) und einer ( durch den Lampenschirm) zerschrammten Kommode… scheinen wir es aber zu schaffen!

Die Pfoten heilen langsam und es wächst gute Haut nach. Wenn es so weiter geht, wird sie im April auf eigenen Pfoten in den Garten gehen können 😉 …und dann sucht die Süße auch ein Zuhause für immer!

…ich halte euch auf dem Laufenden und werde berichten… und wer noch einen Taler über hat- die Behandlungen/ das Verbandsmaterial reißt eine große Lücke in die Vereinskasse 😉

…so unglaublich viel los !!!

Ihr Lieben, eigentlich hatten wir auf einen ruhigen ( und wie man in Bayern sagt, staden) Jahresstart gehofft, aber Pustekuchen! So viele Notfälle und Bitten um Hilfe- das ist der Wahnsinn ( und auch ein Grund, warum ich länger nicht geblogt habe- es war einfach zu viel Action.)

Aber von vorn: In unserer Auffangstation ist außer tanzenden Schneeflocken auch so viel los: Natürlich die Bestandshunde, dazu kommen Notfälle, kranke Hunde, die vor Ort versorgt werden und ein kaputtes Auto. Das alles bei minus 18 Grad, nachts, und es soll wohl bis Ende Januar so bleiben… ( Foto oben links)

Dann kommt ein neues Projekt dazu, dass noch nicht so ganz spruchreif ist: Ein befreundetes Tierheim aus der Ukraine hat sich mit einem verzweifelten Hilferuf an und gewendet. Sie wurden extrem angegriffen ( mehr dazu und wie, im nächsten Blogs ) und wissen nicht mehr, wie sie es schaffen sollen. Wir haben ihnen schon in einer “Nacht- und Nebel- Aktion” im Dezember geholfen ( ebenfalls mehr bald dazu ) und jetzt möchten wir direkt nach unserer nächsten Tour in die Auffangstation besagtem Tierheim in der Ukraine helfen.

Seid Ihr dabei???  Können wir auf Eure Hilfe zählen ????? …denn unsere “normalen” Spenden reichen leider nur für die Auffangstation in Bialowieza. Wir benötigen Trockenfutter und Dosenfutter für Hunde, ALLES, was Hunde so brauchen können 😉 …und speziell für zwei Notfälle:

– Foto oben, rechts: Der alte Bosi braucht weiches Trockenfutter oder Dosen- Senioren- Futter

– Foto unten, rechts: Tomasz ist ca 5 Jahre alt und braucht Nierenfutter / renal, weil seine Niere nicht richtig arbeitet

– Foto unten, links: Junghunde

Menschen und Tiere sind nach fast fünf Jahren Krieg ausgezehrt und gehen auf dem Zahnfleisch. Schaffen wir es zusammen, dort ein bißchen Licht hinzubringen???